Monika Schaal

Fachsprecherin für Umwelt

Bezirk: Eimsbüttel

Herausragende Bilanz von vier Jahren SPD-Wohnungspolitik – sehr gute Aussichten auch für 2015/2016

Dienstag, 20.01.2015

Dirk Kienscherf, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Fraktion zur Wohnungsbaubilanz: "Die Zahlen sind ein außerordentlich gutes Ergebnis für Hamburg. Das schon jetzt im Januar für das letzte Jahr über 6.100 Wohnungen als fertiggestellt gemeldet wurden, lässt sicher darauf schließen, dass wir an die Zahl von 2013 wieder herankommen werden." Im Mai 2014 wurden für das Vorjahr rund 6.400 Fertigstellungen gemeldet. Kienscherf weiter: "Besonders erfreulich ist die planmäßige Steigerung der Fertigstellungen im sozialen Wohnungsbau. War es schon bisher ein großer Erfolg, dass seit 2011 alle Fördermittel für über 2.000 neue Sozialwohnungen abgerufen wurden, so findet diese enorme finanzielle Kraftanstrengung seinen Niederschlag bei den Fertigstellungen: Rund 1.300 Neubauten 2013 und nun 2014 erstmals über 2.000 Sozialwohnungen sprechen für sich. Dass im vergangenen Jahr sogar über 2.300 Förderungen erteilt wurden, ist ein großartiger Erfolg und gut für die zukünftige Entwicklung." Insgesamt wurden 2014 über 4.000 neue Belegungsbindungen ausgesprochen, sowohl im Neubau als auch im Bestand.

Nach Ansicht von Kienscherf werde mit dem heute vorgelegten Wohnungsbauprogramm 2015/2016 diese erfolgreiche Wohnungspolitik fortgeführt. "Es ist außerdem gut und richtig, dass der Senat die Initiative der SPD-Bürgerschaftsfraktion aufgegriffen hat, bei der Vergabe städtischer Grundstücke längere Sozialbindungen von bis zu 30 Jahren und die Versorgung vordringlicher Wohnungssuchender zu berücksichtigen. Unser Ziel ist es, hier für neue soziale Maßstäbe zu sorgen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und langfristig abzusichern."

Als große Errungenschaft und wichtige Zukunftsinvestition sieht die seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Karin Timmermann eine neue Regelung für alle neuen Sozialwohnungen. Diese müssen mindestens barrierearm hergerichtet werden. Sie erhalten breitere Türen, Bäder und Balkone ohne Barrieren und können so auch von älteren mobilitätseingeschränkten Menschen genutzt werden. "Das ist ein wichtiger Beitrag dazu, dass Menschen bis in das hohe Alter in ihrer Wohnung verbleiben können", so Timmermann.