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Chance Europa ! Sechs verschenkte Jahre für Hamburgs junge Menschen.

Montag, 28.01.2008, Drucksache 18/7764

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Groe Anfrage der Abgeordneten Barbara Brüning, Günter Frank, Lutz Johannsen, Rolf-Dieter Klooß, Karin Rogalski-Beeck, Jürgen Schmidt und Fraktion.

Ob an Schule, Hochschule oder in der Ausbildung: Am Thema Europa kommt kein junger Mensch mehr vorbei. Aber auch außerhalb dieser Bildungseinrichtungen bietet die Europäische Union jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten. Ausgehend von einer Initiative der SPD-Bürgerschaftsfraktion (Drs. 17/2106) hat die Bürgerschaft u.a. einstimmig die außerschulische internationale Jugendarbeit gestärkt.
Jungen Menschen in Hamburg Zugang zu den Chancen der europäischen Integration zu verschaffen, ist aus einer Vielzahl von Gründen dringend geboten. Hierzu zählt zum Beispiel, dass ein Auslandsaufenthalt der Vertiefung der Sprachkenntnisse dient, Einblicke in die Vielfalt europäischer Kulturen eröffnet und das Verständnis der europäischen Politik verbessert. Das Verständnis anderer Kulturen und die Partizipation an den Vorteilen Europas können die bildungs- und damit beruflichen Chancen der Jugendlichen erhöhen. Dabei geht es der EU seit Jahren insbesondere auch darum, sozial benachteiligten Jugendlichen Chancen im Rahmen von Auslandsaufenthalten zu eröffnen.
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben im März 2005 den Europäischen Jugendpakt vereinbart und mit ihm das Potenzial und die Einbeziehung der Jugendlichen in Gesellschaft und Arbeitsleben für das Wachstum in Europa ausdrücklich anerkannt. Die Ziele des Jugendpakts bestehen darin, die Ausbildung, die Weiterbildung, die Mobilität, die berufliche Integration, die soziale Einbeziehung sowie die Vereinbarkeit von Familie und Berufsleben junger Europäerinnen und Europäer zu verbessern.
Der Rat „Bildung, Jugend und Kultur“ am 24./25.Mai 2007 hat diese Ziele erneut bekräftigt und in seiner Entschließung „Gleiche Chancen und uneingeschränkte gesellschaftliche Beteiligung für alle jungen Menschen“ die Notwendigkeit unterstrichen, auch auf regionaler Ebene insbesondere sozial benachteiligte Jugendliche stärker in den Blick zu nehmen und die Chancengleichheit zu verbessern.
Der Senat hat in seinen europapolitischen Schwerpunkten für 2008 die Mobilisierung Jugendlicher für Europa zu einem Schwerpunkt erklärt. Auf der politischen Umsetzungsebene ist aber bisher zu wenig erfolgt. Auch das Engagement der zuständigen Fachbehörden steht in Frage. Es scheint an einer behördenübergreifenden Strategie zu fehlen, jungen Menschen in Hamburg systematisch und zielorientiert die Vorteile der EU zu erschließen. So ist auch nicht erkennbar, wie insbesondere junge Menschen in Ausbildung oder sozial benachteiligten Jugendlichen der Wert und der Nutzen Europas vermittelt werden soll.

Im Jahr 2007 wurden eine Reihe neuer EU-Programme für den Zeitraum der Jahre 2007-2013 gestartet. Besonders hervorzuheben ist dabei das neue Bildungsdachprogramm „Lebenslanges Lernen (LLP)“. Es enthält für die Jahre 2007 bis 2013 die Teilprogramme Comenius (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung) und LEONARDO (Berufsbildung), die v.a. für junge Menschen von Interesse sind. Der Programmname SOKRATES wird künftig entfallen. Die EU plant mit dem neuen Bildungs-Rahmenprogramm LLP eine starke Erhöhung der Teilnehmerzahlen an den verschiedenen Programmteilen. Die SPD-Fraktion hatte bereits in der 17. Legislaturperiode Maßnahmen zur Verbesserung der Beteiligung an EU- Bildungsprogrammen gefordert. (Vgl. Drs. 17/1452 v. 23.09.2002)
Vom Jahr 2007 bis einschließlich 2013 stellt die EU im Rahmen des neuen Jugendprogramms „Jugend in Aktion“ insgesamt 885 Millionen Euro für Jugendgruppen, gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Jugendarbeit in 31 Ländern zur Verfügung. Damit möchte die EU Bürgersinn, Solidarität und demokratisches Engagement unter jungen Menschen stärken und ihnen zu mehr Mobilität und Zusammenarbeit in Europa verhelfen. Statt wie bisher 15- bis 25-Jährige können nun 13- bis 30-Jährige an den meisten Programmaktionen teilnehmen.
Der Landesjugendring Hamburg hat in einer Erklärung zur Bürgerschaftswahl 2008 vom 10. April 2007 jugendpolitische Eckpunkte unter dem Titel: Partizipation ausbauen - Engagement stärken“ veröffentlicht und darin festgestellt: „Eine Politik für junge Menschen oder gar eine Jugendpolitik im eigentlichen Wortsinne ist nicht vorhanden.“

