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das Literaturhaus am Schwanenwik wird im nächsten Jahr umfangreich modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen unterstützen die geplanten Maßnahmen mit einer Initiative zur Bürgerschaftssitzung Ende Juni.

Außerdem: +++Qualitätsverbesserung in Hamburgs Krippen wird Schritt für Schritt umgesetzt +++Park Café im Bahrenfelder Lutherpark als Begegnungsstätte weiter ausbauen+++

Wer mehr über die politischen Vorhaben der kommenden Jahre erfahren möchte – unter diesem Link geht es zum rot-grünen Koalitionsvertrag:

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Literaturhaus am Schwanenwik wird modernisiert und barrierefrei

Für den barrierefreien Ausbau der denkmalgeschützten Villa am Schwanenwik, die unter anderem das Literaturhaus beherbergt, sollen 180.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 bereitgestellt werden. Einen entsprechenden Antrag bringen die Fraktionen von SPD und Grünen in die Bürgerschaftssitzung am 28. Juni ein. Neben einer umfangreichen Modernisierung der Haustechnik ist unter anderem geplant, einen Hublifter für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sowie einen Aufzug im Gebäude zu installieren. Mit dieser Initiative unterstützt Rot-Grün das Engagement der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die seit 1989 Eigentümerin der Villa ist und das Gebäude dem Literaturhaus e.V. kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Gesamtkosten für die Modernisierung des Hauses belaufen sich auf 520.000 Euro.

Dazu Andreas Dressel, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Ich freue mich sehr, dass wir mit unserer Initiative das beeindruckende Engagement der ZEIT-Stiftung für das Literaturhaus unterstützen können. Mit den geplanten Modernisierungsmaßnahmen wird die Zugänglichkeit für alle gewährleistet: Sowohl für die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen des Literaturhauses oder des Cafés als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Das wunderschöne Hamburger Literaturhaus begeistert seit über 30 Jahren mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm. Nun wird es durch den Umbau endlich barrierefrei und ein modernes offenes Haus für alle. Diese Entwicklung wollen wir mit Mitteln aus dem Sanierungsfonds gerne unterstützen."

Dazu Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung: "Das Hamburger Literaturhaus ist eine feste Größe für alle Literaturbegeisterten in der Hansestadt. Kein Autor von Rang, der hier nicht gelesen hätte, keine Debatte zu Fragen des literarischen Lebens, die hier nicht zur Sprache gekommen wäre. Wir werden nun das Haus barrierefrei umbauen – damit wirklich alle Interessierten problemlos hierher kommen können. Als Eigentümerin nutzt die ZEIT-Stiftung den anstehenden Umbau zu einer grundlegenden Sanierung und setzt dafür 340.000 Euro ein. Es ist sehr hilfreich, dass die Bürgerschaft 180.000 Euro für die notwendigen Maßnahmen zur Barrierefreiheit einbringt. Hier wirken die öffentliche Hand und die private gemeinnützige Stiftung gemeinsam zum Bürgerwohl."

Dazu Isabella Vértes-Schütter, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Das Literaturhaus hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem herausragenden Bestandteil der Hamburger Kulturlandschaft entwickelt und mit seinem literarischen Programm ein Renommee erarbeitet, das weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Die vielseitigen Veranstaltungsformate finden breiten Zuspruch – bei Erwachsenen genauso wie bei Jugendlichen und Kindern, für die es zum Beispiel ein Schreiblabor und ein Diskussionsforum mit zeitgenössischen Schriftstellern gibt. Ich freue mich sehr, dass durch den Umbau des Literaturhauses gerade Menschen mit Mobilitätseinschränkungen der Zugang erleichtert wird."

Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Das Literaturhaus Hamburg ist der Mittelpunkt des literarischen Lebens unserer Stadt. Bei spannenden Lesungen, anspruchsvollen literarischen Abenden und anregenden Gesprächsrunden kann das Publikum die Menschen hinter dem Buch kennenlernen. Das weckt Begeisterung und stärkt die Freude am Lesen. Das Angebot ist breit gefächert und spricht alle Literaturbegeisterten an. Umso wichtiger ist, dass in Zukunft alle Angebote barrierefrei erreichbar sind."

Hintergrund:

