Ksenija Bekeris

Stv. Fraktionsvorsitzende, Fachsprecherin für Soziales

Bezirk: Hamburg-Nord

Hertie-Verkauf in Barmbek: SPD fordert vom Investor stadtteilgerechte Nutzung und Übernahme der Hertie-Belegschaft

Donnerstag, 12.02.2009

Die Nachricht von der Schließung des Barmbeker Hertie-Kaufhauses haben die SPD-Abgeordneten im Wahlkreis 9, Ksenija Bekeris und Wilfried Buss, mit Bedauern aufgenommen. Angesichts dessen sei die Tatenlosigkeit des Senats umso unverständlicher, kritisiert Wilfried Buss: „Früher hat Senator Gedaschko großspurig runde Tische zur Hertie-Rettung angekündigt, doch jetzt, wo es ernst wird und ein Eingreifen des Senats gefordert wäre, passiert offenbar gar nichts.“
Wenn die Schließung von Hertie schon nicht zu verhindern sei, formulieren die beiden SPD-Abgeordneten zumindest Anforderungen an den neuen Investor im Interesse der Anwohner im Stadtteil und der Hertie-Beschäftigten.

Wilfried Buss plädiert für eine enge Zusammenarbeit zwischen dem neuen Investor, dem Sanierungsträger und –beirat für das Gebiet Fuhlsbüttler Straße sowie den am Umbau des Barmbeker Bahnhofs beteiligten Akteuren: „Das Hertie-Kaufhaus steht an einem für die Stadtteilentwicklung zentralen Ort. Wir wünschen uns, dass sich der neue Besitzer des Gebäudes aktiv am Sanierungsprozess der Fuhlsbüttler Straße und des Barmbeker Bahnhofs beteiligt. Davon wird nicht zuletzt auch der Einzelhandel profitieren“.

Ksenija Bekeris fordert Arbeitsplatzsicherheit für die Hertie-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Es wäre ein sozial verantwortliches Zeichen des Investors, wenn er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hertie eine berufliche Perspektive anbieten könnte“ so die Barmbeker SPD-Abgeordnete.