Ausbau A7 – Deckel Schnelsen

Mittwoch, 08.11.2017, Drucksache 21/10892

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Martina Koeppen

In einem Pressegespräch am 8. November 2017 hat Via Solutions Nord, die Projektgesellschaft zum Ausbau der A7, verkündet, dass sich die Arbeiten am Schnelsener Deckel verzögern.
Ich frage daher den Senat:
1. Wann wird die erste Tunnelröhre in Schnelsen für den Verkehr freigegeben? Welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Fertigstellung des ÖPP-Gesamtprojektes?
2. Wie ist es zu dem Bauverzug gekommen? Sind weitere Bauzeitveränderungen möglich?
3. Warum wird die Öffentlichkeit erst jetzt darüber informiert? Wann hat das Baukonsortium VSN die DEGES, die Freie und Hansestadt Hamburg und Schleswig-Holstein über die Verzögerung informiert? Wer ist für den Ausbau zuständig, der Bund oder die FHH?
4. Welche Maßnahmen zur Beschleunigung des Bauprozesses haben VSN, DEGES und des BWVI seither getroffen? Kann ein Mehrschichtbetrieb die verlorengegangene Zeit wieder aufholen?
5. Wie wirkt sich der Verzug auf die Verkehrsführung auf der A7 aus? Was bedeutet das für die Rampensperrung in Schnelsen? Ist dadurch mit mehr Stau zu rechnen?
6. Wie läuft es bei den Baustellen Langenfelder Brücke und Tunnel Stellingen? Bringt der neue Zeitplan beim Tunnel Schnelsen auch Verzögerungen bei den Bauprojekten Stellingen und Langenfelder Brücke mit sich?
7. ÖPP-Projekte stehen hohe Qualität, Kosten- und Termintreue. Sind die Zielsetzungen hier verfehlt worden und wer trägt die Verantwortung dafür? Welche finanziellen Konsequenzen ergeben sich daraus?

Ansprechpartner

Referent/in

Rainer Schünemann

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