Wandgemälde von Eduard Bargheer im Gymnasium Rahlstedt (II)

Montag, 15.05.2017, Drucksache 21/9098

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage des Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter

Auf dem Gelände des Gymnasiums Rahlstedt, das derzeit umfangreich grunderneuert und modernisiert wird, befindet sich ein Kreuzbau, in dessen Treppenhaus sich drei wertvolle Wandgemälde des bedeutenden Hamburger Künstlers Eduard Bargheer aus dem Jahre 1959 befinden. 1997 wurden die drei Wandgemälde mit den Titeln „Marschlandschaft“, „Nächtliche Werft“ und „Blick von der Lombardsbrücke“ aufwändig restauriert und zwei der drei Werke zu ihrem Schutz verglast, Kostenpunkt damals rund 30.000 Euro (aus Spenden sowie Mitteln des Denkmalschutzamtes und der Agnes-Gräfe-Stiftung). Im Rahmen der Sanierung ist der Kreuzbau zum Abriss vorgesehen.
Laut Senatsantwort in Drs. 21/7446 hat SBH | Schulbau Hamburg einen Restaurator mit der Erstellung eines Konzeptes für den Rück- und Wiedereinbau der Gemälde von Eduard Bargheer und für die damit verbundenen Kosten beauftragt, das zum damaligen Zeitpunkt noch nicht vorlag.
In diesem Zusammenhang frage ich den Senat:
1. Liegt das in Drs. 21/7446 erwähnte Konzept für den Rück- und Wiedereinbau der Wandgemälde von Eduard Bargheer bereits vor?
? Wenn ja: Zu welchen Empfehlungen kommt das Konzept?
? Wenn nein: Wann ist damit zu rechnen?
2. Welche Kosten sind mit dem Rück- und Wiedereinbau der drei Wandgemälde voraussichtlich verbunden?
3. Inwieweit stehen die drei Wandgemälde unter Denkmalschutz?
4. Inwieweit stehen Denkmalschutzmittel für den Erhalt der drei Wandgemälde zur Verfügung?
5. Wie sollen die drei Wandgemälde zukünftig verwendet werden?
6. Inwieweit können die drei Wandgemälde weiterhin im Gymnasium Rahlstedt (zum Beispiel im Atrium) eingebaut werden?
7. Wie sieht der weitere Zeitplan den Rück- und Wiedereinbau der drei Wandgemälde aus?
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