Karin Timmermann

Mitglied im Haushaltsausschuss und im Gesundheitsausschuss

Bezirk: Wandsbek

Für ein generationen- und altersfreundliches Hamburg: Seniorenmitwirkung erhält Gesetzesrang

Mittwoch, 24.10.2012

Nach umfangreichen Beratungen in den parlamentarischen Gremien beschließt die Bürgerschaft heute das neue Seniorenmitwirkungsgesetz. "Die Kompetenz und Lebenserfahrung der über 60-jährigen ist eine ganz wertvolle Bereicherung für das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt – auf ihr Engagement können und wollen wir nicht verzichten. Mit dem Seniorenmitwirkungsgesetz schaffen wir die Grundlage, um künftig noch mehr ältere Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Kreisen für eine aktive Teilhabe zu gewinnen", so Karin Timmermann Fachsprecherin Seniorinnen und Senioren der SPD-Fraktion. "Jetzt kommt es darauf an, die neu geschaffenen Möglichkeiten auch mit Leben zu füllen. Deshalb laden wir alle Seniorinnen und Senioren ein: machen Sie mit!"

Das Seniorenmitwirkungsgesetz sieht unter anderem vor:

- Die bewährte Struktur aus Seniorendelegiertenversammlung, Bezirks-Seniorenbeiräten und dem Landesseniorenbeirat wird um eine breitere Bürgerbeteiligung erweitert
- In den Gremien wird auf eine ausgewogene Vertretung beider Geschlechter geachtet und eine Geschlechterquote von 40 Prozent eingeführt
- In jedem Beirat muss jeweils eine Frau und ein Mann mit Migrationshintergrund vertreten sein
- Die Bürgerschaft erhält regelmäßig die Tätigkeitsberichte des Landesseniorenbeirats und wird diese in den Ausschüssen beraten

Timmermann: "Der demographische Wandel verlangt von uns allen ein Umdenken. Die Themen sind vielfältig: Von Barrierefreiheit über Stadtentwicklung und seniorengerechtes Wohnen bis hin zum Abbau von Altersdiskriminierung und den Umgang mit einer steigenden Zahl von Pflegebedürftigen. Deshalb müssen wir gerade auch auf politischer Ebene Handlungsempfehlungen entwickeln werden, wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann. Und deshalb ist es wichtig, die Belange der älteren Generation stärker auch in die parlamentarische Arbeit einzubinden. Genau dafür sorgen wir mit dem neuen Gesetz."