Dr. Joachim Seeler

Bezirk: Wandsbek

Maritimen Standort Norddeutschland gemeinsam weiterentwickeln – Rot-Grüne Hafenpolitikerinnen und -politiker tagen in Hamburg

Montag, 30.05.2016

Eine enge, bundesländerübergreifende Zusammenarbeit ist bei der Fortentwicklung des Maritimen Standortes Norddeutschland von großer Bedeutung. Das haben die hafenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD und Grünen aus den fünf Küstenländern bei ihrem heutigen Treffen in Hamburg mit einer gemeinsamen Absichtserklärung bekräftigt. Themen wie die Entwicklung der Umschlagszahlen im Seegüterverkehr, der Ausbau der Infrastruktur sowie die Fortentwicklung der maritimen Innovationsförderung waren unter anderen Gegenstand der Beratung. Das heutige Treffen setzt den im letzten Jahr begonnenen Austausch der Parlamentsfraktionen fort.

Dazu Joachim Seeler, hafenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Wir werden nur gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit des maritimen Standortes Norddeutschland sichern und die notwendigen Investitionen beim Bund einwerben können. Hamburg und der Hamburger Hafen profitieren von dieser Zusammenarbeit in besonderem Maße. Daher ist neben dem Austausch der jeweiligen Landesregierungen auch die regelmäßige, gemeinsame Beratung auf Parlamentsebene hilfreich. Das heutige Treffen hier bei uns in Hamburg hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet."

Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender und hafenpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Die Zusammenarbeit der norddeutschen Länder ist elementar für die zukünftige Entwicklung des Hamburger Hafens. Nur wenn die Länder an einem Strang ziehen, werden wir die Position Hamburgs als Universalhafen im internationalen Vergleich halten können. Auch im Hinblick auf die Offshore-Windenergie müssen sich Basis- und Servicehäfen noch stärker vernetzen. Es gilt, die individuellen Standortvorteile nicht gegenseitig auszuspielen, sondern sich gegenseitig sinnvoll zu ergänzen. Der zweite Punkt für die Zukunftsfähigkeit ist die Umgestaltung in Richtung eines grünen Hafens. Hier kann Hamburg eine internationale Vorbildrolle übernehmen. Erste wichtige Schritte sind wir mit der LNG Power Barge für die Betankung mit Flüssiggas und der umweltfreundlichen Umrüstung der HADAG-Flotte gegangen. Weitere werden folgen."