Monika Schaal

Fachsprecherin für Umwelt

Bezirk: Eimsbüttel

Versorgung krebskranker Menschen verbessern

Mittwoch, 13.03.2013

Hamburg bekommt klinisches Krebsregister

Mit der Schaffung eines klinisches Krebsregisters soll die Versorgung krebskranker Menschen in Hamburg verbessert werden. Nachdem der Bundesrat Anfang März der rechtlichen Grundlage zugestimmt hat, soll ein solches Register nun zügig auf den Weg gebracht werden. Dafür setzt sich die SPD-Fraktion mit einer Initiative für die nächste Bürgerschaft ein. Die SPD-Abgeordnete Anja Domres, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses: "Bislang verfügen wir in Hamburg nur über ein so genanntes epidemiologisches Krebsregister, das Zahlen und Raten der Krebserkrankungen bevölkerungsbezogen dokumentiert. Durch die Zusammenführung der klinischen Verlaufsdaten aller Ärztinnen und Ärzte sowie der Krankenhäuser in einem klinischen Krebsregister werden künftig aber auch Erkenntnisse über den Erfolg bestimmter Behandlungsstrategien sowie über die unterschiedlichen Ergebnisse an den jeweiligen Behandlungsorten möglich sein. Dies wird die Behandlung von Tumorerkrankungen voranbringen." Für die Realisierung des klinischen Krebsregisters sind im Haushalt 2013/14 bereits jeweils 500.000 Euro bewilligt.