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Aktuelle Entwicklung am ehemaligen Krankenhaus Groß-Sand und Fortschritt bei der Realisierung einer Stadtteilklinik in Wilhelmsburg

Freitag, 20.03.2026

Einleitung für die Fragen:

Am 18. März 2026 hat das Erzbistum Hamburg bekannt gegeben, dass auch die verbliebenen Stationen des Krankenhauses Groß-Sand geschlossen werden und die verbleibenden 350 Mitarbeitenden mit einem Sozialplan entlassen werden sollen.

Die Hamburgische Bürgerschaft hat den Senat mit Beschluss der Drucksache 23/495 gebeten, „(…) sich für die Realisierung eines Konzepts für eine „Stadtteilklinik in einem Stadtstaat“ vorzugsweise am Standort Groß-Sand einzusetzen und dies im Zuge der Krankenhausplanung zu berücksichtigen und abzusichern.“

Außerdem wurde der Senat ersucht, sich dafür einzusetzen, „dass der Standort Groß-Sand weiterhin ein für die Elbinsel Wilhelmsburg bedeutender Gesundheitsstandort bleibt und dies langfristig abgesichert wird. Dazu soll auch geprüft werden, wie die Liegenschaft in der Hand der Stadt weiterentwickelt werden kann.“ (Drucksache 23/495)

Wir fragen den Senat:

Frage 1: Welche Planungen verfolgt der Senat aktuell zur Realisierung der Stadtteilklinik und zur Weiterentwicklung des Standorts Groß-Sand?

Frage 2: Welche Gespräche werden derzeit mit potentiellen Betreibern einer Stadtteilklinik geführt und wie sieht der weitere Prozess aus?

Frage 3: Welche Ideen werden verfolgt, falls ein Ankauf von Groß-Sand nicht erfolgt?

Frage 4: Welche Informationen liegen hinsichtlich des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Standort vor? Wie wird dieses weiter betrieben?

Frage 5: Wie ist der Stand bei der Notfallversorgung und ihrer Absicherung?

Frage 6: Welche Kernbedarfe sieht die zuständige Behörde für die Versorgung des Stadtteils?

Frage 7: Welche Formate der Beteiligung der Akteure vor Ort sind geplant und in welchem Zeitraum?