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Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember – Zeichen für Solidarität setzen

Donnerstag, 30.11.2017

Seit 1988 findet jedes Jahr am 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag statt. In Hamburg ist Solidarität das zentrale Motiv der Aktivitäten. Die Aids-Hilfe Hamburg und viele andere Organisationen werben mit einer ganzen Reihe von Aktionen dafür, Diskriminierung entgegenzutreten und Solidarität zu zeigen.

"In Hamburg ist die Zahl der Neuinfektionen rückläufig. Das Wissen um den eigenen HIV-Status ist von entscheidender Bedeutung, um die Zahl der Neuinfektionen weiter zu senken. Ausgrenzung und Diskriminierung sind nach wie vor das größte Hindernis für eine erfolgreiche Prävention", betont Dr. Isabella Vértes-Schütter, SPD-Abgeordnete im Gesundheitsausschuss der Bürgerschaft. "Die Sorge vor Diskriminierung hindert Menschen auch heute noch oft daran, sich einem HIV-Test zu unterziehen und damit auch frühzeitig moderne Therapien in Anspruch zu nehmen. Umso wichtiger ist es daher, dass die Hamburgerinnen und Hamburger bei den zahlreichen Veranstaltungen, Infoständen und Benefizverkäufen wieder die Möglichkeit haben, die Arbeit in den Aidshilfen, schwulen Zentren und Einrichtungen der Drogenhilfe mit ihrer Spende zu unterstützen. Damit können wir auch ein Zeichen für Solidarität und ein selbstverständliches Miteinander mit an HIV erkrankten Menschen setzen."

Annkathrin Kammeyer, Sprecherin LSBTI der SPD-Bürgerschaftsfraktion ergänzt: "Nach wie vor sind Männer, die Sexualverkehr mit Männern haben, die am meisten betroffene und gefährdete Gruppe bei HIV/AIDS. Es ist deshalb gut, dass der Senat die Präventions- und Testprojekte gerade für diese Zielgruppe gestärkt und ausgebaut hat. Auch dem Engagement der vielen freiwillig Engagierten, beispielsweise bei Hein&Fiete, der Aids-Hilfe und vielen weiteren Projekten gilt unser Dank."
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