Lange Nacht des Sports – jetzt auch in Hamburg!

Mittwoch, 08.06.2011, Drucksache 20/617

Antrag der Abgeordneten Mathias Petersen, Jan Balcke, Martina Koeppen, Sören Schumacher, Juliane Timmermann, Jan-Hinrich Fock, Daniel Gritz, Annkathrin Kammeyer, Ali Simsek und Fraktion

Im Jahr 2006 fand der Auftakt der Langen Nacht des Sports in München zur Fußball-WM statt, nachdem ein Jahr zuvor eine Veranstaltung an fehlenden Sponsorengeldern gescheitert war. Ein Jahr später griffen die Städte Dresden und Leipzig das Konzept auf und richteten eine Sportnacht aus. 2010 ging die Lange Nacht des Sports unter der Schirmherrschaft von Britta Steffen erstmals auf Deutschlandtour. Ausrichterstädte waren Erfurt, Halle, Dresden und Bochum.
In den letzten Jahren hat sich die Sportnacht zu einer gefragten Veranstaltung ent-wickelt. Sie konnte im Jahr 2010 mehr als 280.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen, sowie über 70 Sportarten-Vorstellungen pro Stadt.
Da Sport heute und zukünftig ein wichtiger Teil des städtischen Lebens ist, kann es für die Entwicklung Hamburgs nur bedeuten, dass die Stadt versucht, den Sport mitten hinein in das städtische Leben zu holen, und er sich in Wohnort- oder Arbeitsplatznähe, aber auch in der Innenstadt entfalten können muss.
Eine „Lange Nacht des Sports“ ist daher nicht nur eine städtische (Sport-)Veran-staltung, sondern ein vielperspektivisches Erlebnis, das die Dimensionen Freude am Sport, den Beitrag zur Gesundheit, eine Steigerung der Städte-Attraktivität durch Belebung der (inner-)städtischen Quartiere sowie politische Aspekte des Sports für das gesellschaftliche Leben aufgreift. Unter dem Slogan „Sport im Herzen der Stadt“ ermöglicht die Lange Nacht des Sports Sportvereinen und anderen Sportanbietern in enger Kooperation mit sportbegeisterten Akteuren der Stadt (z.B. mit der Hamburger Handelskammer, Hamburger Sportbund e.V., dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein u.a.) mit Mitteln der Präsentation, Vorführ- und Mitmachstrecken, Turnieren sowie Sportshows die Vorzüge der sportlichen Betätigung aufzuzeigen, auf eigene Angebote aufmerksam zu machen und mit der Bevölkerung direkt in Kontakt zu treten.
Hamburg könnte damit die erste norddeutsche Metropole sein, die sich als aktive und bewegte Stadt mit einer „Langen Nacht des Sports“ profiliert.

Die Bürgerschaft möge beschließen:
Der Senat wird aufgefordert zu prüfen, ob und unter welchen finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen sich das Konzept einer „Langen Nacht des Sport“ in Hamburg durchführen lässt und der Bürgerschaft bis zum 31.10.2011 zu berichten.

Ansprechpartner

Jan Balcke

  • Wirtschaft

Jan-Hinrich Fock

Daniel Gritz

Annkathrin Kammeyer

  • LSBTI (Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle)

Martina Koeppen

  • Stadtentwicklung

Mathias Petersen

Sören Schumacher

  • Inneres

Ali Simsek

Juliane Timmermann

  • Sport

Referent/in

Christian Kammeyer

Themen

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