Monika Schaal

Fachsprecherin für Umwelt

Bezirk: Eimsbüttel

Kongresszentrum wird fit gemacht für die Zukunft

Donnerstag, 13.09.2012

Die SPD-Fraktion hat heute in der Bürgerschaft das Konzept des Senats für eine Sanierung und Modernisierung des CCH am Dammtor begrüßt. "Das Bekenntnis für den Standort ist richtig und war dringend überfällig", so der Fachsprecher Wirtschaft der SPD-Bürgerschaftsfraktion Jan Balcke. "Die unmittelbare Anbindung an die City, ein ICE-Bahnhof vor der Tür und eine Parkanlage direkt anschließend sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg des CCH. Die unklare Zukunftsperspektive und die Entscheidungslosigkeit der CDU-Senate haben allerdings zu einem nicht mehr hinnehmbaren Innovationsstau geführt. Die Defizite des heutigen CCH waren bereits seit Jahren bekannt. Jeder Besucher konnte dies sehen, nur offenbar der alte Senat nicht."

Deshalb sei das Verfahren, das der jetzige Senat mit einem Markterkundungsverfahren im kommenden Jahr auf Grundlage einer fundierten Bedarfsanalyse mit Zielen und Herausforderungen durchführen werde, genau richtig, macht Balcke deutlich. "Es gilt bei der Fortentwicklung des CCH neue Wege zu gehen, denn Hamburg schöpft sein Potential im Kongressgeschäft längst noch nicht voll aus - da ist noch Luft nach oben." Dazu gehöre aber zunächst eine solide Planung. "Die Zeit dafür haben wir und wir sollten sie uns auch nehmen. Denn auch wenn die Rahmenbedingungen für Hamburg nach wie vor gut sind - um im Konzert des internationalen Kongressgeschäfts zu bestehen und neue Märkte zu erschließen, brauchen wir frische Ideen - eine bloße Instandsetzung der bestehenden Infrastruktur wird da nicht ausreichen."

Daher sollte die Finanzierung ebenfalls auf breite Beine gestellt werden. Balcke: "Die Stadt wird die Sanierung des CCH nicht alleine schultern können. Deshalb ist es richtig, frühzeitig die Sanierungsnotwendigkeiten mit einer strategischen Weiterentwicklung des CCH zu verknüpfen. So kann es gelingen, auch private Partner für die anstehenden Herausforderungen zu gewinnen." Dabei könnten heute noch keine Summen genannt werden. "Die genauen Kosten werden erst nach Vorlage eines Konzeptes und Verhandlungen mit privaten Investoren auf den Tisch liegen." Balcke stellte abschließend auch klar, dass ein späterer Umbau des CCH zu keinen Einschränkungen am Standort Hamburg führen werde: "Kein Kongress, keine Tagung und keine Messe wird in Hamburg abgewiesen. Es werden passende Lösungen für jeden Interessenten gefunden."