Karin Timmermann

Mitglied im Haushaltsausschuss und im Gesundheitsausschuss

Bezirk: Wandsbek

Mautausweichverkehr durch Duvenstedt, Wohldorf und Ohlstedt

Freitag, 28.01.2011, Drucksache 19/8581

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Karin Timmermann

Seit der Mauteinführung wurden immer wieder Zählungen zur Analyse der Verkehrsverlagerungen durchgeführt. Dort wo sich erhöhte Belastungen zeigten, wurde durch die Einführung einer Mautpflicht auch auf Bundesstraßen Abhilfe ge¬schaffen.

Dennoch fällt auf, dass der Schwerlastverkehr auf einigen Hamburger Straßen das Verkehrsbild verstärkt prägt. In Duvenstedt, Wohldorf und Ohlstedt ist in den Morgenstunden ein erhebliches Aufkommen von Containerlastern und Lastzügen zu beobachten. Bedrohlich wirkt dieser Verkehr auf den Straßen Duvenstedter Damm und Alsterblick durch die hohe Geschwindigkeit und die mangelnde Breite der Fußwege. Damit wird der Gang durch Duvenstedt, besonders mit kleinen Kindern die oft aus einem plötzlichen Impuls anfangen zu springen, zur Zitterpartie.


Ich frage den Senat:
1. Gibt es regelmäßige Zählungen auf den Straßen Duvenstedter Damm und Alsterblick?
Wenn ja, mit welchen Ergebnissen (bitte die Zahlen für die letzten fünf Jahre getrennt angeben)?
Wenn nein, warum nicht?
2. Sind der zuständigen Behörde in diesen Stadtteilen Verkehrsverlagerungen durch Mautausweichler bekannt?
3. Auf welchen Strecken kommt es auch aufgrund der Mauteinführung zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und inwiefern hat sich dort das Verkehrsaufkommen verändert (Bitte getrennt für jeden Bereich angeben)?
4. Gibt es Pläne für eine Verbesserung der Verkehrssituation für die Fußgänger an den Straßen Duvenstedter Damm und Alsterblick?
Wenn ja, welche?
Wenn nein, warum nicht?

5. Erwägt die zuständige Behörde in diesen Stadtteilen, vor allem in den vorbezeichneten Straßen Duvenstedter Damm und/oder Alsterblick, eine Temporeduzierung auf 30 km/h einzuführen, um auf diesem Weg auch den Mautausweichverkehr zu verringern?
Wenn ja, zu welchem Zeitpunkt sind diese Maßnahmen in welchen Straßen geplant?
Wenn nein, warum nicht angesichts der unbefriedigenden Situation für Fußgänger?
6. Erwägt die zuständige Behörde diese Belange in die Zuständigkeit der Bezirke zu verlagern, so wie es im Koalitionsvertrag von CDU und GAL seinerzeit gefordert wurde?
Wenn ja, wann?
Wenn nein, warum nicht?