Ksenija Bekeris

Stv. Fraktionsvorsitzende, Fachsprecherin für Soziales

Bezirk: Hamburg-Nord

Rund um den Bahnhof

Die folgenden Punkte sollen Ihnen einen berblick zu den aktuellen Geschehnissen rund um den Barmbeker Bahnhof geben:

  • Piazzetta "Ralph Giordano"- ein neuer Stadtplatz für Barmbek
  • Das "Tor zur Fuhle" Neubau an der Hellbrookstraße Ecke Fuhlsbüttler Straße
  • Das ehemalige HERTIE-Gebäude – Ein gutes Ende nach langem Warten
  • Eine neue Landmarke für Barmbek – Das Verwaltungsgebäude der VBG
  • Der Bert-Kaempfert-Platz – Barmbeks neuer Stadtplatz
  • Die Zinnschmelze – schöner, neuer, besser
  • Neubau an der Drosselstraße – Vom Parkhaus zu den 'Drosselgärten'
  • Die neugestaltete Fuhlsbüttler Straße – Der Erfolg kommt Stück für Stück


    Stand: August 2017

    Piazzetta "Ralph Giordano" - ein neuer Stadtplatz für Barmbek

    Im Mai 2017 soll der Umbau der des als Piazzetta bekannten Stadtplatzes an der Fuhlsbüttler Straße beginnen. Der künftige Stadtplatz schließt in seiner Gestaltung an mittlerweile sanierte an. Im Zuge der Bauarbeiten wird der Bodenbelag ebenfalls hell-gelbliche Steine erhalten.

    Dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger, möglichst viele Bäume im Bestand zu halten und sie in die neue Planung zu integrieren, konnte entsprochen werden. Unter vier der Bäume werden Großzügige Sitzbänke errichtet, die zukünftig zum Verweilen einladen sollen.

    Im Zuge der Maßnahmen werden zudem Zebrastreofen an den Ein- und Ausmündungen des Kreisverkehrs aufgebracht.

    Die kleine, parallel zur Fuhlsbüttler Straße liegende Parkstraße wird zurückgebaut und der gewonnene Raum dem Stadtplatz zugeschlagen. Neu errichtet werden 12 Schrägparkplätze im südwestlichen Bereich des neuen Platzes.

    Der markant gelegene Platz soll zudem einen neuen Namen erhalten. Der Regionalausschuss hatte auf Initiative der SPD-Fraktion beschlossen, dass er zukünftig "Piazzetta Ralph Giordano" heißen soll. Giordano ist 1923 in Barmbek geboren. er wurde bekannt durch seinen teilweise autobiographischen Roman "Die Bertinis", in dem er seine Kindheit unter dem Naziregime in Hamburg verarbeitet. Er verstarb am 10.12.2016 in Köln.

    "Tor zur Fuhle" Bauvorhaben Hellbrookstraße

    Bildrechte: Schenk + Waiblinger Architekten, Imvest Projektentwicklung

    Auf Höhe der Hellbrookstraße Ecke Fuhlsbüttler Straße befinden sich aktuell mehere, teilweise leerstehende Ladengeschäfte. Der Investor "Imvest Projektentwicklung" will an der rund 3.400 qm großen Fläche ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit ca. 8.500 qm Nutzfläche errichten. Hierfür werden vier Grundstücke zusammengelegt.

    Das Gebäude soll sieben Stockwerke hoch sein und 50 Wohneinheiten, sowie 4.000 qm Flächen für Nahversorgungsläden, Gastronomie und Einzelhandel bieten. Unter dem Gebäude soll eine Tiefgarage mit 100 Plätzen für Mieterinnen und Mieter, sowie für Kunden geschaffen werden. Ende 2019 rechnet der Investor mit der Fertigstellung.

    Das ehemalige HERTIE-Gebäude – Ein gutes Ende nach langem Warten

    Foto: Rüdiger Wendt

    Seit der Schließung von HERTIE im Jahre 2009 stand das ehemalige Kaufhaus an der Fuhlsbüttler Straße leer. Das Gebäude und die angrenzenden Flächen entwickelten sich immer mehr zu einem Schandfleck mitten in Barmbek. Trotz intensiver Bemühungen engagierter Bürger und Akteure aus der Lokalpolitik konnte die HERTIE-Ruine erst im Jahre 2014 abgerissen werden. Dies lag im Wesentlichen daran, dass der wirkliche Eigentümer des HERTIE-Grundstücks über Jahre hinweg unklar war. Nachdem diese Frage geklärt wurde, konnte der Abriss beginnen.

