zu Drs. 21/18544 Förderung der Hamburger Filmlandschaft – Serienproduktionen unterstützen

Dienstag, 22.10.2019, Drucksache 21/

Antrag der Abgeordneten Gerhard Lein, Gabriele Dobusch, Christel Oldenburg, Wolfgang Rose, Peri Arndt, Birte Gutzki-Heitmann, Hansjörg Schmidt, Isabella Vértes-Schütter und Fraktion sowie der Abgeordneten René Gögge, Filiz Demirel, Mareike Engels, Dominik Lorenzen, Farid Müller (GRÜNE) (GRÜNE) und Fraktion

Die Vielfalt der Filmlandschaft ist ein unverzichtbarer Teil des Medienstandortes Hamburg. Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH (FFHSH) im Rahmen der institutionellen Förderung mit über 8 Millionen jährlich. Mit dieser Zuwendung wird die Förderung, Entwicklung, Pflege und Stärkung der Filmkultur und Filmwirtschaft in Hamburg verfolgt. Darüber hinaus werden seitens der Stadt verschiedene Filmeinrichtungen in Hamburg kontinuierlich unterstützt, darunter z. B. das kommunale Kino Metropolis der Kinemathek Hamburg e. V. sowie eine Reihe von gattungs- oder zielgruppenbezogenen Filmfestivals. Die FFHSH vergibt die Fördermittel im Wesentlichen für Projektförderungen im Bereich der Filmproduktion sowie zur Förderung von Abspiel und Vertrieb für Filmprojekte aller Genres. Mit der Produktion von High-End-Serien wie „Bad Banks“ oder „Babylon Berlin“ ist in den vergangenen Jahren innerhalb kürzester Zeit ein neuer Branchenzweig entstanden, der neben dem Kino-Segment große Chancen für den Film- und Kreativstandort Hamburg bietet.
Für die Stärkung des vielseitigen Hamburger Film- und Medienstandortes ist es dringend erforderlich, die derzeit zur Verfügung stehenden Mittel für die FFHSH zu erhöhen, um damit insbesondere die Produktion von Serien (High-End-Serien) zu unterstützen.

Die Bürgerschaft möge daher beschließen:

Der Senat wird ersucht,

1. für die Stärkung des Hamburger Film- und Medienstandortes zu prüfen, in welcher Höhe der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH (FFHSH) insbesondere zur Förderung von Serienproduktionen zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden können,

2. der Bürgerschaft bis Ende 2019 darüber zu berichten.

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