Sven Malke/www.mediaserver.hamburg.de

Wissenschaft und Forschung – zentrale Faktoren für die Zukunftsfähigkeit moderner Metropolen

Wissenschaft und Forschung sind Motor für Innovation und damit für die Wettbewerbsfähigkeit Hamburgs. Zugleich sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen Orte gesellschaftlicher Reflexion, um Veränderungsprozesse im Hinblick auf ihre möglichen Chancen und Risiken analysieren zu können. Wir wollen die Hamburger Hochschul- und Forschungslandschaft in ihrer Vielfalt und Qualität weiter stärken und Hamburg zur Wissenschaftsmetropole mit internationaler Anziehungskraft weiterentwickeln.

Der Wissenschaftsstandort Hamburg ist bereits jetzt an vielen Stellen exzellent aufgestellt – am Forschungscampus Bahrenfeld sind leistungsstarke Forschungseinrichtungen der Naturwissenschaften entstanden, die in Hamburg betriebene Klimaforschung ist über die Grenzen der Stadt hinaus renommiert. Auch im Bereich der Geisteswissenschaften kann Hamburg auf herausragende Arbeit, etwa im Bereich der Manuskriptforschung, verweisen. Diese Qualität des Standortes wollen wir weiter schärfen – hierzu gehören die schrittweise Ansiedlung weiterer Forschungseinrichtungen und ihre Einbindung in das wissenschaftliche und wirtschaftliche Netzwerk der Stadt. 

Viele junge Menschen kommen nach Hamburg, um hier zu studieren – diese erfreuliche Tatsache wollen wir unterstützend begleiten und weiter verstärken. Wir möchten die Hochschulen in die Lage versetzen, den Studieninteressierten ideale Bedingungen anzubieten und ihre Kapazitäten effizient auszunutzen. Neben einer angemessenen Ausstattung der staatlichen Hochschulen in Hamburg sind für uns dabei auch die Fragen des studentischen Wohnens entscheidend. Wir setzen uns für modernes und preisgünstiges Wohnen für Studierende ein – etwa in den Wohnanlagen des Studierendenwerks – und unterstützen Investitionen in Maßnahmen, die die Studienbedingungen auch abseits der Lehre verbessern, wie etwa in die Mensen.

Auch das Thema lebenslanges Lernen ist uns als Sozialdemokraten ein wichtiges Anliegen. Auch Menschen mit einem Berufsabschluss soll die Möglichkeit eingeräumt werden, sich zu einem späteren Zeitpunkt ihres Lebens um das Erlangen eines Hochschulabschlusses zu bemühen. Beim Ausbau entsprechender Angebote wollen wir die Hochschulen unterstützen. Das sogenannte Kontaktstudium, das Rentnerinnen und Rentnern die Möglichkeit gibt an Lehrveranstaltungen teilzunehmen, ist hier bereits  eine wertvolle Ergänzung des universitären Lehrangebots.

Für die Qualität des Wissenschaftsstandorts entscheidend sind zudem die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Hochschulen. Hier setzen wir uns für ein faires Miteinander ein und möchten insbesondere dem wissenschaftlichen Nachwuchs einen optimalen Start in eine wissenschaftliche Karriere ermöglichen. Der Code of Conduct an den Hamburger Hochschulen ist dabei ein Mittel, das wir kontinuierlich begleiten und auf seine Wirksamkeit hin überprüfen wollen.

Gleichstellung

Seit Beginn der aktuellen Wahlperiode ist der Themenkomplex Gleichstellung in der Behörde für Wissenschaft und Gleichstellung (BWFG) angesiedelt und wird parlamentarisch im Wissenschaftsausschuss beraten.

Die Gleichstellung von Frau und Mann ist noch lange nicht abgeschlossen. Sie weiter zu befördern ist ein wichtiges Ziel unserer politischen Arbeit. Die Stadt Hamburg muss hier im Rahmen ihrer Einflussmöglichkeiten tätig werden, etwa in Bezug auf von städtischer Seite zu besetzende Gremien. Das Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm des Senats bietet hierzu die idealen Leitplanken, muss aber regelhaft überprüft und weiterentwickelt werden.

Hamburg soll ein Ort sein, an dem sich alle Menschen wohlfühlen – dazu gehören selbstverständlich Lesben, Schwule und transident lebende Menschen. Deren bunte Community nach Kräften zu unterstützen, ist uns ein wichtiges Anliegen.

Ansprechpartner

Gabriele Dobusch

  • Fachsprecherin / Fachsprecher Gleichstellung

Uwe Giffei

Astrid Hennies

Annkathrin Kammeyer

  • Fachsprecherin / Fachsprecher LSBTI (Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle)

Gerhard Lein

Christel Oldenburg

Sven Tode

  • Fachsprecherin / Fachsprecher Wissenschaft und Forschung

Isabella Vértes-Schütter

Dokumente

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