Karin Timmermann

Mitglied im Haushaltsausschuss und im Gesundheitsausschuss

Bezirk: Wandsbek

Wohnungsbau in Hamburg von 2011 bis 2019

Mittwoch, 04.12.2019, Drucksache 21/19243

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Groe Anfrage der Abgeordneten Kazim Abaci, Peri Arndt, Ksenija Bekeris, Hendrikje Blandow-Schlegel, Ole Thorben Buschhüter, Matthias Czech, Gabriele Dobusch, Barbara Duden, Henriette von Enckevort, Martina Friederichs, Uwe Giffei, Birte Gutzki-Heitmann, Astrid Hennies, Dora Heyenn, Danial Ilkhanipour, Regina Jäck, Jasmin Janzen, Hildegard Jürgens, Annkathrin Kammeyer, Gert Kekstadt, Annegret Kerp-Esche, Dirk Kienscherf, Martina Koeppen, Anne Krischok, Gerhard Lein, Uwe Lohmann, Gulfam Malik, Dorothee Martin, Doris Müller, Arno Münster, Christel Oldenburg, Milan Pein, Mathias Petersen, Lars Pochnicht, Jan Quast, Wolfgang Rose, Jenspeter Rosenfeldt, Monika Schaal, Marc Schemmel, Hansjörg Schmidt, Frank Schmitt, Markus Schreiber, Sören Schumacher, Jens-Peter Schwieger, Karl Schwinke, Joachim Seeler, Olaf Steinbiß, Tim Stoberock, Urs Tabbert, Juliane Timmermann, Karin Timmermann, Sven Tode, Carola Veit, Isabella Vértes-Schütter, Hauke Wagner, Michael Weinreich, Sylvia Wowretzko, Ekkehard Wysocki, Güngör Yilmaz und Fraktion. sowie der Abgeordneten Olaf Duge, Martin Bill, Mareike Engels, Farid Müller, Ulrike Sparr, Dr. Carola Timm (GRÜNE) und Fraktion

Seit 2011 ist der Wohnungsbau in Hamburg wieder im Fokus. Der Senat verfolgt dabei das Ziel, bezahlbaren Wohnraum für alle Hamburgerinnen und Hamburger zu schaffen. Der Bau von Wohnungen ist gemeinsam mit einem umfassenden Mieterinnen- und Mieterschutz eines der zentralen Anliegen von Rot-Grün. Mit dem Bündnis für das Wohnen geht Hamburg einen bundesweit beachteten kooperativen Weg, um zusammen mit der Wohnungswirtschaft ein ambitioniertes Wohnungsbauprogramm für die Stadt zu realisieren. In allen sieben Hamburger Bezirken wird dabei verlässlich und mit hoher Kompetenz an zügigen Baugenehmigungen für mehr Wohnraum in Hamburg gearbeitet. Gleichzeitig hat Hamburg mit dem Vertrag für Hamburgs Stadtgrün einen verbindlichen Leitfaden, wie Wohnungsbau und Naturerhalt gemeinsam gestaltet werden.

Mit 10.000 Baugenehmigungen pro Jahr hat sich Hamburg ein verlässliches Ziel gegeben, das eine solide Stadtplanung für die Menschen in der Stadt gewährleistet. Mit dem bewährten Hamburger Drittel-Mix, Konzeptvergaben, die sich verstärkt nach dem Konzept und nicht dem Preis orientieren und zukünftig auch strategisch ausgerichteter Vergabe nach Erbpachtkonditionen wird mit Weitsicht eine richtige Stadtentwicklung betrieben. Beim Bau von geförderten Wohnungen ist Hamburg die Trendwende ebenfalls gelungen. Hinzu kommt eine umfassende Stärkung des Mieterinnen- und Mieterschutzes für alle Menschen in der Stadt. Hamburg geht voran. Um einen aktuellen Stand über die Wohnungsbaupolitik in Hamburg zu erfahren,

fragen wir den Senat:

Bei der Darstellung der Antworten wird darum gebeten, je Stadtteil die Antworten zu bündeln.

A. Wohnungsbestand

1. Wie viele Wohneinheiten gab es in Hamburg am 30. September 2019 insgesamt?
a. Bitte aufschlüsseln nach Stadtteilen und Bezirken

2. Wie viele der unter A. 1. genannten Wohnungen waren Sozialwohnungen (nach dem Wohnraumförderungsgesetz geförderte Wohnungen; Stand: 30. September 2019)?
a. Bitte aufschlüsseln nach Stadtteilen und Bezirken

3. Wie entwickelt sich der Bestand der Wohnungen mit Sozial- und/oder Preisbindung in Hamburg in den nächsten zehn Jahren jeweils zum Jahresende?
a. Bitte den Saldo jeweils zum Jahresende aufschlüsseln nach Stadtteilen und Bezirken

4. Wie viele der unter A. 1. genannten Wohnungen waren Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern?
a. Bitte aufschlüsseln nach Stadtteilen und Bezirken.

