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Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat sich erneut für die Vermögensteuer ausgesprochen. „Es ist eine Schicksalsfrage - auch für Hamburg - die vorhandenen Steuern bei den Reichen auch tatsächlich einzuziehen und Vermögen oberhalb einer Million mit mindestens einem Prozent zu besteuern“, sagte der Bürgerschaftsabgeordnete Wolfgang Rose. Dieser Schritt würde über eine Milliarde Euro mehr Einnahmen für den Haushalt bringen. „Denn bereits die zwanzig reichsten Hamburger mit ihren 40 Milliarden Euro Vermögen würden mit 400 Millionen Euro Vermögensteuer zu Buche schlagen“, sagte Rose.

Der ohnehin angespannt Haushalt der Stadt wird weiter belastet: Fast jedes dritte Bauprojekt des Senats wird teurer als erwartet. In Extremfällen wie etwa bei der Elbphilharmonie gibt es sogar Kostensteigerungen um mehrere Hundert Prozent. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion hervor. SPD-Fraktionschef Michael Neumann machte in erster Linie das mangelnde Controlling der Stadt für die teilweise extremen Kostensteigerungen verantwortlich. "Kostensteigerungen bei großen Bauprojekten können vorkommen. Die Kostenexplosionen bei großen Bauprojekten des Senats sind aber offensichtlich nicht nur Folge von schlechtem Wetter oder gestiegenen Rohstoffpreisen, sondern in erster Linie Folge von schlechtem Controlling", sagte der SPD-Fraktionschef.
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