Montag, 12.12.2011
Am Donnerstag soll die Bürgerschaft einen ersten wichtigen Schritt zur Sanierung des Mahnmals St. Nikolai auf den Weg bringen. Auf Antrag der SPD-Fraktion ist geplant, 700.000 Euro aus dem "Sanierungsfonds Hamburg 2020" für die Vorbereitung der Sanierung des baufälligen Denkmals freizugeben. "St. Nikolai ist in Hamburg einer der zentralen Erinnerungsorte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft der Jahre 1933-1945 und gleichzeitig ein überragender Identifikationspunkt für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt", so Gabi Dobusch, Fachsprecherin Kultur der SPD-Fraktion. "Nicht zuletzt der Vorfall im August dieses Jahres, als ein Steinbrocken aus dem Turm auf den Radweg neben St. Nikolai gefallen ist, hat noch einmal gezeigt, dass die Sanierung des Mahnmals keinen Aufschub mehr duldet." Der konkrete Finanzbedarf für die sehr komplexe und kostenintensive Sanierung könne aber erst nach Vorliegen des Schadensgutachtens und einer Kostenunterlage Bau beziffert werden, ergänzt Jan Quast, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion. "Dafür wollen wir jetzt die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Es wäre deshalb auch das richtige politische Signal, wenn sich für dieses Vorhaben eine fraktionsübergreifende Mehrheit in der Bürgerschaft findet." Gleichzeitig soll der Senat weitere Mittel beim Bund und bei Stiftungen einwerben. Auf dieser Grundlage kann und soll dann die Bürgerschaft in einem zweiten Schritt weitere Mittel für die Sanierung bewilligen.(c) 2007 | SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg
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