Die 1867/68 im klassizistischen Stil erbaute Reihenhausvilla am Schwanenwik beherbergt neben dem Literaturhaus e.V., seinen Veranstaltungsräumen sowie dem Café auch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Nord e.V., das Literaturzentrum e.V. und die Buchhandlung Samtleben. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude zunächst von der Kaufmannsfamilie Fraeb und später vom Bankier Adolph von Pein bewohnt, der einen Ballsaal (den heutigen Festsaal) anbauen ließ. Im 20. Jahrhundert gab es die verschiedensten Nutzungen der Räumlichkeiten, bis 1987 der neu gegründete Literaturhaus e.V. einzog. Eine umfassende Sanierungsmaßnahme fand 1989 statt, nachdem Dr. Gerd Bucerius das Gebäude für die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius erworben hatte. Die Kosten für die denkmalgerechte Sanierung der Stadtvilla wurden von der Stiftung, einem privaten Mäzen sowie der Freien und Hansestadt Hamburg getragen. Für die Jahre 2017 und 2018 sind umfangreiche Sanierungsarbeiten geplant. Dabei handelt es sich unter anderem um eine dringend erforderliche Modernisierung der Lüftungsanlage und der gesamten Stromversorgung, die auch aus Brandschutzgründen zwingend in Angriff genommen werden muss. Darüber hinaus sind ein barrierefreier Zugang in das Haus sowie ein Aufzug im Gebäudeinneren für die Gewährleistung der dortigen Barrierefreiheit vorgesehen. Im Keller wird zudem ein barrierefreies WC eingebaut. Sämtliche Maßnahmen werden in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt geplant und umgesetzt. Für einen barrierefreien Zugang in das Gebäude soll der vorhandene Kellerzugang seitlich des Haupteingangs umgestaltet und ein Hublifter für Rollstuhlfahrer eingebaut werden. Eine Gegensprechanlage gewährleistet den Zugang und die Benutzung des Lifters. Über den noch umzubauenden Kellerflur gelangen die Besucher/-innen dann zum neuen Aufzug im Gebäude, der Zugang zu allen Etagen bietet.








Qualitätsverbesserung wird Schritt für Schritt umgesetzt – Eine gute Nachricht für Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher

Mit einem Maßnahmen-Bündel wird Hamburg die in den letzten Jahren erheblich gestiegen Absolventenzahlen in den Erziehungsberufen nochmals erhöhen. Auf dem Weg zum vereinbarten Betreuungsschlüssel von 1:4 in den Hamburger Krippen gibt es auf Wunsch der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg (AGFW) eine Entzerrung der weiteren Verbesserungsschritte – bei Vorziehen eines nächsten Teilschrittes bereits zum 1. Januar 2018. In den Jahren 2018 bis 2021 werden jeweils zum 1. Januar gut 500 Fachkräfte neu eingestellt. Zum Ende dieser Schritte werden damit rund 100 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich in frühe Bildung und Betreuung investiert, bereits 2018 werden es rund 20 Millionen Euro sein.

"Eine gute Nachricht für Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher! Ich danke allen Beteiligten, dass es nun gelungen ist, einen einvernehmlichen Weg zur Umsetzung der maßgeblich von der SPD-Fraktion 2014 ausgehandelten Eckpunkte zur Qualitätsverbesserung mit den Verbänden hinzubekommen. Nach den ersten Verbesserungsschritten in der Krippe beginnt der nächste jetzt früher. Die Erreichung des Eins-zu-Vier-Betreuungsschlüssels in der Krippe wird passgenau auf die notwendige Fachkräftegewinnung abgestimmt – das schafft für alle Planungssicherheit", so SPD-Fraktionschef Andreas Dressel, der gemeinsam mit der damaligen familienpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Melanie Leonhard, 2014 die zugrundeliegenden Eckpunkte ausgehandelt hatte.

Uwe Lohmann, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: "Die Qualitätssteigerung in den Krippen geht weiter und am Ende werden wir das gemeinsame Ziel von eins zu vier als Betreuungsschlüssel erreichen. Das auf Wunsch der AGFW nun schrittweise Vorgehen ist angesichts der weiter gestiegenen Fallzahlen als auch des sehr hohen Bedarfs an Erzieherinnen und Erziehern auf anderen Tätigkeitsfeldern und im Hamburger Umland realistisch. Der vorgezogene Beginn mit 500 zusätzlichen Fachkräften zum Jahresanfang 2018 ist erfreulich und bedeutet für Kinder, Eltern und Beschäftigte eine weitere spürbare Verbesserung."

Hintergrund:

Um die Fachkräftegewinnung weiter voranzutreiben, werden unter anderem erleichterte Zugangsvoraussetzungen für Abiturienten auf den Weg gebracht. Außerdem können Leistungsstärkere die Ausbildung verkürzen. Zudem sollen künftig auch Schülerinnen und Schüler mit erweitertem Hauptschulabschluss eine – um ein halbes Jahr verlängerte – Ausbildung beginnen können.

Park Café im Bahrenfelder Lutherpark als Begegnungsstätte weiter ausbauen

Um die Quartiersentwicklung und die Integrationsarbeit am Bahrenfelder Lutherpark zu fördern, soll das dortige Park Café als Begegnungsstätte weiter ausgebaut werden. Dafür setzen sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen mit einer Initiative zur nächsten Bürgerschaftssitzung ein. Das Wohngebiet am Lutherpark umfasst eine sehr heterogene Bewohnerschaft, die verschiedene Altersgruppen und Lebensbiografien zusammenbringt. Dort befinden sich unter anderem mehrere öffentliche Unterbringungen für Geflüchtete, eine Seniorenwohnanlage, eine Baugemeinschaft für Familien mit Kindern, sowie ein ehemaliges Pflegeheim, in dem die Lawaetz-Stiftung für verschiedene Zielgruppen – darunter Suchtkranke, Jugendliche und Frauen aus Frauenhäusern – Wohnungen errichtet. Schon jetzt ist das Park Café mit seinen zahlreichen Aktivitäten ein wichtiger Anlaufpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier und bietet somit günstige Voraussetzungen, um es als integrative Begegnungsstätte weiterzuentwickeln. Für diese Arbeit sollen der Lawaetz-Stiftung als verantwortlichem Träger 250.000 Euro aus dem Integrationsfonds bereitgestellt werden.

