Monika Schaal

Fachsprecherin für Umwelt

Bezirk: Eimsbüttel

Während andere nur über Landstrom geredet haben, handelt der Senat jetzt

Freitag, 10.08.2012

Vor dem Hintergrund steigender Schiffsanlaufzahlen wird seit Jahren in der Bürgerschaft diskutiert, wie die schädlichen Abgase von Kreuzfahrtschiffen während der Liegezeit im Hafen reduziert werden können. "CDU-Senate – selbst unter Grüner Beteiligung – waren nicht willens oder in der Lage, Abhilfe zu schaffen. Darum bin ich sehr froh, dass der SPD-Senat nun als erstes in Altona einen Landstromanschluss bauen will", sagt Monika Schaal, Fachsprecherin Umwelt der SPD-Bürgerschaftsfraktion. "Als zweites können dann Lösungen für den Anleger Hafencity betrachtet werden. Wenn die GAL schon interne Papiere zitiert, sollte sie es vollständig tun, denn auch davon war die Rede." Der Senat müsse aber auch Überzeugungsarbeit leisten und alle Reedereien vom Nutzen und hohen Imagetransfer der Landstromnutzung überzeugen.

"Neben dem Ausbau der Landstromversorgung werden nach und nach auch der Bau bzw. die Fertigstellung von S4 und U4, das Programm zur Busbeschleunigung, die Ausweitung von Elektromobilität und Carsharing sowie des Fahrradleihsystems zur Verbesserung der Luftqualität in der Hansestadt beitragen", macht Schaal deutlich. "Auch beim Thema Luftreinhaltung haben CDU-geführte Senate versagt, obwohl die Probleme mindestens seit 2004 bekannt sind. Dass die Hamburgerinnen und Hamburger begriffen haben, worum es geht, zeigen auch die erfreulichen Zuwachszahlen, die der ÖPNV in der Stadt zur Zeit verzeichnet."