Monika Schaal

Fachsprecherin für Umwelt

Bezirk: Eimsbüttel

SPD-Fraktion zur Bilanzpressekonferenz von SAGA GWG: Wohnungsneubau, Bestandssicherung: Neuausrichtung kommt voran

Mittwoch, 20.06.2012

Zur heutigen Bilanzpressekonferenz von SAGA GWG erklärt Dirk Kienscherf, Fachsprecher Stadtentwicklung der SPD-Fraktion: "Endlich leistet SAGA GWG wieder einen wichtigen Beitrag zum sozialen Wohnungsbau in Hamburg. Die Zielmarke von jährlich 1.000 Neubauwohnungen wurde und wird entschlossen in Angriff genommen. Dies ist ein großer Kraftakt, da bekanntlich 2010 keine einzige Wohnung durch das Unternehmen gebaut wurde. Insbesondere die Tatsache, dass fast jede neu gebaute SAGA-Wohnung eine Sozialwohnung wird, ist ein wichtiger Beitrag zur Schaffung bezahlbarer Wohnungen In Hamburg."

Der vorgestellte Geschäftsbericht zeige jedoch immer noch die negativen Auswirkungen einer verfehlten Politik des Vorgängersenats: "2010 baute SAGA GWG keine, 2011 lediglich 10 Wohnungen. Dies war unverantwortlich", so Kienscherf. Wie das Unternehmen berichtete, wird der Neubau seit 2011 offensiv angegangen: 2011 gab es 569 Baubeginne, dieses Jahr sollen es 750 werden. Und 2013 will man erstmals die verabredeten 1.000 Wohnungen erreichen.

Die SPD-Fraktion begrüßt die Neuausrichtung bei SAGA GWG ausdrücklich: "Seit Übernahme der Regierungsverantwortung durch die SPD ist der Wandel deutlich. Die CDU-Senate hatten das Unternehmen jahrelang auf Gewinnmaximierung und eine mieterunfreundliche Politik getrimmt, die Folgen sehen wir noch heute: Dass die SAGA immer noch den Preis für den durch die CDU erzwungen Kauf der GWG abstottern muss, und wir den Verkauf bereits anprivatisierter Wohngebäude nicht ohne Weiteres stoppen können, ist mehr als ein großes Ärgernis. Richtig ist daher, dass der Verkauf weiterer Reihenhäuser gestoppt wurde." Aus Sicht von Kienscherf muss es das Ziel sein, "die Bestände zu erweitern und nicht durch den Verkauf – an wen auch immer – zu reduzieren. Das ist der klare Auftrag an den Senat".