Monika Schaal

Fachsprecherin für Umwelt

Bezirk: Eimsbüttel

Finanzspritze für das UKE

Donnerstag, 14.03.2013

SPD-Fraktion beantragt 8,7 Millionen Euro Sanierungsmittel

Mit einer Sanierungsoffensive in Höhe von 8,7 Millionen Euro soll die technische Infrastruktur des Universitätskrankenhauses Eppendorf (UKE) wieder auf Vordermann gebracht werden. Einen entsprechenden Antrag bringt die SPD-Fraktion zur nächsten Bürgerschaft ein. "Diese Finanzspritze für das UKE ist dringend notwendig, denn in den letzten Jahren ist an vielen Stellen im Bereich der Gebäudetechnik ein ganz erheblicher Sanierungsstau aufgelaufen", so Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher Wissenschaft der SPD-Fraktion. Besonders betroffen sind Aufzugsanlagen, Trinkwasserversorgung sowie Heizungs-, Raumluft-, Gebäudeleit- und Kältetechnik. In diesen Bereichen kommt es immer wieder zu Störungen, die den Krankenhausbetrieb beeinträchtigen. Zudem steigen die Wartungskosten und ebenso die Verbrauchskosten für Wärme und Strom aufgrund der veralteten technischen Anlagen.

Kühn: "Schon seit Jahren reichen die dem UKE zur Verfügung stehenden Mittel für Reparaturen und Instandsetzungen nicht aus für eine grundlegende Mängelbeseitigung. Das wollen wir mit unserer Sanierungsinitiative jetzt ändern. Eine Realisierung der notwendigen Maßnahmen vermeidet mögliche Sicherheitsrisiken, verringert Beeinträchtigungen im Krankenhausalltag und sichert die Wirtschaftlichkeit des Klinikbetriebs. In Verbindung mit der kürzlich geschlossenen Hochschulvereinbarung zwischen Senat und UKE hat die Klinik jetzt ausreichend Planungssicherheit, die es für eine Weiterentwicklung auf hohem Niveau braucht."

Hintergrund:
Das Eppendorfer Krankenhaus entstand in den Jahren 1884 bis 1889 als Neues Allgemeines Krankenhaus Hamburg und wurde im Jahre 1934 Universitäts-Krankenhaus. In seiner langen Geschichte gab es zahlreiche bauliche Erweiterungen und Modernisierungen, zuletzt im Rahmen des Masterplans UKE.