Monika Schaal

Fachsprecherin für Umwelt

Bezirk: Eimsbüttel

Auswertung des Gymnasiums Ohmoor

Freitag, 23.03.2012

Mietpreisentwicklung bestätigt konsequenten Kurswechsel in der Wohnungsbaupolitik

Die Analyse zur Entwicklung am Hamburger Wohnungsmarkt durch das Gymnasium Ohmoor bestätigt aus Sicht der SPD-Fraktion einmal mehr den eingeleiteten Kurswechsel in der Wohnungsbaupolitik. Andy Grote, Fachsprecher Stadtentwicklung der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Auf dem freien Markt fordern Vermieter heute 11,34 Euro pro Quadratmeter Wohnraum. Noch nie waren die Mieten in Hamburg so hoch. Dass der Anstieg im letzten Jahr nur 1,2 Prozent betrug, nachdem die Steigerung 2011 noch bei 9,3 Prozent lag, ist zumindest ein positives Zeichen. Seit 2006 sind die Mieten um insgesamt fast 32 Prozent gestiegen. Dieser Trend muss endlich ein Ende haben! Die Entwicklungen zeigen, wie wichtig die konsequente Umsteuerung in der Wohnungspolitik war und ist. Nur die deutliche Steigerung der Neubauzahlen bewirkt letztendlich eine Entspannung auf dem Mietmarkt."

Grote weiter: "Bedenklich stimmt mich, dass insbesondere im preisgünstigen Sektor immer weniger Angebote vorliegen und mittlerweile auch in Stadtteilen wie Harburg die Preise deutlich anziehen. Offensichtlich kapitulieren immer mehr Menschen vor den Preisen in den nachgefragten Vierteln und weichen auf andere Standorte aus. Wir müssen sicherstellen, dass auch Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sich in Hamburg eine Wohnung leisten können. Von daher ist es der richtige Weg, dass nun konsequent mehr Sozialwohnungen gebaut werden."

Dass im vergangenen Jahr bereits über 6.800 Genehmigungen für Neubauwohnungen erteilt worden seien - davon über 2.000 geförderte Sozialwohnungen - zeige deutlich, dass der von Senat und SPD-Fraktion eingeläutete Kurswechsel erste Früchte trage, so Grote. "Klar ist: Nach Jahren der Stagnation unter den CDU-geführten Vorgängersenaten lässt sich die Trendumkehr nicht über Nacht erreichen. Die Anstrengungen in der Wohnungsbaupolitik müssen über Jahre mit aller Konsequenz und Entschlossenheit fortgeführt werden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unser Ziel von jährlich 6.000 neu gebauten Wohnungen bereits im nächsten Jahr erreichen können."

Aktuell bereitet die SPD-Fraktion in Abstimmung mit den anderen Fraktionen umfassende Maßnahmenpakete zum Mieterschutz vor, die am kommenden Dienstag in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses beschlossen werden sollen.