    Das Grundstück hatte man zunächst der Düsseldorfer Firma Development Partner AG zum Kauf angeboten, die an der Stelle des HERTIE-Gebäudes einen neuen, zeitgerechten Bau errichten wollte. Aus verschiedenen Gründen gestaltete sich die Umsetzung des Vorhabens schwierig.

    Quelle: Development Parnter

    Im August 2015 wurde seitens der Development Partner AG mitgeteilt, dass sie dieses Neubauprojekt nicht realisieren würde. Daraufhin meldete sich ein anderer Investor, dem es aber ebenfalls nicht gelang, die Pläne umzusetzen. Schließlich erwarb gegen Ende des Jahres 2015 ein Konsortium aus der Development Partner AG und der Hamburger Firma B&L Real Estate GmbH das Grundstück.

    Die aktuelle Planung sieht ein Geschäftshaus mit rund 9000 Quadratmetern Gastronomie- und Einzelhandelsfläche sowie ein Hotel mit rund 200 Zimmern vor. Im Herbst 2016 hat der Aushub der Baugrube begonnen. Als Fertigstellungstermin wird seitens des Konsortiums das Frühjahr 2018 genannt. Besonders das neue Hotel der gehobeneren Kategorie, gelegen zwischen Flughafen und Hamburger City, wird den Bereich nördlich des Bahnhofs deutlich beleben. Auch der im Tiefparterre geplante große Supermarkt wird sicherlich viel Laufkundschaft anziehen.

    Die Arbeiten an der Baugrube sind im August 2017 beendet worden. Es kommt bis zum September 2017 zu einer kleinen Unterbrechung der Bautätigkeit. In Kürze soll jedoch das Baustellenschild aufgestellt werden und der Hochbau beginnen.

    Eine neue Landmarke in Barmbek - das Verwaltungsgebäude der VBG

    Grafik: ECE

    Direkt neben der HERTIE-Ruine begann man Anfang 2012, die alte Busanlage abzureißen. Sie war im Jahre 1966, parallel zum Start des HVV, als neuer zentraler Omnibusbahnhof eröffnet worden. Durch die Verlegung der Bushaltestellen an die Nord- und Südseite des Barmbeker Bahnhofs als Reaktion auf die ständig ansteigende Taktdichte der Busabfahrten wurde die alte Anlage nicht mehr benötigt.

    Der so gewonnene Bauplatz konnte durch die  Einbeziehung des Park+Ride-Parkplatzes an der Drosselstraße auf eine Fläche von insgesamt 5.700 m² vergrößert werden.
    Hier baut gegenwärtig das Versicherungsunternehmen VBG (Verwaltung Berufs Genossenschaft) sein zentrales Verwaltungsgebäude für rund 600 MitarbeiterInnen, die hier von verschiedenen Standorten zusammengeführt werden.

    Da bei der VBG auch viele Menschen mit unterschiedlichen Handicaps beschäftigt sind, ist der zukünftige Standort am HVV-Knotenpunkt Bahnhof Barmbek ein idealer Ort für diesen Neubau. Um für die große Anzahl von Beschäftigten ausreichend Raum zu bieten, muss das Gebäude allerdings in die Höhe wachsen. Der Bauplan sieht vor, dass sich über einen Sockelbau mit 5 Geschossen ein Aufsatz mit weiteren 10 Geschossen erhebt. Der so entstehende 15-geschossige Turm, der sich trotz seiner Größe in die Umgebung einfügen soll, wird eine neue Barmbeker Landmarke darstellen. Schon von weitem wird man dann die Neue Barmbeker Mitte lokalisieren können.

    Mit dem Neubau auf dem ehemaligen HERTIE Gelände wird der Bereich nördlich des Barmbeker Bahnhofs ab 2018 endlich wieder attraktiv und belebt sein. Hierzu wird auch eine Fußgängerpassage zwischen den beiden Neubauten beitragen. Von dort aus kann man die neuen Geschäfte, ein Café und ein Restaurant erreichen und dann den Weg in Richtung Fuhlsbüttler Straße fortsetzen. In diese Entwicklung setzen nicht nur die Mitglieder der IG-Fuhle, der Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden entlang der Fuhlsbütter Straße, sondern auch viele Barmbekerinnen und Barmbeker große Hoffnung. Sie sehen, genau wie wir von der SPD, hier die große Chance Barmbek, lebendiger und lebenswerter zu gestalten. Die Bauarbeiten am und im Gebäude sind mittlerweile ganz überwiegend beendet worden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihre Arbeitsplätze in Besitz genommen.

