« zurück zur Webseite

SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Sprungmarken


Hauptmenü

Themen

Wir über uns

Aktuelles

Bürgerschaft

Service


SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Erweiterte Suche




Martin Schäfer

Dr. Martin Schäfer

Bezirk: Eimsbüttel

Wahlkreis: Rotherbaum - Harvestehude - Eimsbüttel-Ost

Fachsprecher für

  • Gesundheit und Verbraucherschutz

Kontakt
SPD-Abgeordnetenbüro
Helene-Lange-Straße 1
20144 Hamburg
Tel.: 040 - 41 00 10 37
Fax: 040 - 41 00 10 39

www.schaefer-hamburg.de

Persönlich

Geburtsdatum: 12. November 1951 in Schlossau (Baden-Württemberg)
Ausbildung: Abitur und Studium der Mathematik
Beruf: Diplom-Mathematiker
Tätig als: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Bundeswehr

Als Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion ist es mir ein großes Anliegen, dass die Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen in unserer Stadt sichergestellt und die medizinische Versorgung nicht dem Ziel der Gewinnmaximierung unterworfen wird. Wir werden daher alle Möglichkeiten nutzen, aus dem Zusammenwirken der Krankenhäuser, der Gesundheitswirtschaft, der Krankenkassen, des Life Sciences Sektors und der Hochschulen, Hamburg zu einer zukunftsträchtigen Gesundheitsregion zu entwickeln, die eine vorbildliche medizinische Versorgung gewährleistet und daraus neues wirtschaftliches Potenzial für Wachstum und Arbeitsplätze schöpft.

 

Leider wurden diese Möglichkeiten für die Stadt durch die – gegen den Willen der Hamburgerinnen und Hamburger – vom schwarzen Senat durchgeführte Privatisierung der städtischen Krankenhäuser erheblich verringert. Gerade deshalb muss der verbliebene Restanteil Hamburgs von 25,1 Prozent an den Asklepios Kliniken Hamburg genutzt werden, damit die Versorgung kranker Menschen in allen Hamburger Kliniken auf hohem Niveau bleibt. Im ambulanten Bereich wollen wir zusammen mit den zuständigen Vereinigungen und Verbänden sicherstellen, dass die flächendeckende Versorgung des gesamten Stadtgebiets mit Arztpraxen aller Ausrichtungen gewährleistet ist. Die Versorgungssituation der Stadtteile soll in einem Gesundheitsbericht dokumentiert werden.

 

Auch die ärztliche und fachärztliche Versorgung in Hamburgs Pflegeheimen muss verbessert werden. Die Bundespflegereform eröffnet Pflegeheimen die Möglichkeit, Heimärztinnen und Heimärzte zu beschäftigen oder vertraglich an sich zu binden. Wir wollen gemeinsam mit den Kranken- und Pflegekassen und den anderen betroffenen Stellen Konzepte entwickeln, die die bestmögliche Versorgung jedes einzelnen Hamburger Pflegeheims sicherstellt. Durch Ausbildung, Umschulungen und Aufstiegsqualifizierung zur Fachkraft wollen wir dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegentreten Einen Abbau der hohen Qualität des Pflegepersonals in den Pflegeheimen werden wir nicht zulassen!

 

Der Einfluss Hamburgs auf die Bundespolitik muss vor allem in der Gesundheitspolitik gestärkt werden. Der Gang in die Zwei-Klassen-Medizin wird von der derzeitigen Bundesregierung forciert. Ich bin für eine solidarische Krankenversicherung, die als eine Bürgerversicherung für alle wirkt. Ich werde mich deshalb dafür einsetzen, dass Hamburg sich allen Bestrebungen, die Lasten der Gesundheitsversorgung einseitig auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verteilen, widersetzen und seinen Einfluss im Bundesrat wahrnehmen wird, um weitere sozial unverträgliche Veränderungen an unserem Gesundheitssystem zu verhindern.

  • seit 1975 SPD-Mitglied
  • seit 1986 Vorstandsmitglied des SPD-Distrikts Eimsbüttel-Süd
  • seit 1997 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
  • seit 2001 Mitglied des Fraktionsvorstands der SPD-Bürgerschaftsfraktion
  • Mitglied der Gewerkschaft ver.di




(c) 2007 | SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg
http://www.spd-fraktion-hamburg.de/