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Rot-Grüne Initiative – Park Café im Bahrenfelder Lutherpark als Begegnungsstätte weiter ausbauen

Freitag, 02.06.2017

Um die Quartiersentwicklung und die Integrationsarbeit am Bahrenfelder Lutherpark zu fördern, soll das dortige Park Café als Begegnungsstätte weiter ausgebaut werden. Dafür setzen sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen mit einer Initiative zur nächsten Bürgerschaftssitzung ein. Das Wohngebiet am Lutherpark umfasst eine sehr heterogene Bewohnerschaft, die verschiedene Altersgruppen und Lebensbiografien zusammenbringt. Dort befinden sich unter anderem mehrere öffentliche Unterbringungen für Geflüchtete, eine Seniorenwohnanlage, eine Baugemeinschaft für Familien mit Kindern, sowie ein ehemaliges Pflegeheim, in dem die Lawaetz-Stiftung für verschiedene Zielgruppen – darunter Suchtkranke, Jugendliche und Frauen aus Frauenhäusern – Wohnungen errichtet. Schon jetzt ist das Park Café mit seinen zahlreichen Aktivitäten ein wichtiger Anlaufpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier und bietet somit günstige Voraussetzungen, um es als integrative Begegnungsstätte weiterzuentwickeln. Für diese Arbeit sollen der Lawaetz-Stiftung als verantwortlichem Träger 250.000 Euro aus dem Integrationsfonds bereitgestellt werden.

Dazu Martina Friederichs, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Es ist uns ein großes Anliegen, im Quartier am Lutherpark vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches zu schaffen, dies gilt gerade auch für zusätzliche, ehrenamtliche Angebote mit Geflüchteten und für Geflüchtete. Dafür ist das Park Café der ideale Ort. Ich freue mich, dass wir die Lawaetz-Stiftung jetzt beim Um- und Ausbau der Begegnungsstätte unterstützen können."

Dazu Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Uns ist es wichtig, in ganz Hamburg Begegnungsorte zu schaffen. Nur so können Vorurteile abgebaut, Freundschaften geschlossen und Hilfsgemeinschaften gebildet werden. Auch Gruppenaktivitäten brauchen fast immer einen Ort, an dem sie sich treffen oder Angebote machen können. Das ist enorm wichtig für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Das Park Café im Lutherpark kann nun zu einem solchen offenen Begegnungsort ausgebaut werden und das ist eine tolle Nachricht! Über das Engagement der Lawaetz-Stiftung auf dem Gelände insgesamt bin ich dankbar. Ich bin zuversichtlich, dass das Park Café für den Zusammenhalt in Bahrenfeld eine gute Rolle spielen wird."

Hintergrund zum Integrationsfonds:

Mit dem von der Bürgerschaft auf Initiative von SPD und Grünen beschlossenen Integrationsfonds soll die haupt- und ehrenamtliche Integrationsarbeit gezielt verstärkt und weiter ausgebaut werden. Dieses Förderinstrument wird dabei mithelfen, die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in Hamburg im Sinne guter Nachbarschaft voranzutreiben. Die Mittel sollen für Maßnahmen und Zuweisungen, die integrationsfördernde Angebote für Geflüchtete beinhalten, ausgegeben werden. Es stehen sieben Millionen Euro im Haushalt 2016 zur Verfügung. Die Mittel sind übertragbar. Zugleich wurde ein neues zentrales Programm "Hamburger Integrationsfonds – investiv" mit einem Mittelvolumen von drei Millionen Euro für investive Maßnahmen geschaffen. Damit gibt es ein zusätzliches Förderinstrument, das in der aktuellen Startphase zahlreicher Integrationsprojekte helfen soll, wichtige Projekte zu unterstützen. Das Ziel sind dabei immer dauerhaft tragfähige und nachhaltige Strukturen in den Regelsystemen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Aufgrund der grundlegenden Bedeutung soll die Bürgerschaft solche Förderentscheidungen selbst treffen, um politische Akzente bei der Umsetzung der Integrationspolitik setzen zu können. Der Hamburger Integrationsfonds soll tragfähige Strukturen in den Nachbarschaften unterstützen und die Sozialräume sowie landesweit wichtige oder pilotartige Integrationsprojekte stärken.

Ansprechpartner

Claas Ricker

Tel.: 040 42831-1386

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