    Die Fläche zwischen den beiden Neubauten wird den Namen "Massaquoi-Passage" tragen, benannt nach Hans Jürgen Massaquoi (1926 bis 2013), einem Schulfreund von Ralph Giordano. Seine Autobiografie „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ ist mittlerweile ein fester Teil der Barmbek-Literatur geworden. Nähere Informationen hierzu bekommt man über die Geschichtswerkstatt Barmbek e.V. www.geschichtswerkstatt-barmbek.de

    Der Durchgang vom Bahnhof zur Fuhlsbüttler Straße durch die Massaquoi-Passage ist mittlerweile geöffnet.

    Neubau an der Drosselstraße – Vom Parkhaus zu den "Drosselgärten"

    An der Ecke von Drosselstraße und Starstraße stand seit mehr als vierzig Jahren ein Parkhaus, das in den vergangenen Jahren immer mehr zur dunklen und unfreundlichen Schmuddelecke wurde. Kaum noch jemand wollte dort sein Auto parken. Darunter befindet sich, was viele nicht wissen, ein Atombunker, der glücklicherweise nie seine Tauglichkeit beweisen musste. Vor rund vier Jahren hat man sich dann dazu entschlossen, den dort gültigen Bebauungsplan (= B-Plan) dahingehend zu ändern, dass an dieser Stelle in Zukunft auch Wohnen möglich ist. Daraus wurde im Laufe des Jahres 2013 das Projekt „Drosselgärten“ entwickelt.

    Hinter diesem Namen verbirgt sich ein umfangreicher Um- und Neubau des alten Parkhauses. Zunächst wurden die oberen Etagen abgetragen und die unteren Bereiche des Atombunkers mit Beton verfüllt. Das so neu entstandene Sockelgeschoss wurde grundlegend renoviert und Anfang 2016 als Parkhaus ‚Drosselstar’ eröffnet. Auf drei Parkebenen stehen 214 Stellplätze zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt erfolgt über die Starstraße. Daraus hat man auch den Vermarktungsnamen ‚Drosselstar’ abgeleitet.  Zwischen 6:00 und 22:00 Uhr können dort jetzt auch externe Nutzer ihre Autos parken. Kurzparker zahlen für 30 Minuten 1 EUR, für eine Stunde 1,50 EUR, jede weitere Stunde kostet wiederum 1,50 EUR bis zur Tageshöchstgrenze von 15 EUR. Bisher erstatten neun an der Fuhle gelegene Geschäfte ihren Kunden einen Teil der Parkgebühren. Diese Zahl dürfte sich in den nächsten Monaten noch erhöhen.
    Oberhalb des neu geschaffenen Parkhauses wurde ein Wohngebäude mit fünf Geschossen errichtet. Auf einer Gesamtfläche von 4.500 m² entstanden so 48 neue Wohnungen. Hierbei konnte, da sich das Objekt ausschließlich in privater Hand befand, der Bau von Mietwohnungen nicht realisiert werden. Die dort fertiggestellten Eigentumswohnungen werden zu einem Quadratmeterpreis von durchschnittlich 3.900,00 EUR/m² angeboten.

    Der Bert-Kaempfert-Platz - Barmbeks neuer Stadtplatz

    Benannt nach dem in der Starstraße geborenen 'Barmbeker Jung' Bert Kaempfert (1923 bis 1980), dessen Melodien wie „Strangers in the night“, „Dankeschön“ etc. heute noch viele im Ohr haben, war der Platz über Jahre hinweg nicht als solcher erkennbar.

    Man hatte zwar bereits im Jahre 2009 mit den Planungen zur Neugestaltung der 1.500 m² großen Fläche begonnen, konnte dies aber erst ab 2013/14 umsetzen. Dies lag unter anderem daran, dass sich die Freigabe der bereits bewilligten umfangreichen EU-Fördergelder aus Gründen, die nicht von Hamburg aus beeinflusst werden konnten, immer wieder verzögerte.

