Ksenija Bekeris

Stv. Fraktionsvorsitzende, Fachsprecherin für Soziales

Bezirk: Hamburg-Nord

Überfüllte Notunterkünfte für Obdachlose und Situation jugendlicher Obdachloser

Donnerstag, 05.03.2009, Drucksache 19/2503

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Ksenija Bekeris

Das Hamburger Straßenmagazin Hinz & Kunzt berichtet in seiner aktuellen Ausgabe Nr. 193 von überfüllten Unterkünften für Obdachlose. Aus den Einrichtungen ist zu hören, vor allem die Zahl jugendlicher Obdachloser habe stark zugenommen.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:
1. Wie viele Plätze stehen in welchen Wohnunterkünften für Wohnungs- bzw. Obdachlose zur Verfügung?
a. Wie stark sind diese Wohnunterkünfte jeweils ausgelastet? Bitte geben sie den Stand vom 1.7.2008, vom 1.1.2009 sowie den aktuellsten für jede Unterkunft in absoluten Zahlen und in Prozent an.
b. Wie viele der BewohnerInnen waren dabei jeweils unter 25 Jahren? Bitte geben Sie auch hier den Stand vom 1.7.2008, vom 1.1.2009 sowie den aktuellsten für jede Unterkunft in absoluten Zahlen und in Prozent an.
c. Wie viele freie Plätze gibt es zurzeit in welchen Unterkünften?
d. Welche Wohnunterkünfte führen Wartelisten?
e. Wie viele Personen stehen jeweils auf der Warteliste?
f. Wie viele Personen wurden in welchen Unterkünften jeweils abgewiesen? Bitte falls möglich monatlich seit 1.1.2008 bis heute angeben.
2. Wie viele Personen aus den Wohnunterkünften konnten von 2006 bis heute in regulären Wohnraum vermittelt werden? Bitte geben Sie die Vermittlungszahlen von 2006 bis 2008 nach Jahren und Halbjahren getrennt an und schlüsseln sie nach Altersgruppen (18-25, 25-44, 45-64, 65 und älter) sowie nach dem Dreistufenkonzept der Fachstellen unter Berücksichtigung der nicht eingestuften Fälle auf.
3. Wie viele Plätze stehen in welchen Übernachtungsstätten für Wohnungs- bzw. Obdachlose zur Verfügung?
a. Wie stark sind diese Übernachtungsplätze jeweils ausgelastet? Bitte geben sie den Stand vom 1.7.2008, vom 1.1.2009 sowie den aktuellsten für jede Unterkunft in absoluten Zahlen und in Prozent an.
b. Wie viele der NutzerInnen waren dabei jeweils unter 25 Jahren? Bitte geben Sie auch hier den Stand vom 1.7.2008, vom 1.1.2009 sowie den aktuellsten für jede Unterkunft in absoluten Zahlen und in Prozent an.
c. Wie viele freie Plätze gibt es zurzeit in welchen Übernachtungsstätten?
d. Wie viele Personen werden in welchen Übernachtungsstätten jeweils abgewiesen? Bitte falls möglich monatlich seit 1.1.2008 bis heute angeben.
4. Zurzeit stehen 200 zusätzliche Übernachtungsplätze im Rahmen des Winternotprogramms zur Verfügung. Können den NutzerInnen des Programms nach seiner Beendigung andere Übernachtungsplätze angeboten werden?
a. Wenn ja, wo werden die NutzerInnen des Winternotprogramms untergebracht? Wenn nein, warum nicht?
b. Wie viele NutzerInnen des Winternotprogramms konnten bisher in eine reguläre Wohnunterkunft für Obdachlose vermittelt werden?
c. Wann werden die 200 zusätzlichen Plätze des Winternotprogramms geräumt?