Wir fragen den Senat:

1. Europa in der Schule

1.1. Wie viele Hamburger Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen haben in den Jahren 2002-2006 an Austauschprogrammen bzw. Mobilitätsaktionen im Rahmen des EU-Programms Comenius teilgenommen? (Bitte jeweils auch in Prozent der Gesamtzahl Hamburger Schüler des jeweiligen Jahrgangs/Schuljahres darstellen. Bitte auch nach Schultypen aufgeschlüsselt darstellen)
1.2. Wie viele Hamburger Lehrer und Lehrerinnen haben in den Jahren 2002 bis 2006 an welchen Mobilitäts-Maßnahmen im Rahmen von Comenius teilgenommen? Bitte auch hier jeweils in Prozent der Gesamtzahl der Hamburger Lehrerkräfte darstellen.
1.3.Der Senat hat an verschiedenen Stellen bereits über die Beteiligung Hamburger Schulen am Comenius - Programm 2000-2006 berichtet. Wie stellt sich die Beteiligung Hamburger Schulen in diesen Jahren aufgeschlüsselt nach den Comenius Aktionen 1 bis 3 dar?
1.4. In welchem Umfang haben sich in den Jahren 2000-2006 Hamburger Lehrkräfte an Comenius, Aktion 3 (Entwicklung europäischer Fortbildungsprojekte und Teilnahme an europäischen Fortbildungskursen), beteiligt?
1.5. Hat eine Evaluation der Hamburger Beteiligung am Comenius - Programm (2000-2006) stattgefunden?
1.5.1. Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
1.5.2. Wenn nein, warum nicht?
1.6. Liegen der Behörde Hinweise darauf vor, dass die Beteiligung an Schüler-Programmen im Rahmen von Comenius in Haupt- und Realschulen weniger ausgeprägt ist als an Schulen, die zum Abitur führen?
1.6.1. Wenn ja, inwiefern und was tut der Senat, um eine höhere Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an Haupt- und Realschulen zu erreichen?
1.6.2. Wenn nein, warum nicht?
1.7. Wie nachhaltig sind die Comenius Projekte an Hamburger Schulen? Auf welche Dauer sind die Projekte in der Regel angelegt und was passiert nach dem Projektende?
1.8. Gibt es Vergleichsdaten über die Beteiligung am COMENIUS-Programm 2000-2006 insgesamt aus anderen Bundesländern?
1.9. Wie viele und welche Hamburger Schulen haben zu welchem Zeitpunkt zwischen 2002 und 2006 erstmals ein Comenius - Projekt erfolgreich beantragt und durchgeführt?
1.10. Wie wurden die für Hamburg zugänglichen Mittel im Rahmen des Programms Comenius jeweils in den Jahren 2000-2006 ausgeschöpft?
1.11. Welche Chancen sieht der Senat im neuen Programm LLP / Comenius 2007-2013 in seinen verschiedenen Aktionsbereichen für Hamburger Schülerinnen und Schüler?
1.12. Gibt es seitens der Behörde für Bildung und Sport Zielmarken (Kennzahlen) für die Teilnahme von Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte an Comenius-Maßnahmen im Zeitraum 2007-2013?
1.12.1. Wenn ja, wie sehen diese aus?
1.12.2. Wenn nein, warum nicht?
1.13. In welcher Form stellt die Schulbehörde den Schulen Hilfen zur Nutzung des neuen Comenius-Programms zur Verfügung
1.14. In welcher Art und Weise werden jeweils die Schülerinnen und Schüler und die Eltern über das Programm informiert?
1.15. Gibt es erste Projektanträge Hamburger Schulen im Rahmen von Comenius 2007-2013?
1.15.1. Wenn ja, von welchen Schulen für welche Projekte in welcher Schwerpunktaktion ?
1.15.2. Wenn nein, hat die zuständige Behörde eine Erklärung für das Ausbleiben von Anträgen?
1.16. Gibt es einen definierten Finanzrahmen, der Hamburg nach aktuellem Stand für das Comenius - Programm im Zeitraum 2007-2013 zur Verfügung steht? Wenn ja, wie hoch ist dieser?