Dazu Martina Friederichs, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Es ist uns ein großes Anliegen, im Quartier am Lutherpark vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches zu schaffen, dies gilt gerade auch für zusätzliche, ehrenamtliche Angebote mit Geflüchteten und für Geflüchtete. Dafür ist das Park Café der ideale Ort. Ich freue mich, dass wir die Lawaetz-Stiftung jetzt beim Um- und Ausbau der Begegnungsstätte unterstützen können."

Dazu Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Uns ist es wichtig, in ganz Hamburg Begegnungsorte zu schaffen. Nur so können Vorurteile abgebaut, Freundschaften geschlossen und Hilfsgemeinschaften gebildet werden. Auch Gruppenaktivitäten brauchen fast immer einen Ort, an dem sie sich treffen oder Angebote machen können. Das ist enorm wichtig für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Das Park Café im Lutherpark kann nun zu einem solchen offenen Begegnungsort ausgebaut werden und das ist eine tolle Nachricht! Über das Engagement der Lawaetz-Stiftung auf dem Gelände insgesamt bin ich dankbar. Ich bin zuversichtlich, dass das Park Café für den Zusammenhalt in Bahrenfeld eine gute Rolle spielen wird."

Hintergrund zum Integrationsfonds:

Mit dem von der Bürgerschaft auf Initiative von SPD und Grünen beschlossenen Integrationsfonds soll die haupt- und ehrenamtliche Integrationsarbeit gezielt verstärkt und weiter ausgebaut werden. Dieses Förderinstrument wird dabei mithelfen, die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in Hamburg im Sinne guter Nachbarschaft voranzutreiben. Die Mittel sollen für Maßnahmen und Zuweisungen, die integrationsfördernde Angebote für Geflüchtete beinhalten, ausgegeben werden. Es stehen sieben Millionen Euro im Haushalt 2016 zur Verfügung. Die Mittel sind übertragbar. Zugleich wurde ein neues zentrales Programm "Hamburger Integrationsfonds – investiv" mit einem Mittelvolumen von drei Millionen Euro für investive Maßnahmen geschaffen. Damit gibt es ein zusätzliches Förderinstrument, das in der aktuellen Startphase zahlreicher Integrationsprojekte helfen soll, wichtige Projekte zu unterstützen. Das Ziel sind dabei immer dauerhaft tragfähige und nachhaltige Strukturen in den Regelsystemen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Aufgrund der grundlegenden Bedeutung soll die Bürgerschaft solche Förderentscheidungen selbst treffen, um politische Akzente bei der Umsetzung der Integrationspolitik setzen zu können. Der Hamburger Integrationsfonds soll tragfähige Strukturen in den Nachbarschaften unterstützen und die Sozialräume sowie landesweit wichtige oder pilotartige Integrationsprojekte stärken.

Termine

Demo und Fest auf dem Fischmarkt: "Hamburg zeigt Haltung" am 8. Juli

Unter dem Motto "Hamburg zeigt Haltung" lädt ein breites Bündnis von Personen aus Kultur, Sport, Politik, Kirchen und sozialen Initiativen alle Hamburgerinnen und Hamburger anlässlich des G20-Gipfels ein, am 8. Juli 2017 für unsere demokratischen Werte und Prinzipien zu demonstrieren.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst (Beginn 10.30 Uhr) in der Hauptkirche St. Katharinen setzt sich ab circa 12.30 Uhr der Demonstrationszug in Richtung Fischmarkt in Bewegung. Ab etwa 14.30 Uhr beginnt dort die Abschlusskundgebung beziehungsweise das Fest mit Musikacts, Reden und vielem mehr.

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Nächste Sitzung der Bürgerschaft

Am 14. Juni findet die nächste Sitzung der Bürgerschaft statt. Beginn ist um 13.30 Uhr.

Wenn Sie bei dieser oder einer der nächsten Sitzungen dabei sein möchten, können Sie kostenlose Karten bei der SPD-Fraktion bekommen. Kleiner Tipp: Die Plätze sind begrenzt – je früher Sie sich melden, desto bessere Chancen haben Sie. Anmelden können Sie sich per E-Mail an info@spd-fraktion.hamburg.de oder per Fax unter (040) 42831-2435.








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Presseinformationen

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Parlamentarische Initiativen

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Publikationen

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