Ksenija Bekeris

Stv. Fraktionsvorsitzende, Fachsprecherin für Soziales

Bezirk: Hamburg-Nord

Rund um den Bahnhof

Die folgenden Punkte sollen Ihnen einen Überblick zu den aktuellen Geschehnissen rund um den Barmbeker Bahnhof geben:

  • Piazzetta "Ralph Giordano"– der neue Stadtplatz für Barmbek
  • Das "Tor zur Fuhle" – Bauvorhaben Hellbrookstraße
  • Das ehemalige HERTIE-Gebäude – ein gutes Ende nach langem Warten
  • Eine neue Landmarke in Barmbek – das Verwaltungsgebäude der VBG
  • Neubau an der Drosselstraße – vom Parkhaus zu den “Drosselgärten“
  • Der Bert-Kaempfert-Platz – Barmbeks neuer Stadtplatz
  • Die Zinnschmelze – schöner, neuer, besser
  • Die neugestaltete Fuhlsbüttler Straße – der Erfolg kommt Stück für Stück


Stand: September 2019

Piazzetta "Ralph Giordano" - ein neuer Stadtplatz für Barmbek

Die Umbauarbeiten des vormals als „Piazzetta“ bekannten Platzes an der Fuhlsbüttler Straße sind seit Herbst 2018 abgeschlossen. Der Stadtplatz schließt in seiner Gestaltung an die sanierte Fuhlsbüttler Straße an.

Wir freuen uns, dass wir dem Wunsch vieler Bürger*innen entsprechen und viele Bäume in die Planung integrieren und erhalten konnten. Unter vier Bäumen sind großzügige Sitzbänke errichtet worden, die zum Verweilen auf dem Platz einladen.

Im Zuge der Maßnahmen wurden zudem Zebrastreifen an den Ein- und Ausmündungen des nördlichen Kreisverkehrs aufgebracht, die die Überquerung erleichtern und sicherer machen.

Der markant gelegene Platz hat zudem einen neuen Namen erhalten. Der Regionalausschuss hatte auf Initiative der SPD-Fraktion beschlossen, dass er "Piazzetta Ralph Giordano" heißen soll. Giordano ist 1923 in Barmbek geboren. Er wurde bekannt durch seinen in Teilen autobiographischen Roman "Die Bertinis", in dem er seine Kindheit unter dem Naziregime in Hamburg verarbeitet. Er verstarb am 10.12.2016 in Köln.

"Tor zur Fuhle" Bauvorhaben Hellbrookstraße

Bildrechte: Schenk + Waiblinger Architekten, Imvest Projektentwicklung

Auf Höhe der Hellbrookstraße Ecke Fuhlsbüttler Straße befanden sich mehrere, teilweise leerstehende Ladengeschäfte. Der Investor "Imvest Projektentwicklung" will an der rund 3.400 qm großen Fläche ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit ca. 8.500 qm Nutzfläche errichten. Hierfür wurden vier Grundstücke zusammengelegt. Mittlerweile wurden die eingeschossigen Gebäude abgerissen und die ersten Schachtarbeiten sind im Gange.

Das Gebäude soll sieben Stockwerke hoch sein und 50 Wohneinheiten, sowie 4.000 qm Flächen für Nahversorgungsläden, Gastronomie und Einzelhandel bieten. Unter dem Gebäude soll außerdem zur Verbesserung der örtlichen Parksituation eine Tiefgarage mit 100 Plätzen für die neuen Mieter*innen und Kund*innen geschaffen werden.

Die "Fuhle 101" – Ein gutes Ende nach langem Warten

Foto: Rüdiger Wendt

Seit der Schließung von HERTIE im Jahre 2009 stand das ehemalige Kaufhaus an der Fuhlsbüttler Straße leer. Trotz intensiver Bemühungen von engagierten Bürger*innen aus der Lokalpolitik konnte die HERTIE-Ruine erst im Jahre 2014 abgerissen werden.

Die Bauarbeiten am Gebäude, der „Fuhle 101“, sind weit fortgeschritten. Das Geschäftshaus wird mit rund 9000 Quadratmetern Gastronomie- und Einzelhandelsfläche sowie einem Hotel mit rund 200 Zimmern ausgebaut. Im Herbst 2016 hat der Aushub der Baugrube begonnen. Besonders das neue Hotel der gehobeneren Kategorie, gelegen zwischen Flughafen und Hamburger City, wird den Bereich nördlich des Bahnhofs deutlich beleben. Auch der im Tiefparterre geplante große Supermarkt soll viel Laufkundschaft anziehen.