2. Europa im Schulunterricht
2.1. Sind dem Senat bzw. der zuständigen Behörde die Ergebnisse der Studie der Europäischen Akademie Berlin zur Berücksichtigung des Themas Europa in den Lehrplänen an Hamburger Schulen bekannt?
2.2.1. Wie bewerten der Senat bzw. die zuständige Behörde das schlechte Abschneiden Hamburgs bei der Studie?
2.2.2. Welche Konsequenzen wurden bzw. werden aus den Ergebnissen der Untersuchung bisher gezogen?
2.2. Liegen inzwischen Ergebnisse der Arbeitsgruppe vor, die mit der Europa-Union gebildet wurde (Vgl. Drs. 18/6998)?
2.2.1. Wenn ja, seit wann, welche Maßnahmen sind vorgesehen und wann sollen diese umgesetzt werden?
2.2.2. Wenn nein, wann werden voraussichtlich Ergebnisse vorliegen?
2.3. Ist beabsichtigt, in den Hamburger Schulen die Funktion eines Europabeauftragten einzurichten?
2.3.1. Wenn ja, welche Aufgaben sollen mit dieser Funktion verbunden werden?
2.3.2. Wenn nein, warum nicht?

3. Schulpartnerschaften
3.1. Wie viele und welche internationalen Schulpartnerschaften bestehen aktuell zwischen Hamburger Schulen und Schulen in anderen EU-Mitgliedsstaaten?
(Bitte aufgeschlüsselt nach Schultypen, dem Jahr des Beginns der Partnerschaft und den Partnerländern darstellen.)
3.2. Wie viele und welche Schulpartnerschaften bestehen aktuell zwischen Hamburger Schulen und Schulen in Nicht-EU-Mitgliedsstaaten?
(Bitte aufgeschlüsselt nach Schultypen, dem Jahr des Beginns der Partnerschaft und den Partnerländern darstellen.)
3.3. Werden Schulpartnerschaften auch unabhängig von Comenius finanziell gefördert? Wenn ja, welche, von wem und in welcher Höhe?
3.4. Mit welchen Ländern bzw. Städten hat Hamburg ein bilaterales Abkommen über Schulpartnerschaften und Schüleraustausch geschlossen?
3.5. Wie fördert der Senat die zeitweilige Lehrtätigkeit Hamburger Lehrkräfte an ausländischen Schulen?

