23.06.2016: Bündnis für den Radverkehr

Heute haben der Erste Bürgermeister Olaf Scholz sowie weitere Senatsmitglieder mit den Vertreterinnen und Vertretern aller sieben Hamburger Bezirke das Bündnis für den Radverkehr unterzeichnet. Vorrangiges Ziel dieses Bündnisses ist ein deutlicher Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur. Bis zum Ende der Wahlperiode sollen unter anderem insgesamt 280 Kilometer Velorouten fertiggestellt werden. Darüber hinaus wird der Ausbau des Bike-and-Ride–Angebotes an S-und U-Bahn-Haltestellen sowie des StadtRad-Fahrradleihsystems in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben.

Dazu Lars Pochnicht, Radverkehrsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Gemeinsam schafft man mehr – dieses schon für den Wohnungsbau so erfolgreiche Prinzip wird jetzt auch den Radverkehr weiter nach vorn bringen. Dieses Bündnis ist eine verlässliche Vereinbarung zwischen allen städtischen Akteuren, um gemeinsam Hamburgs Weg zur Fahrradstadt zu gestalten. Wir legen konkret fest, welche Ziele wir erreichen wollen, wie künftig Aufgaben klar verteilt und Abläufe organisiert werden und wie sich die Akteure untereinander koordinieren. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gelegt. Bereits heute saniert die Stadt 50 Kilometer Radverkehrsanlagen pro Jahr. Mit dem Bündnis für den Radverkehr erhalten die Bezirke für die Velo-Routen und das bezirkliche Radverkehrsnetz 33 Millionen Euro. Alles in allem ist das Bündnis für den Radverkehr ein ganz entscheidender Baustein für die zukünftige Weiterentwicklung des Verkehrs in unserer Stadt."

23.03.2016: Machbarkeitsstudien zur U4 und U5 – nächster Halt: Bürgerbeteiligung!

Martina Koeppen

Heute hat der Senat die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchungen zur Verlängerung der U4 in Horn und der neuen U5 nach Bramfeld vorgestellt.

Dazu Martina Koeppen, Fachsprecherin Verkehr der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Wieder ist ein Planungsschritt abgeschlossen und er zeigt, mit welchem Nachdruck der U-Bahn-Ausbau vorangetrieben wird. Senat und Behörden haben eine solide Planung vorgelegt, die die Mobilität der Stadt in der Zukunft sichern und wesentlich verbessern wird. In drei Jahren soll mit dem Bau in Horn begonnen werden, 2021 folgt dann die Strecke nach Steilshoop und Bramfeld. Am Ende haben 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger direkten Zugang an ihrem Wohnort zum U-Bahnnetz. Wir wollen dieses Projekt jetzt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konkretisieren. Der Dialog vor Ort wird eine ganz wichtige Rolle spielen: Gerade die Anwohnerinnen und Anwohner sollen ihre Vorstellungen und ihr Know-how einbringen können. Dabei wird etwa über die Lage der Haltestellen, Stellplätze im Umfeld oder auch den Lärmschutz zu sprechen sein. Darum jetzt – nächster Halt: Bürgerbeteiligung!"