Quelle: Development Parnter

Die Bauarbeiten am Gebäude, der „Fuhle 101“, sind weit fortgeschritten. Das Geschäftshaus wird mit rund 9000 Quadratmetern Gastronomie- und Einzelhandelsfläche sowie einem Hotel mit rund 200 Zimmern ausgebaut. Im Herbst 2016 hat der Aushub der Baugrube begonnen. Besonders das neue Hotel der gehobeneren Kategorie, gelegen zwischen Flughafen und Hamburger City, wird den Bereich nördlich des Bahnhofs deutlich beleben. Auch der im Tiefparterre geplante große Supermarkt wird sicherlich viel Laufkundschaft anziehen.

Eine neue Landmarke in Barmbek - das Verwaltungsgebäude der VBG

Grafik: ECE

Direkt neben der HERTIE-Ruine begann Anfang 2012 der Abriss der alten Busanlage. Sie war im Jahre 1966, parallel zum Start des HVV, als neuer zentraler Omnibusbahnhof eröffnet worden. Durch die Verlegung der Bushaltestellen an die Nord- und Südseite des Barmbeker Bahnhofs als Reaktion auf die ständig ansteigende Taktdichte der Busabfahrten wurde die alte Anlage nicht mehr benötigt.

Der so gewonnene Bauplatz konnte durch die  Einbeziehung des Park+Ride-Parkplatzes an der Drosselstraße auf eine Fläche von insgesamt 5.700 m² vergrößert werden.
Hier hat das Versicherungsunternehmen VBG (Verwaltung-Berufsgenossenschaft) sein zentrales Verwaltungsgebäude für rund 600 Mitarbeiter*innen errichtet, die hier von verschiedenen Standorten zusammengeführt wurden.

Da bei der VBG auch viele Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen beschäftigt sind, ist der zukünftige Standort am HVV-Knotenpunkt Bahnhof Barmbek ein idealer Ort für diesen Bau. Um für die große Anzahl von Beschäftigten ausreichend Raum zu bieten, musste das Gebäude allerdings in die Höhe wachsen. Der Bauplan legt fest, dass sich über einen Sockelbau mit fünf Geschossen ein Aufsatz mit weiteren zehn Geschossen erhebt. Der so entstandene 15-geschossige Turm, der sich trotz seiner Größe nahtlos in die Umgebung einfügt, setzt eine neue Barmbeker Landmarke. Schon von weitem kann man nun die neue Barmbeker Mitte lokalisieren.

Mit dem Bau gewinnt der Bereich nördlich des Barmbeker Bahnhofs ab 2018 weiter an Attraktivität und Belebtheit. Hierzu wird auch eine Fußgängerpassage zwischen den beiden Neubauten beitragen. Von dort können die neuen Geschäfte, ein Café und ein Restaurant erreicht werden und dann der Weg in Richtung Fuhlsbüttler Straße fortgesetzt werden. Nicht nur die Mitglieder der IG-Fuhle, der Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden vor Ort, sondern auch viele Barmbeker*innen setzen in diese Entwicklung große Hoffnung und sehen hier die Chance, Barmbek noch lebendiger und lebenswerter zu gestalten.

Die Fläche zwischen den beiden Neubauten trägt den Namen "Massaquoi-Passage" tragen, benannt nach Hans Jürgen Massaquoi (1926 bis 2013), einem Schulfreund von Ralph Giordano. Seine Autobiografie „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ ist mittlerweile ein fester Teil der Barmbek-Literatur geworden. Nähere Informationen hierzu bekommt man über die Geschichtswerkstatt Barmbek e.V.

Neubau an der Drosselstraße – Vom Parkhaus zu den "Drosselgärten"

An der Ecke Drosselstraße und Starstraße stand seit mehr als vierzig Jahren ein Parkhaus, das in den vergangenen Jahren immer mehr zur dunklen und unfreundlichen Schmuddelecke wurde. Kaum noch jemand wollte dort sein Auto parken. Darunter befindet sich, was viele nicht wissen, ein Atombunker, der glücklicherweise nie seine Tauglichkeit beweisen musste. Vor rund vier Jahren hat man sich dann dazu entschlossen, den dort gültigen Bebauungsplan (= B-Plan) dahingehend zu ändern, dass an dieser Stelle in Zukunft auch Wohnen möglich ist. Daraus wurde im Laufe des Jahres 2013 das Projekt „Drosselgärten“ entwickelt.

