Karin Timmermann

Mitglied im Haushaltsausschuss und im Gesundheitsausschuss

Bezirk: Wandsbek

Hamburg 2020: Stärkung der HIV/AIDS-Prävention und Gesundheitsförderung

Dienstag, 22.11.2011, Drucksache 20/

Antrag der Abgeordneten Monika Schaal, Dirk Kienscherf, Martin Schäfer, Karin Timmermann, Anja Domres, Philipp-Sebastian Kühn, Gert Kekstadt, Doris Müller, Isabella Vértes-Schütter, Sylvia Wowretzko und Fraktion

Haushaltsplan-Entwurf 2011/2012
Einzelplan 5

Betr.: Hamburg 2020: Stärkung der HIV/AIDS-Prävention und Gesundheitsförderung
Zur HIV/AIDS-Prävention werden in Deutschland große Anstrengungen unternommen. Es wurden erfolgreiche Strategien entwickelt, wobei die Zusammenarbeit verschiedener Akteure eine wichtige Rolle spielt.
Die gemeinsamen Präventionsstrategien in Hamburg von Senat und Akteuren im Gesundheits- und Schul- und Sozialwesen werden als sehr erfolgreich bewertet – das hat der Hamburger Bilanzbericht zur HIV/AIDS/STI – Prävention deutlich hervorgehoben.
Damit diese Erfolge auch weiterhin gesichert werden können, ist die Fortsetzung präventiver Arbeit in Schulen (durch die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V.) und die niedrigschwellige Prävention jugendlicher und jungerwachsener
Stricher (durch Basis & Woge e.V.) zu stärken.
Durch den Pakt für Prävention – Gemeinsam für ein gesundes Hamburg sind Präventionsaktivitäten in Hamburg weiter entwickelt worden. Dieser Erfolg ist weiter zu festigen durch eine Stärkung der Mittel in den Bereichen Gesundheitsförderung und Selbsthilfeförderung (durch HAG e.V. und KISS e.V.). Die verbesserte Kooperation dieser beiden Ansätze soll deren Wirksamkeit stärken. Der Einsparbeschluss der Vorgängerregierung wird mit dieser Entscheidung korrigiert.

Die Bürgerschaft möge beschließen:
Der Haushaltsplan-Entwurf 2011/2012 wird zur Stärkung von HIV/AIDS-Prävention und Gesundheitsförderung für das Haushaltsjahr 2012 wie folgt geändert:
1. Der Ansatz des Titels 5100.684.71 „Zuschüsse an Vereine, Institute u. dgl. zur Gesundheitsförderung und AIDS-Prävention“ im Einzelplan 5 wird um 76.000 Euro erhöht.

2. Zur Deckung wird im Einzelplan 5 der Ansatz beim Titel 5100.684.62 um 76.000 Euro abgesenkt.