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Bramfeld und Steilshoop

Bramfeld

Im Nordosten Hamburgs liegt der Stadtteil Bramfeld mitten im Grünen. Der Bramfelder See hat auch über den Stadtteil hinaus Bekanntheit erlangt. Abseits der Bramfelder Chaussee findet der Erholungssuchende den Grootmoorteich, den Appelhoffweiher und kann sogar grasende Pferde entdecken. Obwohl reines Wohnviertel ist der Bezirk in seiner Architektur sehr vielseitig: Alte Villen stehen neben neuen Einfamilienhäusern, Mietshäuser aus der Nachkriegszeit reihen sich an ökologische Wohnprojekte. Besonders erwähnenswert ist die Siedlung Hohnerkamp: In den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts entstand diese Gartenstadt mit aufgelockerter Bebauung. In neuerer Zeit wurde sie aufwendig saniert und steht seither unter Milieuschutz: Dadurch kann die Verdrängung der ansässigen Bewohner verhindert werden. Gemein ist den Bramfeldern, dass ihnen günstiger Wohnraum im Grünen wichtiger ist als eine zentrale Lage. In die Innenstadt fahren die Bramfelder mit Bus und Bahn eine gute Dreiviertelstunde. In Bramfeld ist richtig, wer wenig Geld für Wohnen ausgeben möchte, aber dennoch auf Wohnkomfort nicht verzichten will. Denn in der Regel gibt es hier mehr fürs Geld, mehr Quadratmeter, bessere Ausstattung, ruhigere Gegenden, reichlich Parkplätze. Einkaufsmöglichkeiten bietet die Bramfelder Chaussee. Der größte Arbeitgeber des Stadtteils ist der Otto-Versand mit über 6.000 Beschäftigten. Nachts wird es still in Bramfeld. Nennenswerte Ausgehmöglichkeiten gibt es neben dem Italiener und dem Griechen an der Ecke kaum. Kulturelle Veranstaltungen bietet einzig der Bramfelder Kulturladen "Brakula" . Hier finden Theater-, Konzert- und Kabarettabende statt.

Steilshoop

An Bramfeld grenzt die Großsiedlung Steilshoop. Sie entstand in den Siebziger Jahren überwiegend im sozialen Wohnungsbau. Um das Einkaufszentrum City Center Steilshoop und den so genannten Affenfelsen, das 14-stöckige Hochhaus im Mittelpunkt der Siedlung, gruppieren sich überwiegend vier- bis fünfgeschossige Mietshäuser in Form von Ringen mit großen, grünen Innenhöfen. Zwischen der Großsiedlung und dem Bramfelder See trifft man dann auf Einfamilienhäuser, dieses Viertel wird auch das "Blankenese von Steilshoop" genannt. Kleingärten haben rings um Steilshoop einen grünen Gürtel gelegt.

 

Der Ausländeranteil ist in Steilshoop mit fast 18 Prozent recht hoch, da vor allem Zuwanderern in dem Viertel eine erste Bleibe finden. Hier leben mehr als 30 Nationalitäten.Steilshoop ist kein großer Wirtschaftsstandort, sondern in erster Linie eine Wohnsidelung. Hier gibt es nur einige mittelständische Betriebe.

 

Die Verkehrsanbindung an Steilshoop lässt zu wünschen übrig. Es gibt weder einen S- noch einen U-Bahn-Anschluss. Nur Busse fahren die angrenzenden Stadtteile an. Um in die Innenstadt zu kommen, müssen die Steilshooper umsteigen. Mit dem geplanten Bau der Stadtbahn vom Borgweg nach Steilshoop ist zwar Besserung in Sicht, aber nur "einseitig": nach derzeitigen Planungen soll die Stadtbahn in Steilshoop enden. Die SPD setzt sich im Bezirk und auf Landesebene vehement dafür ein, die Stadtbahn im ersten Bauabschnitt zumindest bis Bramfeld zu planen und zu bauen.



Stadtteilimpressionen

Das Bramfelder Wappen

Die Seebek

Jugendfeuerwehr Bramfeld

Das Gymnasium Bramfeld

Die Großsiedlung Steilshoop



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