4. Schüleraustausch-Programme
4.1. Welche Fördermöglichkeiten bieten sich Hamburger Schülerinnen und Schülern zur Förderung eines Auslandsaufenthaltes?
4.1.1. Welche Organisationen bieten Hamburger Schülerinnen und Schüler hierbei Hilfe an?
4.1.2. Welche Staaten betreffend jeweils?
4.1.3. Wie wird auf diese Möglichkeiten aufmerksam gemacht?
4.1.4.Gibt es eine Sammelübersicht für Schüler?
4.2. Wie viele Hamburger Schülerinnen und Schüler haben in den Jahren 2002-2006 an einem Schüleraustausch teilgenommen?
4.2.1. Wie stellt sich diese Zahl absolut je Schuljahr und jeweils in Prozent zur Gesamtzahl Hamburger Schüler und Schülerinnen des jeweiligen Jahrgangs dar?
4.2.2. Wenn keine Erkenntnisse vorliegen, warum nicht?
4.2.3. Wird eine vorübergehende Abschulung zum Zwecke eines Schulbesuchs im Ausland erfasst? Wenn nein, warum nicht?
4.3. In Drs. 18/1131 hat der Senat dargestellt, wie sich die Zahl der Förderungen von Schulbesuchen Hamburger Schüler im Ausland in den Schuljahren 1999/2000 bis 2004/2005 entwickelt haben. Wie viele Anträge auf Förderung wurden in den darauf folgenden Schuljahren bei der Behörde für Bildung und Sport jeweils gestellt?
4.3.1. Wie viele Anträge wurden jeweils positiv beschieden? Bitte getrennt nach Förderhöhe und Herkunftsschultyp differenzieren.
4.3.2. Wie hoch ist die Zahl der jährlichen Förderanträge im Zeitraum 2002-2006 prozentual zur Zahl der Schüler an städtischen Schulen in Hamburg jeweils gewesen?
4.4. Gibt es Ansprechpartner und Beauftragte an den Schulen für interessierte Schülerinnen und Schüler?
4.5. Wie werden in Hamburg die Eltern der Schüler und Schülerinnen über die Möglichkeiten einer finanziellen Förderung eines Auslandsaufenthaltes durch die Stadt informiert?
4.6. Gibt es darüber hinaus besondere Instrumente der Schulen oder der Behörde für Bildung und Sport, um insbesondere Schülerinnen und Schüler von Haupt-, Real- und Berufsschulen für Auslandserfahrungen zu interessieren?
4.6.1. Wenn ja, welche?
4.6.2. Wenn nein, warum nicht?
4.7. Gibt es definierte Ziele für die Information und die Beteiligung Hamburger Schülerinnen und Schüler an Schüler-Austauschprogrammen?
4.7.1. Wenn ja, welche?
4.7.2. Wenn nein, warum nicht?
4.8. Gibt es seitens des Senats bzw. der zuständigen Behörde solche Ziele auch im Hinblick auf die Partizipation von Schülerinnen und Schülern an Haupt-und Realschulen?
4.8.1. Wenn ja, welche?
4.8.2. Wenn nein, warum nicht?
4.9. Welche Zielländer werden von Hamburger Schülerinnen und Schülern für einen Schulbesuch im Ausland bevorzugt und welche Veränderungen hat es insoweit in den vergangenen Jahren gegeben?
4.10. Wie viele ausländische Schüler welcher Herkunftsländer haben in Hamburg in den Jahren 2002-2006 im Rahmen eines Austauschprogramms zeitweilig eine Hamburger öffentliche Schule besucht?
4.10.1. Wenn hierzu keine Informationen vorliegen sollten, warum werden diese Informationen nicht erhoben?
4.10.2. Falls keine Informationen vorliegen, warum werden sogenannte „Bildungsausländer“ im Bereich der Hochschulen statistisch erfasst, ausländische Gastschüler an Hamburger Schulen jedoch nicht?
4.11. Welche und wie viele Schüler-Austauschfahrten wurden aus dem Haushaltstitel für Städtepartnerschaften in den Jahren 2002-2006 gefördert?
4.12. In der Antwort auf die Schriftliche Kleine Anfrage aus Drs. 18/3562 v. Januar 2006 hat der Senat erklärt, den Schüleraustausch mit Aix-Marseille intensivieren zu wollen. Wie wurde das Programm seither genutzt?
4.13. Wie bewertet der Senat die Fortschritte im Schüler-Austausch mit Aix-Marseille?
4.14. In Drs. 17/2362 hat der Senat erklärt, die zuständige Behörde sehe in der Öffnung der EU-Förderprogramme für die allgemeine und berufliche Bildung, insbesondere auch des SOKRATES-Programms für die Türkei, die Chance, „die Beziehungen Hamburgs zum türkischen Bildungswesen im Rahmen der in den Programmen vorgesehenen Zielsetzungen auszubauen, die Entwicklung und den Ausbau von Verbindungen zwischen der Türkei und der EU zu fördern und dazu beizutragen, einen fruchtbaren interkulturellen Dialog zu verwirklichen“.
Welche neuen regelmäßigen Kontakte gibt es seit März 2003 zwischen Hamburger Hochschulen, Schulen sowie Jugendorganisationen und der Türkei?

