Monika Schaal

Fachsprecherin für Umwelt

Bezirk: Eimsbüttel

Wohnungsbau weiter auf Erfolgskurs – Zahl der fertiggestellten Wohnungen 2014 auf 7.000 gesteigert

Donnerstag, 04.06.2015

Dirk Kienscherf, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Fraktion zur Wohnungsbaubilanz für 2014: "Aktuelle Zahlen der Stadtentwicklungsbehörde zeigen: Das Wohnungsbauprogramm des SPD-Senats war 2014 weiter erfolgreich. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen konnte auf knapp 7.000 gesteigert werden. Mehr Wohnungen wurden zuletzt vor 17 Jahren fertiggestellt. Das SPD-Versprechen von 6.000 neuen Wohnungen pro Jahr wurde damit erneut eingehalten." Bereits 2013 waren rund 6.400 neue Wohnungen entstanden und über 10.000 Baugenehmigungen erteilt worden.

Kienscherf weiter: "Die 11.000 Baugenehmigungen im letzten Jahr lassen zudem erwarten, dass die Schaffung neuen Wohnraums auch in diesem und im nächsten Jahr erheblich zunehmen wird. Das freut uns deswegen besonders, weil bei all unseren Bemühungen weiterhin eines im Vordergrund steht: Das Wohnen in der attraktiven Metropole Hamburg muss für alle bezahlbar bleiben. Das beste Mittel dafür sind mehr Wohnungen."

2.000 der 7.000 Wohnungsneubauten im letzten Jahr waren öffentlich geförderte Sozialwohnungen. Außerdem wurde 2014 die öffentliche Förderung von weiteren 2.300 Wohnungen bewilligt. Kienscherf: "Das ist ein großartiger Erfolg und gut für die zukünftige Entwicklung. Es ist außerdem richtig und wichtig, dass der Senat unsere Initiative aufgegriffen hat, bei der Vergabe städtischer Grundstücke längere Sozialbindungen von bis zu 30 Jahren und die Versorgung vordringlich Wohnungssuchender zu berücksichtigen. Unser Ziel ist es, hier mit der rot-grünen Koalition für neue soziale Maßstäbe zu sorgen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und langfristig abzusichern."

Aus Sicht der rot-grünen Koalition ist es wichtig, den Wohnungsneubau langfristig auf hohem Niveau fortzuführen und gleichzeitig mit einer sozial verantwortlichen Mieterschutzpolitik zu flankieren. Folgende Maßnahmen wurden bereits erfolgreich auf den Weg gebracht:

– Deckelung von Erhöhungen bei Bestandsmietverträgen auf maximal 15 Prozent innerhalb von drei Jahren

– Verschärfung des Wohnraumschutzgesetzes

– Erlass neuer sozialer Erhaltungsverordnungen in mehreren Stadtteilen

– Abschaffung der bisherigen Maklercourtagen. Ab sofort gilt: "Wer bestellt, bezahlt"

– "Bündnis für das Wohnen in Hamburg": Vereinbarung zwischen Senat, Verbänden der Wohnungswirtschaft und SAGA GWG unter Beteiligung der Mietervereine mit konkreten Maßnahmen und Zielen. In diesem Rahmen wird gerade die Umsetzung der Mietpreisbremse abgestimmt.