Kazim Abaci

Fachsprecher für Integration

Bezirk: Altona

SemesterTicket für die Studierenden der Beruflichen Hochschule Hamburg

Mittwoch, 27.01.2021, Drucksache 22/

Antrag der Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter, Martina Koeppen, Kazim Abaci, Matthias Czech, Annkathrin Kammeyer, Lars Pochnicht, Frank Schmitt, Ali Simsek, Julia Barth, Ralf Neubauer, Alexander Mohrenberg, Clarissa Herbst und Fraktion sowie der Abgeordneten Gerrit Fuß, Miriam Block, Maryam Blumenthal, Sina Demirhan, René Gögge, Farid Müller, Ivy May Müller, Peter Zamory (GRÜNE) und Fraktion

Seit dem Wintersemester 1994/1995 gibt es das SemesterTicket. Mit ihm besteht für Studierende teilnehmender Hochschulen die Möglichkeit, preiswert und umweltbewusst in der gesamten Stadt mobil zu sein. Es kostet im Wintersemester 2020/2021 177,60 Euro pro Semester, also 29,60 Euro pro Monat. Der günstige Preis ergibt sich aus einem Solidarmodell, bei dem alle Studierenden der teilnehmenden Hochschulen zur Abnahme des SemesterTickets verpflichtet sind.
Nachdem anfangs nur drei staatliche Hochschulen am SemesterTicket teilnahmen, hat es sich nach und nach zu einem wahren Erfolgsmodell entwickelt und gehört für die allermeisten Studierenden wie selbstverständlich zum Studium dazu: Mittlerweile 25 und damit nahezu alle staatlichen und privaten Hamburger Hochschulen nehmen am SemesterTicket teil. Es ist das Ziel der Fraktionen von SPD und Grünen, dass perspektivisch alle staatlichen und privaten Hamburger Hochschulen, die dafür in Frage kommen, am Semesterticket teilnehmen.
Bei staatlichen Hochschulen muss grundsätzlich die verfasste Studierendenschaft dem SemesterTicket zustimmen. Bei privaten Hochschulen und bei neu gegründeten staatlichen Hochschulen sind es die Hochschulen selbst, die dem SemesterTicket zustimmen (vgl. Drs. 22/2161).
Zum Wintersemester 2021/2022 wird mit der Beruflichen Hochschule Hamburg (BHH) eine neue staatliche Hochschule ihren Lehrbetrieb aufnehmen. Damit die dort immatrikulierten Studierenden von Anfang an in den Genuss des günstigen SemesterTickets kommen und sie sich wie Studierende anderer Hochschulen in der Stadt bewegen können, sollte die BHH anstelle des erst noch zu wählenden Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) den Vertrag über die Ausgabe von SemesterTickets an ihre Studierenden abschließen. Der Vertrag geht dann später auf die Studierendenschaft der Hochschule, vertreten durch den AStA, über. So wurde im Jahre 2006 bereits bei der Gründung der HafenCity Universität Hamburg verfahren.

Die Bürgerschaft möge beschließen:

Der Senat wird ersucht,
darauf hinzuwirken, dass die Berufliche Hochschule Hamburg rechtzeitig zu Beginn des Wintersemesters 2021/2022 für alle Studierenden ab dem 1. Semester ein SemesterTicket einführt.