Hamburg 2020: Integration mit den Menschen vor Ort gestalten
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Dienstag, 22.11.2011, Drucksache 20/
Antrag der Abgeordneten Dirk Kienscherf, Ksenija Bekeris, Wolfgang Rose, Kazim Abaci, Annkathrin Kammeyer, Uwe Lohmann, Doris Müller, Jens-Peter Schwieger, Ali Simsek, Barbara Nitruch, Regina Jäck und Fraktion
Haushaltsplan-Entwurf 2011/2012
Einzelplan 4
Integration ist eine Aufgabe, die in den Sozialräumen konkret vor Ort mit den Menschen geleistet werden muss. In den Stadtteilen und Quartieren stellen sich Chancen und Herausforderungen jeweils unterschiedlich dar. Im Rahmen einer räumlich differenzierten Integrationsförderung können die besonderen Ausgangsbedingungen der Stadtteile besser berücksichtigt werden. Es ist damit leichter, zielgenau auf die örtlichen Bedarfs- und Problemlagen einzugehen und die Menschen vor Ort für Lösungen zu gewinnen.
In den vergangenen zwei Jahren sind in den Bezirken durch die Verankerung von Integrationsbeauftragten im bezirklichen Sozialraummanagement vielfältige Aktivitäten angestoßen worden. Hierzu zählen unter anderem die Arbeit an regionalen Integrationskonzepten und die Betreuung von regionalen Integrationsbeiräten.
Die Einbettung der Integrationspolitik in das Sozialraummanagement der Bezirke hat sich bewährt. Die Arbeit der Integrationsbeauftragten hat auch in den Bezirksversammlungen hohe Anerkennung gefunden.
Es gilt nun, die Verankerung der Integrationspolitik im Sozialraummanagement der Bezirke zu verstetigen. Hierzu soll gemeinsam mit den Bezirken entsprechend ihrer jeweiligen Bedarfe eine Lösung gefunden werden.
Die Bürgerschaft möge beschließen:
Der Senat wird ersucht,
1. gemeinsam mit den Bezirken ein Konzept zur Verstetigung der bezirklichen Integrationsarbeit als wichtiger Teil sozialräumlicher Arbeit zu entwickeln.
2. der Bürgerschaft hierzu mit Vorlage des Haushaltsplans 2013/2014 zu berichten.