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Gemeinsam weiter sehen, barrierefreie Bahnsteige auf Hamburger S- und U-Bahnhöfen.

Mittwoch, 24.02.2010, Drucksache 19/5507

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage des Abgeordneten Arno Münster

Immer wieder kommt es für Blind- und Sehbehinderte auf den S- und U-Bahnsteigen in Hamburg zu Problemen. Häufig ist nicht zu erkennen, wo ein Bahnsteig endet. Dies steht im Gegensatz zu den Gedanken der Inklusion und der Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

1. Welche U-Bahnsteige sind für Sehbehinderte und Blinde barrierefrei gebaut?

2. Welche S-Bahnsteige sind für Sehbehinderte und Blinde barrierefrei gebaut?

3. Welche Maßnahmen kennzeichnen die Barrierefreiheit?

4. Hat der Senat sich mit dem Projekt der Helmut Schmidt Universität zusammen mit dem Blinden- und Sehverein Hamburg e.V. „Barrierefreier Zugang blinder und sehbehinderter Menschen zum öffentlichen Nahverkehr durch Einsatz von RFID“ befasst und wenn ja in welcher Form und wenn nein, warum nicht?

5. Befürwortet der Senat eine flächendeckende Umsetzung des RFID Systems und wenn ja, wann wird es umgesetzt, wenn nicht, warum?

6. Welche Maßnahmen ergreift der Senat zur Inklusion sehbehinderter Menschen im öffentlichen Raum?





Arno Münster





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