Hinter diesem Namen verbirgt sich ein umfangreicher Um- und Neubau des alten Parkhauses. Zunächst wurden die oberen Etagen abgetragen und die unteren Bereiche des Atombunkers mit Beton verfüllt. Das so neu entstandene Sockelgeschoss wurde grundlegend renoviert und Anfang 2016 als Parkhaus ‚Drosselstar’ eröffnet. Auf drei Parkebenen stehen 214 Stellplätze zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt erfolgt über die Starstraße. Daraus hat man auch den Vermarktungsnamen ‚Drosselstar’ abgeleitet.  Zwischen 6:00 und 22:00 Uhr können dort auch externe Nutzerinnen und Nutzer ihre Autos parken. Kurzparkerinnen und Kurzparker zahlen für 30 Minuten 1 EUR, für eine Stunde 1,50 EUR, jede weitere Stunde kostet wiederum 1,50 EUR bis zur Tageshöchstgrenze von 15 EUR. Bisher erstatten neun an der Fuhle gelegene Geschäfte ihren Kunden einen Teil der Parkgebühren. Diese Zahl dürfte sich in den nächsten Monaten noch erhöhen.

Oberhalb des neu geschaffenen Parkhauses wurde ein Wohngebäude mit fünf Geschossen errichtet. Auf einer Gesamtfläche von 4.500 m² entstanden so 48 neue Wohnungen. Hierbei konnte leider, da sich das Objekt ausschließlich in privater Hand befand, der Bau von Mietwohnungen nicht realisiert werden. Die dort fertiggestellten Eigentumswohnungen wurden zu einem Quadratmeterpreis von durchschnittlich 3.900,00 EUR/m² angeboten.

Der Bert-Kaempfert-Platz - Barmbeks neuer Stadtplatz

Benannt nach dem in der Starstraße geborenen 'Barmbeker Jung' Bert Kaempfert (1923 bis 1980), dessen Melodien wie „Strangers in the night“, „Dankeschön“ etc. heute noch viele im Ohr haben, war der Platz über Jahre hinweg nicht als solcher erkennbar.

Man hatte zwar bereits im Jahre 2009 mit den Planungen zur Neugestaltung der 1.500 m² großen Fläche begonnen, konnte dies aber erst ab 2013/14 umsetzen. Dies lag unter anderem daran, dass sich die Freigabe der bereits bewilligten umfangreichen EU-Fördergelder aus Gründen, die nicht von Hamburg aus beeinflusst werden konnten, immer wieder verzögerte.

Nach der endgültigen Fertigstellung soll die Fläche nun für den Wochenmarkt und Sonderveranstaltungen, jedoch nicht mehr als Parkplatz genutzt werden. Die dort aufgehobenen Stellplätze sind ab 2017 in größerer Zahl in der Tiefgarage des VBG-Neubaus und an anderer Stelle neu entstanden.

Mittlerweile wird der Bert-Kaempfert-Platz auch als neuer Barmbeker Stadtplatz bezeichnet. Er soll, zusammen mit der Zinnschmelze, dem Museum der Arbeit und dem Restaurant TRUDE sowie den dort vorhandenen Freiflächen, der kulturellen Belebung Barmbeks dienen. Ein Beispiel hierfür ist der von April bis Oktober monatlich stattfindende und über die Grenzen Barmbeks hinaus bekannte und beliebte Flohmarkt.

Im Sommer 2015 fanden auf dem Stadtplatz bereits erste Großveranstaltungen statt. So wurde über mehrere Wochen ein Open-Air-Kino angeboten und auch die NDR-Sommertour von 90,3 hat hier Station gemacht.

Übrigens haben die Barmbekerinnen und Barmbeker damals die Wette gegen den NDR gewonnen und konnten so das Preisgeld für das Projekt "FuhlsGarden" einstreichen. Der NDR hatte gewettet, dass Barmbek es nicht schafft, 300 Menschen in Fußballtrikots auf den Platz zu bekommen. Aber das haben wir locker gewuppt!