    Nach der endgültigen Fertigstellung soll die Fläche nun für den Wochenmarkt und Sonderveranstaltungen, aber nicht mehr als Parkplatz, genutzt werden. Die dort aufgehobenen Stellplätze werden ab 2017 in größerer Zahl in der Tiefgarage des VBG-Neubaus und an andere Stelle neu entstehen.

    Mittlerweile wird der Bert-Kaempfert-Platz auch als neuer Barmbeker Stadtplatz bezeichnet. Er soll, zusammen mit der Zinnschmelze, dem Museum der Arbeit und dem Restaurant TRUDE sowie den dort vorhandenen Freiflächen, der kulturellen Belebung Barmbeks dienen. Ein Beispiel hierfür ist der mehrmals jährlich stattfindende und über die Grenzen Barmbeks hinaus bekannte und beliebte Flohmarkt.

    Im Sommer 2015 fanden auf dem Stadtplatz bereits erste Großveranstaltungen statt. So wurde über mehrere Wochen ein Open-Air-Kino angeboten, und auch die NDR-Sommertour von 90,3 hat hier Station gemacht.

    Übrigens haben die Barmbekerinnen und Barmbeker damals die Wette gegen den NDR gewonnen und konnten so das Preisgeld für das Projekt  "FuhlsGarden" einstreichen. Der NDR hatte gewettet, dass Barmbek es nicht schafft, 300 Menschen in Fußballtrikots auf den Platz zu bekommen. Aber das haben wir locker gewuppt!

    Zinnschmelze – schöner, neuer, besser

    Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es das Kulturzentrum "Zinnschmelze" gegenüber vom Bahnhof Barmbek. Der Name rührt daher, dass man vor 1950 in diesem Gebäude, das ein Teil der früheren ‚Hamburg New Yorker Gummiwaaren Compagnie’ war, das damals sehr wertvolle Zinn aus den Abfällen der Gummiproduktion herausschmolz hat. Nach der Instandsetzung des Hauses konnte der Trägerverein 1985 die kulturelle Begegnungsstätte "Zinnschmelze" eröffnen. Das war der Beginn einer bis heute andauernden Erfolgsgeschichte. Beständig stiegen die Zahlen der Nutzer und Besucher, und seit vielen Jahren wurde darüber nachgedacht, das Kulturzentrum räumlich zu erweitern.

    Da sich die Zinnschmelze in dem seit 2006 existierenden "Fördergebiet Barmbek-Nord S1" befindet, das man zur Entwicklung der Flächen nördlich und südlich des Bahnhofs Barmbek geschaffen hatte, konnten nun Anträge für einen Erweiterungsbau erarbeitet werden. Im Jahre 2010 war es dann möglich, einen Wettbewerb für die architektonische Gestaltung auszuloben, und im November 2013 fand die Grundsteinlegung des Anbaus statt. Finanziert wurde das Projekt aus Bundesmitteln der Städtebauförderung, durch EU-Gelder sowie durch Finanzmittel der Hansestadt Hamburg. Eine Deckungslücke von 100.000 EUR, bedingt durch nicht vorhersehbare Kostensteigerungen, konnte durch einen Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord geschlossen werden.

    Mittlerweile wird die durch den Anbau um fast 100% vergrößerte Zinnschmelze intensiv genutzt. Konzerte, Tagungen, Tanzveranstaltungen, Workshops und viele andere Aktivitäten bringen immer wieder Menschen miteinander in Kontakt. Das ist der Zweck eines Kulturzentrums, und wir sind stolz darauf, dass die Zinnschmelze genau diese Aufgabe bestens erfüllt.

    Die neugestaltete Fuhlsbüttler Straße - der Erfolg kommt Stück für Stück

    Quelle: BIG-Städtebau

    Seit 2014 wurde und wird entlang der Fuhlsbüttler Straße vieles bewegt. Dies betrifft nicht nur den Straßenraum mit seiner Fahrbahn und den Fußwegen, sondern auch die Gemüter der Anwohnerinnen und Anwohner. Intensiv wurde über die jetzt abgeschlossene  Busoptimierung diskutiert. Fußgänger, Fahrräder, Busse, Autos und die Straßenbäume - alle sind ein Teil auch der Fuhlsbüttler Straße. Aber wer bekommt wie viel Platz?

