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Altona |


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Kazim AbaciFachsprecher für Integration Bezirk: Altona |
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Donnerstag, 27.10.2011, Drucksache 20/
Antrag der Abgeordneten Gerhard Lein, Barbara Duden, Andrea Rugbarth, Kazim Abaci, Matthias Czech, Jan-Hinrich Fock, Ulrike Hanneken-Deckert, Lars Holster, Hildegard Jürgens und Fraktion
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben seit dem Schuljahr 2010/11 das unmittelbare Recht, im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention eine allgemeine Schule zu besuchen. Ein großer Teil der Kinder nimmt dieses Angebot an. Aus den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, soziale und emotionale Entwicklung (LSE) sind 2011/2012 nahezu alle Kinder der Jahrgänge 1 und 5 auf allgemeinbildenden Schulen angemeldet worden. Dies schafft neue Herausforderungen für die Lehrerinnen und Lehrer, die an allgemeinbildenden Schulen unterrichten. Das Gelingen von Inklusion hängt nicht allein an den Leistungen der Sonderpädagogen und der sozialpädagogischen Betreuung. Lehrer aller Schulformen und Lehrämter müssen mit der neuen Heterogenität umgehen und diese im täglichen Unterricht meistern. Dafür bedarf grundlegender Kenntnisse über sonderpädagogische Förderung und Unterrichtsdifferenzierung. Schulen, die bislang keine Integrationsklassen oder integrativen Regelklassen hatten, betreten unbekanntes Terrain. Sie sind auf die Unterstützung seitens ihrer neuen Kolleginnen und Kollegen mit sonderpädagogischer Ausbildung angewiesen. Diese kann allerdings kein Ersatz für eine fundierte Schulung der bisherigen, eigenen Lehrkräfte sein. Um Sicherheit im Umgang mit der veränderten Situation zu erhalten und alle Schülerinnen und Schüler, behinderter wie nicht-behinderter, optimal unterrichten zu können, sollten für Lehrer aller Schulformen zügig Fortbildungen angeboten werden. Das Landesinstitut für Lehrerbildung (LI) muss Maßnahmen ergreifen, um diesen Weiterbildungsbedarf angemessen abzudecken.