« zurück zur Webseite

SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Sprungmarken


Hauptmenü

Themen

Wir über uns

Aktuelles

Bürgerschaft

Service


SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Erweiterte Suche




Betteln

Altenpflegeausbildung in Hamburg stärken

In Hamburg baut sich seit Jahren ein Fachkräftemangel in der Altenpflege auf. Verschiedene, voneinander zum Teil unabhängige Entwicklungen haben zusammengenommen den Fach-kräftemangel in Hamburg so zugespitzt, dass die Hamburgische Pflegegesellschaft vor einem akut drohenden Fachkräftemangel warnt und bis 2010 von ca. 450 fehlenden Altenpflegefachkräften in Hamburg ausgeht.
Der Bedarf an ausgebildeten Altenpflegefachkräften wächst stetig durch die steigende Anzahl von Pflegefällen. Lange Zeit konnte ein Teil des Personalbedarfs in der Altenpflege durch den Wechsel von ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pflegern in die Altenpflege gedeckt werden. Dieser Wechsel hat inzwischen stark nachgelassen, auch weil der Personalabbau im Krankenhausbereich zum Stillstand gekommen ist. In den vergangenen Jahren sank zusätzlich die Quote der Umschulungen in die Altenpflege auf einen Tiefstand. Auf diese Situation hat die Bundesregierung kurzfristig mit der Voll-Finanzierung der dreijährigen Umschulung von Arbeitslosen zu Altenpflegefachkräften durch die Agentur für Arbeit reagiert.
Die SPD-Bürgerschaftsfraktion schlägt eine Reihe von Maßnahmen vor, mit dem Ziel die Anzahlzu der Ausbildungsplätze in der Altenpflege in Hamburg zu steigern.

zum Antrag

Rollstuhlfahrer beim Spatziergang

Inklusion als Leitorientierung staatlichen Handelns

Die Generalversammlung der UN hat am 13. Dezember 2006 das internationale Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen beschlossen. Ende 2008 hat auch Deutschland als eines der ersten Länder dieses Abkommen ratifiziert. Hamburg hat im Bundesrat mit seiner Stimme keine Einwände gegen den Gesetzentwurf vorgebracht. Damit hat sich auch der Hamburger Senat dazu verpflichtet, den Leitgedanken der Inklusion seinem staatlichen Handeln zugrunde zu legen und die enthaltenden Forderungen von Selbstbestimmung, Diskriminierungsfreiheit und gleichberechtigter gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung, umzusetzen.

Ziel ist ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in allen Lebensbereichen: von den Kindertageseinrichtungen und den Schulen, beim Wohnen, bei der Arbeit oder in der Freizeit. Menschen mit Behinderung als Bürgerinnen und Bürger zu verstehen und nicht mehr als Hilfeempfänger, ist nicht nur für die staatlichen Stellen eine Herausforderung. Alle sozialen Dienstleister sind gefordert, ihre Angebote an dem Leitgedanken der Inklusion auszurichten und ihren Beitrag zu einer autonomiefördernden Lebensgestaltung der Menschen mit Behinderung zu leisten.

zum Antrag





(c) 2007 | SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg
http://www.spd-fraktion-hamburg.de/