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Fortschritte der Science City Hamburg Bahrenfeld als Kristallisationspunkt für Innovation und Lebensqualität

Dienstag, 21.04.2026

Der Senat hat mit der Regionalen Innovationsstrategie (RIS) von Mai 2021 die Schaffung von inhaltlichen und räumlichen Kristallisationspunkten als zentrales Strategiefeld definiert, um der Innovationslandschaft ein prägnantes Profil zu geben und internationale Strahlkraft zu entfalten. Die Science City Hamburg Bahrenfeld ist dabei als eines der anspruchsvollsten Zukunftsvorhaben der Stadt konzipiert, um eine integrierte Entwicklung von Wissenschaft, Forschung, Lehre, Wirtschaft, Wohnen und Leben umzusetzen.

Auf dem Campus Bahrenfeld wurde bereits die Innovationszentrum Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld GmbH in Kooperation mit der Universität Hamburg (UHH) und der Stiftung DESY gegründet, um Transferaktivitäten voranzutreiben. Bereits eröffnet ist das tecHHub und als nächstes entstehen die DESY Innovation Factory I und II.

Wir fragen den Senat:

Frage 1: Welchen aktuellen baulichen und zeitlichen Umsetzungsstand weisen die DESY Innovation Factory I und II am Innovationspark Altona auf?

Frage 2: Seit dem Sommer 2024 können StartUps mit dem Schwerpunkt Biologie und Chemie Büro- und Nasslaborräume im tecHHub mieten, das als erstes Gebäude des Innovationsparks Altona fertiggestellt wurden. Wie stellt sich Vermietungslage seitdem dar?

Frage 3: In welcher Höhe konnte die Freie und Hansestadt Hamburg für die Errichtung der DESY Innovation Factory I und II und des tecHHub Bundes- und EU-Mittel einwerben, was die Zielsetzung bezüglich der Einwerbung von Drittmitteln der RIS unterstreicht?

Frage 4: Welche positiven Synergien ergeben sich aus der räumlichen Nähe des tecHHub (mit Fokus auf Life Sciences, Medizin- und Biotechnologie) zu den einzigartigen Strukturen des Centre for Structural Systems Biology (CSSB) und der Kryo-Elektronenmikroskopie-Facility am DESY, die für die Infektionsforschung zentral sind?

Frage 5: Das Start-up Lab Bahrenfeld wurde im Sommer 2021 eröffnet, um Deeptech-Start-ups mit einem physikalischen oder bio-physikalischen Hintergrund zu fördern. Wie viele Gründungen und junge Technologieunternehmen konnten seit der Eröffnung in den Labs angesiedelt werden, wie lange ist die durchschnittliche Verweildauer und welchen Anteil haben diese an den Zukunftsthemen Gesundheit- sowie Materialwissenschaften?

Frage 6: Inwiefern haben die dort ansässigen Start-ups bereits die Forschungsinfrastruktur des Campus Bahrenfeld (wie PETRA III oder DESY NanoLab) nutzen können, um ihre Produkte zu entwickeln und den Transfer in die Wirtschaft zu beschleunigen?

Frage 7: Wie wird die Science City Hamburg Bahrenfeld als internationales „Schaufenster“ genutzt, um die wissenschaftliche Exzellenz (z.B. die Exzellenzcluster AIM und Quantum Universe) und die damit verbundene Grundlagenforschung mit hohem Innovationspotenzial, insbesondere in den Materialwissenschaften, sichtbar zu machen?

Frage 8: Die Science City soll kluge Köpfe nach Hamburg locken. Welche spezifischen Marketing- oder Rekrutierungsmaßnahmen wurden seit 2021 gestartet, um die Science City als attraktiven Standort für internationale Forscher*innen und Talente zu vermarkten (im Sinne der Dimension "Menschen gewinnen" und der Stärkung der Willkommenskultur in der RIS)?

Frage 9: Welche Kooperationen im Rahmen der Science City nutzen die Nähe zum European XFEL und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL), wie z.B. die kürzlich eingegangene Fusionsforschungsallianz, um die internationale Ausrichtung des Standortes weiter zu festigen?