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Organtransplantationen – Hamburg handelt und geht voran

Dienstag, 06.02.2018

Der Senat hat heute einen Gesetzentwurf beschlossen, der dazu führen soll, die Zahl der Organspenden und damit dringend benötigte und lebensrettende Hilfen für Betroffene zu erhöhen. Hierzu sollen die Prozesse in den Hamburger Krankenhäusern durch die Pflicht zur Benennung und Freistellung von Transplantationsbeauftragten und der Schaffung von Berichtspflichten an die Gesundheitsbehörde optimiert werden. Gerade auch mit Blick auf eine stärkere Aufsicht im Bereich des Transplantationswesens sieht der Gesetzentwurf Regelungen vor, die bundesweit bisher einmalig sind.

Dazu Isabella Vértes-Schütter, stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: "Organspenden retten Leben. Im Interesse der vielen Menschen, die verzweifelt auf ein Spenderorgan warten, muss alles dafür getan werden, den Rückgang bei Organtransplantationen zu stoppen. Ich begrüße deshalb ausdrücklich, dass der Senat hier handelt und mit dem Gesetzentwurf die organisatorischen Voraussetzungen für Organtransplantationen in den Krankenhäusern deutlich verbessert. Die neu verankerte Berichtspflicht der Krankenhäuser sorgt für mehr Transparenz. Zugleich wird auch die Aufsicht über das Transplantationswesen verbessert und damit Vertrauen gestärkt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass mit diesen Maßnahmen die Zahl der Transplantationen in Hamburg im Interesse der Betroffenen gesteigert werden kann."

Ansprechpartner

Claas Ricker

Tel.: 040 42831-1386

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