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Senior:innen für Olympia – Berücksichtigung der Belange älterer Menschen bei einer möglichen Olympiabewerbung Hamburgs

Dienstag, 07.04.2026

Einleitung für die Fragen:

Am 31. Mai 2026 entscheiden die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Referendum über eine Bewerbung der Stadt um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele. Das Konzept steht unter dem Leitbild „Eine Chance für alle“ und knüpft an die Strategie der Active City Hamburg an, die Sport, Bewegung, Teilhabe und Gesundheit für alle Bevölkerungsgruppen fördern soll.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels stellen ältere Menschen eine wachsende Bevölkerungsgruppe dar, deren Bedürfnisse bei der Planung, Durchführung und Nachnutzung eines solchen Großereignisses von besonderer Bedeutung sind. Gleichzeitig bietet eine Olympiabewerbung die Chance, Impulse für eine altersgerechte Stadtentwicklung, barrierefreie Infrastruktur und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen.

Hamburg ist Mitglied im WHO-Netzwerk „Age-friendly Cities“ und verfolgt das Ziel, die Lebensqualität älterer Menschen kontinuierlich zu verbessern. Eine mögliche Olympia-Ausrichtung kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten, etwa durch Investitionen in Mobilität, öffentliche Räume, Sportangebote und soziale Infrastruktur.

Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg ist Mitglied im Beirat zur Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Hamburg.

Ich frage den Senat:

I. Grundsätzliche strategische Ausrichtung

Frage 1: Welche Bedeutung misst der Senat seniorenpolitischen Aspekten im Rahmen der Hamburger Olympia-Bewerbung insgesamt bei?

Frage 2: Inwiefern werden die Leitziele der Active City-Strategie auch im Hinblick auf ältere Menschen im Olympiakonzept berücksichtigt?

Frage 3: Welche übergeordneten Chancen sieht der Senat für ältere Menschen durch eine mögliche Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Hamburg?

Frage 4: In welcher Weise können Erkenntnisse aus der Seniorenpolitik sowie aus dem WHO-Netzwerk „Age-friendly Cities“ in die konzeptionellen Überlegungen einfließen?

 

II. Barrierefreiheit und inklusive Stadtentwicklung

Frage 5: Welche grundsätzlichen Ziele verfolgt der Senat hinsichtlich der Barrierefreiheit im Kontext möglicher Olympischer und Paralympischer Spiele?

Frage 6: Inwiefern kann eine Olympia-Bewerbung dazu beitragen, das Ziel einer barrierefreien Stadtentwicklung in Hamburg zu beschleunigen?

Frage 7: Welche langfristigen Effekte für die Alltagsmobilität und die Nutzung öffentlicher Räume durch ältere Menschen erwartet der Senat?

III. Gesundheit, Bewegung und gesellschaftliche Teilhabe

Frage 8: Welche Impulse erwartet der Senat von einer möglichen Olympia-Ausrichtung für Gesundheit, Bewegung und sportliche Teilhabe insbesondere älterer Menschen?

Frage 9: Inwiefern können bestehende Programme der Active City gezielt für ältere Menschen weiterentwickelt oder gestärkt werden?

Frage 10: Welche Bedeutung misst der Senat generationsübergreifenden Angeboten im Kontext der Spiele bei?

IV. Kommunikation und Zugänglichkeit

Frage 11: Welche Bedeutung misst der Senat einer verständlichen und barrierearmen Kommunikation im Rahmen der Olympia-Bewerbung bei?

Frage 12: Inwiefern sollen auch weniger digital affine Bevölkerungsgruppen, insbesondere ältere Menschen, gezielt erreicht werden?

V. Nachhaltigkeit und langfristiger Mehrwert

Frage 13: Welche langfristigen Mehrwerte für ältere Menschen sollen durch Infrastrukturmaßnahmen und Investitionen im Rahmen einer Olympia-Bewerbung entstehen?

Frage 14: Inwiefern werden Aspekte einer altersgerechten Stadtentwicklung in die Überlegungen zur Nachnutzung von Sportstätten und Infrastruktur einbezogen?

Frage 15: Welche Rolle spielen soziale Aspekte, insbesondere die Vermeidung von Verdrängungseffekten, aus Sicht des Senats im Kontext der Bewerbung?

VI. Beteiligung und Akzeptanz

Frage 16: Welche Rolle spielen Interessenvertretungen älterer Menschen, insbesondere Seniorenbeiräte, im Rahmen des Bewerbungsprozesses?

Frage 17: In welcher Form ist vorgesehen, ältere Menschen auch im weiteren Verlauf des Bewerbungs- und Planungsprozesses einzubinden?

Frage 18: Welche Bedeutung misst der Senat der Beteiligung älterer Menschen für die gesellschaftliche Akzeptanz einer möglichen Bewerbung bei?