Zinnschmelze – schöner, neuer, besser

Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es das Kulturzentrum „Zinnschmelze“ gegenüber vom Bahnhof Barmbek. Der Name rührt daher, dass man vor 1950 in diesem Gebäude, das früher ein Teil der „New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie“ war,  sehr wertvollen Zinn aus den Abfällen der Gummiproduktion herausgeschmolzen hatte. Nach der Instandsetzung des Hauses konnte der Trägerverein 1985 die kulturelle Begegnungsstätte "Zinnschmelze" eröffnen. Das war der Beginn einer bis heute andauernden Erfolgsgeschichte. Beständig stiegen die Zahlen der Nutzer*innen und Besucher*innen und seit vielen Jahren wurde darüber nachgedacht, das Kulturzentrum räumlich zu erweitern.

Da sich die Zinnschmelze in dem seit 2006 existierenden "Fördergebiet Barmbek-Nord S1" befindet, dass man zur Entwicklung der Flächen nördlich und südlich des Bahnhofs Barmbek geschaffen hatte, konnten nun Anträge für einen Erweiterungsbau erarbeitet werden. Im Jahre 2010 war es dann möglich, einen Wettbewerb für die architektonische Gestaltung auszuloben, und im November 2013 fand die Grundsteinlegung des Anbaus statt. Finanziert wurde das Projekt aus Bundesmitteln der Städtebauförderung, durch EU-Gelder sowie durch Finanzmittel der Hansestadt Hamburg. Eine Deckungslücke von 100.000 EUR, bedingt durch nicht vorhersehbare Kostensteigerungen, konnte durch einen Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord geschlossen werden.

Mittlerweile wird die durch den Anbau um fast 100% vergrößerte Zinnschmelze intensiv genutzt. Konzerte, Tagungen, Tanzveranstaltungen, Workshops und viele andere Aktivitäten bringen immer wieder Menschen miteinander in Kontakt. Das ist der Zweck eines Kulturzentrums und wir sind stolz darauf, dass die Zinnschmelze genau diese Aufgabe bestens erfüllt.

Die neugestaltete Fuhlsbüttler Straße - der Erfolg kommt Stück für Stück

Quelle: BIG-Städtebau

Seit 2014 wurde und wird entlang der Fuhlsbüttler Straße vieles bewegt. Dies betrifft nicht nur den Straßenraum mit seiner Fahrbahn und den Fußwegen, sondern auch die Gemüter der Anwohner*innen. Intensiv wurde über die jetzt abgeschlossene Busoptimierung diskutiert. Fußgänger, Fahrräder, Busse, Autos und die Straßenbäume - alle sind ein Teil auch der Fuhlsbüttler Straße. Aber wer bekommt wie viel Platz?

Im südlichen Teil der Fuhle, zwischen dem Barmbeker Bahnhof und der Hellbrookstraße, wurde die früher existierende Nebenfahrbahn aufgehoben, um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrerinnen und Radfahrer zu schaffen. Der dort auf der Westseite vorhandene Gehweg konnte durchschnittlich um 1,5 m verbreitert werden. Gegenüber auf der Ostseite gelang es, den Gehweg sogar um 1,8 m breiter zu gestalten. Da dieser Teil der Fuhlsbüttler Straße, besonders im Sommerhalbjahr, im Sonnenlicht liegt, freuen sich die dortigen Gastronomiebetriebe darüber, in Zukunft deutlich mehr Tische und Stühle hinausstellen zu können.

Reduziert werden musste hierfür allerdings die Anzahl der Kurzzeitparkplätze. Die mittlerweile neugeschaffenen Stellplätze hat man als Schrägparkplätze gestaltet. Hierbei sollen sich, entsprechend den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung StVO, die dort parkenden PKW nur im Schritttempo bewegen und die Radfahrer gegebenenfalls kurz anhalten, um das Ausparken zu ermöglichen.
Für die Radfahrer wurden zwei Fahrradstreifen neu angelegt und die bereits vorhandenen und neu gepflanzten Straßenbäume haben durch stark vergrößerte Baumscheiben deutlich mehr Platz zum Atmen bekommen. Der Abschluss dieser Arbeiten erfolgte im Jahr 2017. Damit konnten auch die letzten Lücken an den Fußwegrändern geschlossen werden, und Barmbek hat endlich zwischen dem Bahnhof und der Hellbrookstraße eine schöne und einladende Flaniermeileerhalten, auf der man sich gerne aufhält.

