Dr. Joachim Seeler

Bezirk: Wandsbek

Breites Bündnis für Elbe-Seiten-Kanal – Ein starkes Signal für den Hamburger Hafen

Donnerstag, 18.06.2015

Ein breites Bündnis aus Politik, Umwelt und Wirtschaft hat sich heute gegründet, um die Binnenschifffahrt auf dem Elbe-Seiten-Kanal zu verbessern. Die Länder Niedersachsen und Hamburg fordern gemeinsam mit Umwelt- und Wirtschaftsverbänden einen Neubau der Schleuse Scharnebeck. Die Hamburgische Bürgerschaft hatte dazu einen Antrag der rot-grünen Koalition erst Ende Mai einstimmig auf den Weg gebracht (siehe Anlage).

Joachim Seeler, hafen- und industriepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, dazu: "Dass sich jetzt ein so breites Bündnis für den Elbe-Seiten-Kanal stark gemacht und sich für den Schleusen-Neubau bei Lüneburg ausspricht, freut uns außerordentlich. Das ist ein ganz starkes Signal. Die Binnenschifffahrt hat für den Hamburger Hafen eine hohe strategische und logistische Bedeutung. Deshalb ist eine stetige Verbesserung der Hinterlandanbindung von größter Wichtigkeit. Mit einer neuen Schleuse bei Lüneburg wird es gelingen, den derzeit bestehenden Engpass am Schiffshebewerk Scharnebeck zu beseitigen."

Anjes Tjarks, Vorsitzender und hafenpolitischer Sprecher, sagt dazu: "Unser Ziel ist es, mehr Hafentransporte vom Lkw aufs Wasser zu verlagern. Das neue Bündnis aus Politik, Handelskammern und Umweltverbänden unterstreicht, wie wichtig der Neubau der Schleuse Lüneburg ist. Es ist gut, dass Hamburg und Niedersachsen in dieser Frage gemeinsam mit Wirtschaft und Umweltorganisationen an einem Strang ziehen. Binnenschiffe gelten als die ökologischsten Transportmittel. Ihr Potenzial ist im Hamburger Hafen noch längst nicht ausgeschöpft. Deshalb wollen wir die Binnenschifffahrt gezielt fördern."