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Qualitätsverbesserung wird Schritt für Schritt umgesetzt – Eine gute Nachricht für Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher

Dienstag, 06.06.2017

Mit einem Maßnahmen-Bündel wird Hamburg die in den letzten Jahren erheblich gestiegen Absolventenzahlen in den Erziehungsberufen nochmals erhöhen. Auf dem Weg zum vereinbarten Betreuungsschlüssel von 1:4 in den Hamburger Krippen gibt es auf Wunsch der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg (AGFW) eine Entzerrung der weiteren Verbesserungsschritte – bei Vorziehen eines nächsten Teilschrittes bereits zum 1. Januar 2018. In den Jahren 2018 bis 2021 werden jeweils zum 1. Januar gut 500 Fachkräfte neu eingestellt. Zum Ende dieser Schritte werden damit rund 100 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich in frühe Bildung und Betreuung investiert, bereits 2018 werden es rund 20 Millionen Euro sein.

"Eine gute Nachricht für Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher! Ich danke allen Beteiligten, dass es nun gelungen ist, einen einvernehmlichen Weg zur Umsetzung der maßgeblich von der SPD-Fraktion 2014 ausgehandelten Eckpunkte zur Qualitätsverbesserung mit den Verbänden hinzubekommen. Nach den ersten Verbesserungsschritten in der Krippe beginnt der nächste jetzt früher. Die Erreichung des Eins-zu-Vier-Betreuungsschlüssels in der Krippe wird passgenau auf die notwendige Fachkräftegewinnung abgestimmt – das schafft für alle Planungssicherheit", so SPD-Fraktionschef Andreas Dressel, der gemeinsam mit der damaligen familienpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Melanie Leonhard, 2014 die zugrundeliegenden Eckpunkte ausgehandelt hatte.

Uwe Lohmann, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: "Die Qualitätssteigerung in den Krippen geht weiter und am Ende werden wir das gemeinsame Ziel von eins zu vier als Betreuungsschlüssel erreichen. Das auf Wunsch der AGFW nun schrittweise Vorgehen ist angesichts der weiter gestiegenen Fallzahlen als auch des sehr hohen Bedarfs an Erzieherinnen und Erziehern auf anderen Tätigkeitsfeldern und im Hamburger Umland realistisch. Der vorgezogene Beginn mit 500 zusätzlichen Fachkräften zum Jahresanfang 2018 ist erfreulich und bedeutet für Kinder, Eltern und Beschäftigte eine weitere spürbare Verbesserung."

Hintergrund:

Um die Fachkräftegewinnung weiter voranzutreiben, werden unter anderem erleichterte Zugangsvoraussetzungen für Abiturienten auf den Weg gebracht. Außerdem können Leistungsstärkere die Ausbildung verkürzen. Zudem sollen künftig auch Schülerinnen und Schüler mit erweitertem Hauptschulabschluss eine – um ein halbes Jahr verlängerte – Ausbildung beginnen können.
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