Sylvia Wowretzko

Bezirk: Hamburg-Nord

Haushalt 2019/2020: „Lebensqualität fördern, Gesundheitsstandort stärken“

Donnerstag, 13.12.2018

Im Rahmen der heutigen Haushaltsberatungen befasst sich die Bürgerschaft mit dem Etat der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz. Sylvia Wowretzko, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, unterstreicht, dass mit dem Doppeletat 2019/2020 in Höhe von insgesamt 936 Millionen Euro das schon heute hohe Niveau der Gesundheitsversorgung und des Verbraucherschutzes in Hamburg weiter ausgebaut wird: „Wir wollen das Leben der Hamburgerinnen und Hamburger vor Ort in den Quartieren verbessern und investieren deshalb gezielt in den Gesundheitsstandort Hamburg.“

Der Haushaltsplan-Entwurf sieht eine deutliche Erhöhung der Krankenhausinvestitionen von bisher knapp 100 Millionen Euro auf über 122 Millionen Euro vor. Inklusive Bundesmitteln stehen für Hamburg damit sogar fast 135 Millionen Euro bereit. Seine bundesweite Spitzenposition bei den Krankenhausinvestitionen kann Hamburg so auch 2019 und 2020 weiter ausbauen. Dazu sagt Sylvia Wowretzko: „Die anhaltend hohen Investitionen in die Krankenhäuser sichern die exzellente Gesundheitsversorgung in Hamburg. Zusätzlich steigern wir die Ausgaben für Gesundheitsprävention sowie die Suchthilfe strukturell um fünf Prozent. Aber auch die offene Seniorenarbeit profitiert mit einem Plus von 15 Prozent ebenso wie der Verbraucherschutz.“

Sylvia Wowretzko weiter: „Mit dem Haushalt 2019/2020 setzen wir die richtigen Schwerpunkte: Wir stärken die aufsuchende Arbeit für Seniorinnen und Senioren etwa durch Besuchspatenschaften mit zusätzlichen 150.000 Euro. Den „Hamburger Hausbesuch“, bei dem 80-Jährige ein Besuchsangebot von der Stadt bekommen, wird es wie versprochen in ganz Hamburg geben. Außerdem fördern wir innovative Ansätze in der Seniorenarbeit mit 200.000 Euro und setzen auf die Nutzung technischer Innovationen zur Verbesserung der Pflege. In der Suchthilfe konnte der bisherige Ausbau der Hilfsangebote in den am stärksten betroffenen Stadtteilen verstetigt und erneut um 236.000 Euro 2019 und 288.000 Euro 2020 verbessert werden. Der Gesundheitshaushalt ist damit die Basis für eine ausgewogene und zukunftsgerichtete Gesundheitsversorgung, die den aktuellen Bedarfen unserer Stadt Rechnung trägt. Gesundheit bedeutet Lebensqualität. Diese zu sichern und zu erhalten, ist unser Antrieb für einen starken Gesundheitsstandort Hamburg.“