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Sehr geehrte / Sehr geehrter ###USER_name###,

Viele Hamburgerinnen und Hamburger sind sportlich und bewegen sich gern, vor allem viele Kinder und Jugendliche sind in den Sportvereinen aktiv. Das haben die ersten Ergebnisse der Sportentwicklungsplanung ergeben. Ich finde das fantastisch!

Allein der Senat darf sich diese Entwicklung nicht auf die Fahnen schreiben. Die Sportbegeisterung der Hamburgerinnen und Hamburger rührt von der hervorragenden Arbeit der Vereine und Verbände sowie einem breiten Angebot an Möglichkeiten, sich im öffentlichen Raum und in der Natur in Hamburg zu bewegen. Beides muss weiter ausgebaut werden!

Stattdessen spielt der Senat den Breitensport und sportliche Großveranstaltungen gegeneinander aus und wollte im Mai 2010 mal eben 600.000 Euro für die Sanierung von breitensportlich genutzten Sportanlagen umwidmen, um diese dem Galopp-Derby und dem Tennis am Rothenbaum zukommen zu lassen. Das kann nicht hingenommen werden.

Seit dem Jahresanfang widmen wir uns außerdem intensiv dem Thema Gewalt im Sport und am Rande von Sportveranstaltungen, speziell beim Fußball. Diverse Vorkommnisse am Rande von Fußballspielen, sowohl im Profi- als auch im Amateurbereich machen das Thema so wichtig. Wir wollen nicht nur zuschauen sondern handeln und mit den Sportlern und Fans ins Gespräch kommen!

Viel Spaß beim Lesen, ich freue mich auf ihre Rückmeldungen!

Ihre Juliane Timmermann,
sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion

SPD wehrt sich vehement gegen das Schröpfen der Vereine

Anfang Mai kam das böse Erwachen: Der Senat wollte der dringenden Sanierung von Sportstätten für den Breitensport mit einem Federstrich 600.000 Euro entziehen und die Mittel in die Subventionierung der Profisportveranstaltungen des Galopp-Derbys und des Tennisturniers am Rothenbaum fließen lassen. Der Senat spielt damit den Breitensport und den Profisport gegeneinander aus und verhält sich im höchsten Maße unsolidarisch gegenüber den Hamburger Sportlerinnen und Sportlern.

Die SPD kritisiert hierbei vor allem zwei Aspekte: Erstens die offensichtliche Fehlplanung des Senats, da diese Veranstaltungen in den vergangenen Jahren regulär im Haushalt eingeplant waren und das dieses Jahr offensichtlich versäumt wurde und zweitens die Dreistigkeit, diese Mittel dann ausgerechnet beim sowieso schon arg durch die Senatspolitik strapazierten Breitensport „abzuzwacken“.

Juliane Timmermann nennt das:“Chaospolitik auf dem Rücken von über 500.000 Sportlerinnen und Sportlern zu Gunsten von Profisport-Events. Der Senat setzt falsche Prioritäten!“

Das Hamburger Abendblatt hat im Mai sehr anschaulich die Konsequenzen dieser ignoranten Politik, wie beispielsweise Sanierungsstau, aufgezeigt, und auf Druck der SPD wurde die Entscheidung in den Juni verschoben.

Wir bleiben wachsam und fordern den Senat auf, Mittel für diese Veranstaltungen nicht aus der ohnehin zu niedrigen Sportförderung zu nehmen, sondern andere Finanzierungswege zu finden.

Gewalt auf Hamburgs Fußballplätzen

Wir engagieren uns für einen gewaltfreien Sport auf dem Platz und am Rande von Spielen und wollen, dass alle friedlich in die „3.Halbzeit“ gehen. Aus diesem Grund haben wir uns diesem Thema sowohl mit parlamentarischen Anfragen, Fachgesprächen als auch mit Veranstaltungen intensiv gewidmet. Wir werden das Thema weiterhin begleiten und uns an den Stellen einbringen, an denen der Senat seinen Hausaufgaben wieder einmal nicht nachkommt!

Fan-Fest 2010 auf dem Heiligengeistfeld

Wir freuen uns auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika und auf friedliche Feste auf dem Heiligengeistfeld. Allein der Senat machte wieder den Eindruck, nichts von der Lebensfreude, die im und durch Sport gelebt wird, mitzubekommen. Im kalten Winter kam die halbherzige Mitteilung, dass man das Fan-Fest 2010 in der Arena stattfinden lassen wollte. Der Aufschrei der Öffentlichkeit und das Intervenieren der SPD folgten prompt und zu Recht. Nur durch diesen Druck wurde diese unverständliche Entscheidung zurückgenommen und wir alle dürfen uns auf ein friedliches Fest ab dem 11. Juni auf dem Heiligengeistfeld, im Herzen der Stadt freuen.

Sportentwicklungsplanung – mehr als Radwege für Hamburg

Die Erkenntnis des Ersten Bürgermeisters, dass Hamburgs Radwegenetz in einem schlechten Zustand ist, ist nicht neu. Dafür bedarf es keiner 200.000 Euro teuren Sportentwicklungsplanung, sondern entschlossenen politischen Handelns!
Die SPD unterstützt eine transparente Sportentwicklungsplanung, die auf einem breiten Dialog basiert. Zu diesem Zweck wurden wir parlamentarisch aktiv und haben den Senat mit zwei Kleinen Anfragen um Aufklärung gebeten. Wir werden diesen Prozess weiterhin begleiten und darauf hinwirken, dass die Planungsprozesse die von uns eingebrachten Themen soziale Gerechtigkeit, ökologische Entwicklung, Verbesserung einer wohnortnahen und entgeltfreien Sportinfrastruktur, sowie Sport für alle Bürgerinnen und Bürger zum Schwerpunkt haben werden.

Termine

Sitzungen der Hamburgischen Bürgerschaft

Die nächste Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft findet am Mittwoch, den 16. Juni 2010, ab 15:00 Uhr statt.
- Die Sitzung ist öffentlich, es müssen aber Karten besorgt werden -

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Der Sportausschuss tagt am 17. Juni, jeweils 17.00 Uhr, im Rathaus, Raum 186.

Persönlicher Kontakt

Sie können sich jederzeit auch direkt an die sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Juliane Timmermann, wenden: Wahlkreisbüro Tel: 040 - 68 94 45 20, Juliane.Timmermann@spd-fraktion-hamburg.de oder an die SPD-Bürgerschaftsfraktion, Christa Brockmann, Tel: 040 / 428 31 2546.

Lesen Sie zu diesen und weiteren Themen auch unsere Pressemitteilungen, Parlamentarischen Initiativen und Publikationen

Presseinformationen

Unsere Pressemitteilungen zum Bereich Sport finden Sie hier

Parlamentarische Initiativen

Sämtliche Anträge, Große und Kleine Anfragen an den Senat zum Thema Sport können Sie hier einsehen. Die Antworten des Senats sind (sofern eingegangen) verlinkt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Arbeit der SPD-Bürgerschaftsfraktion finden Sie hier

Mit freundlichen Grüßen aus dem Hamburger Rathaus

Ihre SPD-Bürgerschaftsfraktion