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Plakat Kein Mensch ist illegal

Gesundheitsversorgung Illegaler

Eine vom Diakonischen Werk Hamburg in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass zwischen 6.000 und 22.000 Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg leben. Diesen Menschen wird der Zugang zum Gesundheitssystem erheblich erschwert.
Daher hat die SPD-Fraktion in einem Bürgerschaftsantrag den Senat aufgefordert, einen runden Tisch „Gesundheitsversorgung für „papierlose Menschen“ einzurichten. Ziel sind die Verbesserungsmöglichkeiten der medizinischen Versorgung für Menschen ohne Aufenthaltsstatus zu erörtern und gegebenenfalls umzusetzen. Dabei ist zu klären,
- welches Finanzierungsmodell in Frage kommt ,
- welche Stelle für den einzelnen Patienten oder die einzelne Patientin ohne Papiere entscheiden soll, welche Gesundheitsleistungen jeweils bereit zu stellen sind, und
- wie die dafür nötigen formalen Abläufe gestaltet werden müssen.
Leider hat die schwarz-grüne Mehrheit in der Bürgerschaft nicht mal einer Überweisung des Antrag in den Gesundheitsausschuss zugestimmt, sondern ihn sofort abgeleht.

zum Antrag

Dirk Kienscherf

Entlassungs-Management der Krankenhäuser kommt auf den Prüfstand

SPD-Sozialexperte Dirk Kienscherf hat das späte Reagieren der Sozialbehörde auf bekannt gewordene Probleme beim so genannten Entlassungs-Management bedauert. „Eine unabhängige Untersuchung von Missständen im Entlassungs-Management ist geboten. Es wäre schön gewesen, wenn Senator Wersich auf die aktuellen Entwicklungen und Medienberichte zügiger reagiert hätte“, sagte Kienscherf. Die Sozialbehörde hatte zuvor nach Wochen des Zögerns eine externe Untersuchung des Entlassungsmanagements der Krankenhäuser in Aussicht gestellt.

zur Pressemitteilung





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