30.05.2016: Wohnungsbau legt weiter kräftig zu

Wohnungsneubau

Der Wohnungsbau kommt in Hamburg weiter mit großen Schritten voran. Nach den heute veröffentlichten Zahlen wurden im letzten Jahr 8.521 neue Wohnungen fertiggestellt. Das ist gegenüber 2014 mit 6.974 Wohnungen noch einmal eine Steigerung um 22 Prozent.

Dazu Dirk Kienscherf, Fachsprecher Stadtentwicklung der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Es ist eine enorme Leistung, dass die Zahl der neuen Wohnungen noch einmal so deutlich gesteigert werden konnte. Das ist eine sehr gute Nachricht für alle, die in Hamburg wohnen oder hier Wohnraum suchen. Die Fertigstellungszahlen lagen ja bereits 2014 mit knapp 7.000 doppelt so hoch wie 2010. Dass es jetzt mit 8.521 neuen Wohnungen noch einmal 22 Prozent mehr sind als 2014 zeigt, dass unsere Prioritäten richtig gesetzt sind: Damit das Wohnen für alle bezahlbar bleibt, müssen mehr Wohnungen gebaut werden. Und wir verstärken unsere Anstrengungen noch weiter: Das neu gesetzte Ziel von 10.000 Baugenehmigungen und 3.000 Sozialwohnungen jährlich sind dafür die besten Beispiele. Gleichzeitig werden wir dafür sorgen müssen, die Kosten im Bau zu senken. Dafür sind das Bündnis für das Wohnen und die gute Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft und den Mieterverbänden eine hervorragende Grundlage."

Pressemitteilung

07.06.2016: Bündnis für das Wohnen – Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben

Dirk Kienscherf

Heute haben die Stadt, die Verbände der Wohnungswirtschaft sowie das städtische Wohnungsunternehmen SAGA GWG die Neuauflage des Bündnisses für das Wohnen unterschrieben. Dazu Dirk Kienscherf, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: "Das Bündnis für das Wohnen ist seit Bestehen im Jahr 2011 eine beispiellose Erfolgsgeschichte und das Fundament für den erheblich gesteigerten Wohnungsneubau. Darum ist es gut für unsere Stadt, dass das Bündnis nun fortgesetzt wird. Es ist der Schulterschluss für bezahlbares Wohnen in Hamburg. Die Verständigung auf das gemeinsame Ziel von 10.000 Baugenehmigungen und 3.000 Sozialwohnungen jährlich ist ein gleichsam ambitionierter wie wichtiger Schritt, damit das Wohnen in unserer Stadt für alle Bürgerinnen und Bürger erschwinglich bleibt. Wir wollen weiterhin Verdrängungen vermeiden und die soziale Mischung von Quartieren fördern. Deshalb ist es genau richtig, neben dem Wohnungsneubau auch dem Mieterschutz hohe Priorität einzuräumen. So wird die Mietpreisbremse flächendeckend bestehen bleiben und weitere neue Gebiete mit sozialen Erhaltungsverordnungen in Hamburg erlassen werden. Auch zu Klimaschutz, Energieeffizienz, dem Erhalt der typischen Hamburger Backsteinfassaden sowie der Versorgung von vordringlich Wohnungsuchenden konnten wichtige Vereinbarungen erzielt werden. Sie werden bis 2020 dafür sorgen, dass Hamburg als Großstadt bei der Bereitstellung von bezahlbarem, attraktivem und nachhaltigem Wohnraum weiterhin eine Vorreiterrolle einnimmt."