Wasserschäden in den Hamburger Asklepios-Kliniken

Mittwoch, 02.07.2014, Drucksache 20/12332

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage des Abgeordneten Wolfgang Rose

Die Hansestadt Hamburg ist über die Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungs-management (HGV) Anteilseignerin an den Hamburger Asklepios-Kliniken. In den Hamburger Asklepios-Kliniken soll es in den letzten Jahren eine Reihe schwerer Wasserschäden gegeben haben. Die Kosten für den Hamburger Konzern sollen erheblich sein.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:
1) Wasserschäden soll es u. a. gegeben haben
a) im Perinatal-Zentrum in Altona (mittlerweile mit Schimmelwirkung und Nutzungseinschränkung),
b) in der neuen ZNA in Wandsbek,
c) in den neuen OP-Sälen in Heidberg,
d) nach einem Wasserrohrbruch in St. Georg zwischen ZNA und dem neuen Herz- Gefäß - und Diabeteszentrum.
Stimmen diese Angaben? Gab bzw. gibt es weitere größere Wasserschäden in Einrichtungen des Asklepios-Konzerns in Hamburg?
2) Wann sind die Schäden jeweils genau festgestellt worden? (bitte tabellarisch auflisten)
3) Wann wurden die Schäden jeweils behoben?
4) Sind alle Stationen, Bereiche, Anlagen und Räumlichkeiten wieder vollständig nutzbar?
5) Wie hoch war der jeweilige Schaden?
6) Was sind die Ursachen für die wiederholten Wasserschäden?
7) Welche Kosten kamen auf die Stadt als Anteilseigner zu?
8) Welcher Konzernbereich ist verantwortlich, welche Konsequenzen wurden gezogen?
9) Trifft es zu, dass auch Asklepios-Kliniken außerhalb Hamburgs betroffen sind?