B. Wohnungsbautätigkeit

1. Wie viele Wohnungen im Wohn- und Nichtwohnbau wurden seit 2011 in Hamburg genehmigt? Bitte aufschlüsseln nach
a. Monat / Jahr
b. Stadtteil / Bezirk

2. Wie viele Wohnungen im Wohn- und Nichtwohnbau wurden seit 2011 in Hamburg fertiggestellt? Bitte den Saldo aufschlüsseln nach
a. Jahr
b. Stadtteil / Bezirk

3. Bei wie vielen der unter B. 2. genannten Wohnungen handelt es sich jeweils um Sozialwohnungen (nach dem Wohnraumförderungsgesetz geförderte Wohnungen)? Bitte aufschlüsseln nach
a. Jahr
b. Stadtteil / Bezirk

4. Bei wie vielen der unter B. 2 genannten Wohnungen handelt es sich jeweils um Wohnungen, die über den § 246 Absatz 10 Baugesetzbuch genehmigt worden sind? Bitte aufschlüsseln nach
a. Jahr
b. Stadtteil / Bezirk

5. Wie viele der unter B. 2. genannten Wohnungen wurden
a. im Wohnbau (Neubau),
b. im Nichtwohnbau (Neubau) und
c. in bestehenden Gebäuden errichtet?

Bitte aufschlüsseln nach Jahr und Stadtteil/Bezirk.

6. Wie viele der unter B. 4. a. genannten Baufertigstellungen entfallen jeweils auf Wohnungen in
a. Einzelhäusern,
b. Doppelhaushälften,
c. gereihten Häusern,
d. Mehrfamilienhäusern,
e. Gebäuden mit Eigentumswohnungen und
f. sonstigen Haustypen?

Bitte aufschlüsseln nach Jahr und Stadtteil/Bezirk.

7. Wie viele Wohnungen im Geschosswohnungsbau (Wohnbau (Neubau)) wurden seit 2011 in Hamburg jeweils fertiggestellt? Bitte aufschlüsseln nach Jahr und Stadtteil/ Bezirk.

8. Wie viele der unter B. 2. genannten Wohnungen wurden von
a. privaten Haushalten,
b. öffentlichen Bauherren,
c. Wohnungsunternehmen,
d. Immobilienfonds,
e. sonstigen Unternehmen und
f. Organisationen ohne Erwerbszweck
b. errichtet?

Bitte aufschlüsseln nach Jahr und Stadtteil/Bezirk.

9. Wie verteilen sich die unter B. 2. genannten Wohnungen auf Wohnungen mit
a. einem Raum,
b. zwei Räumen,
c. drei Räumen,
d. vier Räumen,
e. fünf Räumen,
f. sechs Räumen und
g. sieben und mehr Räumen?

Bitte aufschlüsseln nach Jahr und Stadtteil/Bezirk.

10. Für wie viele Wohnungen in
a. Wohngebäuden und
b. Nichtwohngebäuden
wurden in Hamburg seit 2011 Abbruchgenehmigungen erteilt?

Bitte aufschlüsseln nach Jahr und Stadtteil/Bezirk.

11. Wie viele der unter B. 9. genannten Wohnungen sind jeweils
a. zur Schaffung öffentlicher Verkehrsflächen,
b. zur Schaffung von Freiflächen,
c. zur Errichtung eines neuen Wohngebäudes,
d. zur Errichtung eines neuen Nichtwohngebäudes,
e. infolge bauordnungsrechtlicher Unzulässigkeit,
f. infolge eines außergewöhnlichen Ereignisses wie zum Beispiel
b. Brand oder Einsturz und
a. insgesamt abgegangen?

Bitte aufschlüsseln nach Jahr und Stadtteil/Bezirk.

C. Öffentliche Investitionen in den Wohnungsbau

12. Wie hoch waren die bewilligten öffentlichen Investitionen in den Mietwohnungsbau im 1. Förderweg seit 2011? Bitte folgende Fördersegmente aufschlüsseln nach Jahr sowie die Höhe der Investitionen und Stadtteil
a. Allgemeine Mietwohnungen
b. Seniorenwohnungen
c. Quartiersentwicklung
d. Baugemeinschaften
e. Rollstuhlbenutzerwohnungen
f. Besondere Wohnformen
g. Wohnungen für Studierende und Auszubildende

13. Wie hoch waren die bewilligten öffentlichen Investitionen in den Mietwohnungsneubau von WA-gebundenen Wohnungen seit 2011? Bitte aufschlüsseln nach Jahr sowie die Höhe der Investitionen und Stadtteil.

14. Wie hoch waren die bewilligten öffentlichen Investitionen in den Neubau von Mietwohnungen nach dem 2. Förderweg seit 2011? Bitte aufschlüsseln nach Jahr sowie die Höhe der Investitionen und Stadtteil.

15. Wie hoch waren die bewilligten öffentlichen Investitionen in den Ankauf von Belegungsbindungen seit 2011? Bitte aufschlüsseln nach Jahr sowie die Höhe der Investitionen und Stadtteil.

16. Wie hoch waren die bewilligten öffentlichen Investitionen von Eigentumsmaßnahmen seit 2011? Bitte aufschlüsseln nach Jahr sowie die Höhe der Investitionen und Stadtteil.

17. Wie hoch waren die bewilligten öffentlichen Investitionen für Modernisierungen von Mietwohnungen seit 2011? Bitte folgende Fördersegmente aufschlüsseln nach Jahr sowie die Höhe der Investitionen und Stadtteil
a. Energetische Modernisierung
b. Umfassende Modernisierung
c. Wohnungen für Studierende und Auszubildende

18. Wie hoch waren die bewilligten öffentlichen Investitionen in den barrierefreien Umbau seit 2011? Bitte aufschlüsseln nach Jahr sowie die Höhe der Investitionen und Stadtteil.

19. Wie hoch waren die bewilligten öffentlichen Investitionen für Wärmeschutz im Gebäudebestand seit 2011? Bitte aufschlüsseln nach Jahr sowie die Höhe der Investitionen und Stadtteil.