    Im südlichen Teil der Fuhle, zwischen dem Barmbeker Bahnhof und der Hellbrookstraße, wurde die früher existierende Nebenfahrbahn aufgehoben, um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Der dort auf der Westseite vorhandene Gehweg konnte durchschnittlich um 1,5 m verbreitert werden. Gegenüber auf der Ostseite gelang es, den Gehweg sogar um 1,8 m breiter zu gestalten. Da dieser Teil der Fuhlsbüttler Straße, besonders im Sommerhalbjahr, im Sonnenlicht liegt, freuen sich die dortigen Gastronomiebetriebe darüber, in Zukunft deutlich mehr Tische und Stühle hinausstellen zu können.

    Reduziert werden musste hierfür allerdings die Anzahl der Kurzzeitparkplätze. Die mittlerweile neugeschaffenen Stellplätze hat man als Schrägparkplätze gestaltet. Hierbei sollen sich, entsprechend den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung StVO, die dort parkenden PKW nur im Schritttempo bewegen und die Radfahrer gegebenenfalls kurz anhalten, um das Ausparken zu ermöglichen.

    Für die Radfahrer wurden zwei Fahrradstreifen neu angelegt, und die bereits vorhandenen und neu gepflanzten Straßenbäume haben durch stark vergrößerte Baumscheiben deutlich mehr Platz zum Atmen bekommen. Da sich die Produktion der speziellen Stahlelemente für die Baumeinfassungen deutlich verzögert hat, konnten sie auch nicht, wie geplant, im Herbst 2015 eingesetzt werden. Nun soll der Abschluss dieser Arbeit im Frühjahr 2016 erfolgen. Dann können auch die letzten Lücken an den Fußwegrändern geschlossen werden, und Barmbek bekommt zwischen dem Bahnhof und der Hellbrookstraße endlich eine einladende Flaniermeile mit deutlich verbesserter Aufenthaltsqualität.

    Seit Ende November 2016 ist die Fuhlsbüttler Straße zwischen Drosselstraße und U-bahn-Viadukt fertiggestellt. Die letzten Arbeiten wurden mit der Einrichtung der Baumscheiben und der Installation weiterer fahrradbügel abgeschlossen. Durch die Busoptimierung konnte die Fahrzeit der MetroBus-Linie 7 nach Steilshoop spürbar reduziert werden. So ist es jetzt möglich geworden, während der Hauptverkehrszeit zusätzliche Busse einzusetzen. Dies ist ein weiterer Schritt, um das zwischen SPD und GRÜNEN vereinbarte Ziel zu erreichen, das Angebot im öffentlichen Nahverkehr in der Innerstädtischen in Zukunft deutlich auzubauen.

    Die während der Bauphase aufgetretenen Probleme der langwierigen Herstellung der Baumscheiben und der neuen Parksituation wurden seitens der Bezirkspolitik angepackt. So die SPD-Bezirksfraktion sich bereits für die Verbesserung der Parkraumüberwachung eingesetzt. Auch die Gestaltung der Baumscheiben wurde angepasst. Die aufwendigen Baumscheiben, die als Pilotprojekt für Hamburg getestet werden sollten, wurden nicht mehr in vollem Umfang eingebaut. Stattdessen wurden reguläre Einfassungen verbaut.

    Auch Problemen mit den neuen Parkstandsbegrenzern wurde durch einen farblichen Hinweis begegnet. Ob die ergänzten weißen Markierung dem Problem des Stolperns gerecht werden, muss genau beobachtet werden. Beschwerden über die zu helle Farbgestaltung des Gehwegs kann im Nachhinein leider nicht mehr abgeholfen werden. Die Farbgestaltung geht auf eine Befassung des Sanierungsbeirats zurück, der, bestehend aus Gewerbetreibenden und Anwohnenden, sich für diese Bepflasterung ausgesprochen hatte. Vereinzelt werden im Frühjahr noch Pflanzungen in den Baumscheiben vorgenommen. Damit die neu angelegten Baumscheiben nicht vernüllen, hat die Bezirksfraktion der SPD beantragt, dass im Rahmen des 1.000 Mülleimer-Programms der Umweltbehörde an der Fuhlsbüttler Straße zustätzliche Mülleimer aufgestellt werden.