Auch beim Busnahverkehr hat sich was getan: Durch die Busoptimierung konnte die Fahrzeit der MetroBus-Linie 7 nach Steilshoop spürbar reduziert werden. So ist es jetzt möglich geworden, während der Hauptverkehrszeit zusätzliche Busse einzusetzen. Dies ist ein weiterer Schritt, um das zwischen SPD und GRÜNEN vereinbarte Ziel zu erreichen, das Angebot im öffentlichen Nahverkehr in der Innerstadt zukünftig deutlich auszubauen.
Die während der Bauphase aufgetretenen Probleme der langwierigen Herstellung der Baumscheiben und der neuen Parksituation wurden seitens der Bezirkspolitik angepackt. So hat sich die SPD-Bezirksfraktion bereits für die Verbesserung der Parkraumüberwachung eingesetzt. Auch die Gestaltung der Baumscheiben wurde angepasst, da sich die Produktion der speziellen Stahlelemente für die ursprüngliche Planung erheblich verzögerte. Die aufwendigen Baumscheiben, die als Pilotprojekt für Hamburg getestet werden sollten, wurden dementsprechend nicht mehr in vollem Umfang eingebaut und es wurde stattdessen auf reguläre Einfassungen zurückgegriffen.

Auch Problemen mit den neuen Parkstandsbegrenzern wurde durch einen farblichen Hinweis begegnet. Ob die ergänzten weißen Markierung dem Problem des Stolperns gerecht werden, muss genau beobachtet werden. Beschwerden über die zu helle Farbgestaltung des Gehwegs kann im Nachhinein leider nicht mehr abgeholfen werden. Die Farbgestaltung geht auf eine Befassung des Sanierungsbeirats zurück, der, bestehend aus Gewerbetreibenden und Anwohnenden, sich für diese Bepflasterung ausgesprochen hatte. Vereinzelt werden im Frühjahr noch Pflanzungen in den Baumscheiben vorgenommen. Damit die neu angelegten Baumscheiben nicht vermüllen, hat die Bezirksfraktion der SPD beantragt, dass im Rahmen des 1.000 Mülleimer-Programms der Umweltbehörde an der Fuhlsbüttler Straße zusätzliche Mülleimer aufgestellt werden.

Neue Bahnstation für die U3

Hamburg bekommt eine neue U-Bahn. Die Planungen der Linie U5 gehen stetig weiter voran. Das Projekt wird viele Stadtteile Hamburgs endlich an eine Schnellbahn anschließen. Die neue Linie beginnt in Steilshoop und wird dann gen Westen richtig City Nord geführt. Auch Barmbek war im Gespräch für den Bau einer U-Bahnstation in Höhe des Hartzlohs. Nach den Berechnungen und Auswertungen der möglichen Kostensteigerungen für die Anbindung in Barmbek-Nord, entschied sich der Lenkungsstab gegen die Realisierung an dieser Stelle.

Fest steht nun, dass die U5 Barmbek an seinem nördlichsten Zipfel anbinden wird. Die neue Station wird an der Kreuzung Nordschleswiger Straße / Fuhlsbüttler Straße errichtet werden. Auf Wirken der SPD-Bezirksfraktion werden sich die Aus- und Eingänge zur Fuhlsbüttler Straße hin orientieren.
Eine U-Bahn bedeutet nicht nur zügigen Transport. Es gehen auch gewaltige Stadtentwicklungspotentiale von einer Schnellbahnanbindung aus. Um Barmbek auch weiterhin auf Höhe der Zeit zu halten und die vielgenutzten Buslinien auf der Fuhlsbüttler Straße zu entlasten, hat die SPD-Bezirksfraktion zudem beantragt, dass die U3 eine weitere Haltestelle erhalten soll. Erste Signale des Senats auf diesen Wunsch sind außerordentlich positiv. Die Haltestelle soll zwischen dem Barmbeker Bahnhof und der Habichtstraße errichtet werden. Die aktuelle Entwicklung zu dem Vorhaben finden Sie unter diesem Link: http://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/66192/.pdf