Ekkehard Wysocki

Vorsitzender des Innenausschusses Fachsprecher Eingaben und Sprecher Kirchen und Religionsgemeinschaften

Wahlkreis: Rahlstedt

Für den Wahlkreis Rahlstedt bin ich als Wahlkreisabgeordneter von Ihnen direkt gewählt worden. Deswegen liegt mir besonders mein Wahlkreis am Herz. Entsprechend möchte ich mich für die Belange aller Bürgerinnen und Bürgern vor Ort einsetzen und auch aktiv, transparent und bürgernah die Interessen unseres Stadtteils in der Hamburgischen Bürgerschaft vertreten.

Wahlkreis 14 Rahlstedt

Zur Orientierung:

Rahlstedt liegt im Bezirk Wandsbek im Nordosten Hamburgs und grenzt an den schleswig-holsteinischen Kreis Stormarn an.

Historie:

1927 wurden die Ortschaften Altrahlstedt, Neurahlstedt, Meiendorf und Oldenfelde sowie Teile von Tonndorf-Lohe und Jenfeld zur preußischen Gemeinde Rahlstedt zusammengeschlossen und wurden kamen nach dem Groß-Hamburg-Gesetz 1937 zum Stadtgebiet von Hamburg.

Der ehemalige Truppenübungsplatz Höltigbaum wurde nach der Schließung der Kasernen 1997 zum einen zum gemeinsamen Naturschutzgebiet von Hamburg und Schleswig- Holstein und zum Gewerbegebiet Höltigbaum.

Nach und nach hat sich Rahlstedt zum einwohnerreichsten Stadtteil Hamburgs entwickelt. Mit der Errichtung einer Bahnstation 1893 zwischen Altrahlstedt, Oldenfelde und Neurahlstedt wurde der ländliche Ort, der damals hauptsächlich Wohnort für Besserverdienende und höhere Beamte war, erstmals als Wohnort abseits der Arbeitsstätte interessant.

Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich viele Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und den ausgebombten Hamburger Stadtteilen in Rahlstedt an. Durch die Bildung der Ortsteile Hohenhorst, Rahlstedt-Ost sowie zunächst Großlohe-Nord und ab 1964 schließlich auch Großlohe-Süd wurde Rahlstedt erheblich vergrößert.

Durch die Schließung zweier Kasernengebiete (Boehn-Kaserne und Graf-Goltz-Kaserne) 1992 durch die Bundeswehr entstanden die neuen Siedlungsgebiete Rahlstedter Höhe (1996/1997) und Rahlstedter Boltwiesen (2000).Die neuen Siedlungen führten zu einem Anstieg der Einwohnerzahl auf über 85.000.

Politik:

Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und zur Bezirksversammlung bildet der Stadtteil den gleichnamigen Wahlkreis Rahlstedt (Wahlkreis 14). Er ist nach dem Hamburger Wahlrecht ein Mehrmandatswahlkreis, in dem vier Bürgerschaftsabgeordnete in Direktwahl oder nach Wahlkreislisten gewählt werden. Hier leben um die 67.000 Wahlberechtigte, weshalb Rahlstedt auch zu den mittleren Wahlkreisen zählt. 2015 bekam die SPD im Wahlkreis 14  51,5 % der Stimmen.

Wissenswertes:

In Rahlstedt gibt es seit vielen Jahren zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen.

Die Katholische Kirche betreibt in Rahlstedt seit 1925 ein Kinderkrankenhaus in der Liliencronstraße 130. Der gemeinnützige Förderverein Dankeskirche e.V. kümmert sich um die Erhaltung der Dankeskirche in Rahlstedt-Ost. Zudem gibt es Freiwillige Feuerwehren in Meiendorf, Oldenfelde und (Alt-)Rahlstedt sowie in der Oldenfelder Siedlung. Des Weiteren gibt es zahlreiche Sportvereine (z.B. AMTV und RHTC). Kommunalpolitisch ist der „Bürgerverein Rahlstedt e. V.“ vor Ort aktiv. Die Rahlstedter Bürgerinnen und Bürger werden über das Geschehen in ihrem Stadtteil u.a. durch die Presse vom Rahlstedter Kulturverein e.V. und dem „Hamburger Wochenblatt“ informiert.