Zum Hauptinhalt springen

Erhöhtes Baustellenaufkommen durch Klimaentscheid

Mittwoch, 01.10.2025

Einleitung für die Fragen:

Das von der Umweltbehörde vorgelegte Gutachten unterstreicht, dass ein Vorziehen der Klimaneutralität auf 2040 massive Einschnitte für Haushalte und Wirtschaft bedeuten würde und in vielen Bereichen von bundes- und europarechtlichen Rahmenbedingungen abhängt. Wir bekräftigen daher den realistischen und sozial verträglichen Pfad zur Klimaneutralität bis 2045. Ein zentraler Hebel der Transformation sind die Hamburger Energiewerke: Sie treiben die Dekarbonisierung der Fernwärme, den Ausbau erneuerbarer Erzeugung und die Integration neuer Infrastrukturen voran. Diese Vorhaben erfordern erhebliche Umbaumaßnahmen in Netze und Anlagen mit spürbaren Auswirkungen im öffentlichen Raum. Vor diesem Hintergrund erwarten wir Transparenz über Umfang, Zeitpläne und Koordination der damit verbundenen Baustellenaufkommen.

Ich frage den Senat:

Frage 1: Mit welchem zusätzlichen Baustellenaufkommen im öffentlichen Raum ist durch klima- und energiewendebezogene Projekte, insbesondere Baumaßnahmen der Hamburger Energiewerke, in den Zeitkorridoren bis 2040 und bis 2045 zu rechnen, differenziert nach Bezirken, Dauer und Hauptverkehrsachsen?

Frage 2: Welche Vorkehrungen trifft der Senat, um eine spürbare Zunahme von Verkehrsbehinderungen durch zusätzliche Baustellen infolge eines vorgezogenen Zieljahres 2040 zu verhindern?