5. Europa in der Ausbildung
5.1. Wie viele Hamburger Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen haben in den Jahren 2002-2006 an Austauschprogrammen (Mobilität) im Rahmen von Leonardo teilgenommen? (Bitte auch in Prozent der Gesamtzahl Hamburger BerufsschülerInnen des jeweiligen Jahrgangs/Schuljahres darstellen.)
5.2. Wie viele Hamburger Lehrer und Lehrerinnen haben in den Jahren 2002 bis 2006 an welchen Mobilitäts-Maßnahmen im Rahmen von Leonardo teilgenommen? (Bitte auch hier jeweils in Prozent der Gesamtzahl der Hamburger Lehrkräfte darstellen.)
5.3. Welche Veränderungen bringt das neue Leonardo-Programm 2007-2013 für Hamburg mit sich?
5.4. Welche Chancen sieht der Senat in dem neuen Leonardo-Programm 2007-2013 für Hamburgs Berufsschüler?
5.5. Verfolgt der Senat bestimmte Zielsetzungen hinsichtlich der Nutzung des neuen Programms durch Schülerinnen und Schüler und durch Lehrkräfte?
5.5.1. Wenn ja, welche?
5.5.2. Wenn nein, warum nicht?
5.6. Welche Maßnahmen hat der Senat bisher im Einzelnen ergriffen, um das neue Programm an den betreffenden Schulen bekannt zu machen?
5.7. Steht Hamburg nach derzeitigem Stand ein bestimmter Finanzrahmen für das Programm Leonardo 2007- 2013 zur Verfügung? Wenn ja, wie hoch ist dieser und wie hoch war er für 2000-2006?
5.8. Wurde der Finanzrahmen für das Programm Leonardo bis 2006 voll ausgeschöpft? Inwieweit wurde er jeweils ausgeschöpft?
5.9. Wie ist die Zuständigkeit für das neue Programm in der Schulbehörde geregelt?
5.9.1. Welche Aufgaben hat die zuständige Stelle?
5.92. Welche Tätigkeiten gab es bisher bezogen auf das neue Programm?

6. Europa an der Hochschule
6.1. Wie viele Studentinnen und Studenten Hamburger Universitäten haben im Jahr 2006 und soweit bereits bekannt im Jahr 2007 ein Sokrates/Erasmus Stipendium für welche Gast-Universität in Anspruch genommen? (Bitte jeweils für jedes Jahr getrennt darstellen.)
6.2. Wie hoch war in den Jahren 2002-2006 und soweit bereits bekannt 2007 der prozentuale Anteil derjenigen Studierenden an Hamburger Hochschulen, die an einer Mobilitätsmaßnahme im Rahmen von Erasmus teilgenommen haben, im Verhältnis zur Gesamtzahl der Studierenden?
6.3. Welche Chancen sieht der Senat im Rahmen des neuen Bildungsrahmenprogramms LLP 2007-2013 für Hamburger Studierende?
6.4. Gibt es konkrete Zielsetzungen des Senats zur Nutzung des LLP Programms im Zeitraum 2007-2013? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht?
6.5. Der „Monitor Wachsende Stadt“ (Bericht 2007/Anhang) weist im Jahr 2006 für Hamburg einen Anteil von 8,9 Prozent sogenannter „Bildungsausländer“ aus. In Stuttgart liegt dieser Wert bei 15,8 und in München bei 12,5 Prozent.
Sieht der Senat Möglichkeiten, das Programm Lebenslanges Lernen der EU für eine gezielte Steigerung der Attraktivität Hamburgs als Studienort für junge Menschen aus der EU und benachbarten Drittstaaten zu nutzen?
6.5.1. Wenn ja, welche? Bitte jeweils für die EU-Mitgliedsstaaten und die benachbarten bzw. assoziierten Drittstaaten darstellen.
6.5.2. Wenn nein, warum nicht?
6.6. Wie viele Erasmus-Studierende waren in den Jahren 2002-2006 zu einem Studienaufenthalt in Hamburg?
6.7. Wie wirkt sich die Einführung von Studiengebühren auf die Attraktivität Hamburgs für Erasmus-Studierende aus?
6.8. Welche Chancen sieht der Senat im Programm Tempus IV für die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern der EU im Hochschulbereich? Welche Kooperationen Hamburger Hochschulen mit Hochschulen in Nachbarländern der EU werden im Rahmen von Tempus IV initiiert oder fortgeführt werden?
6.9. Welche Austauschprogramme werden an welchen Hochschulen mit welchen Partner-Hochschulen angeboten?
6.10. Wie ist die Beratung von Studierenden, die an europäischen Programmen teilnehmen wollen, an den Hochschulen jeweils organisiert?

7. Europa in der außerschulischen Jugendbildung
7.1. Hat es eine Evaluation der Hamburger Beteiligung am Programm „Jugend“ 2000-2006 gegeben?
7.1.1. Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
7.1.2. Wenn nein, warum nicht?
7.2. Wie bewertet der Senat die Beteiligung Hamburgs an dem Programm Jugend im Zeitraum 2000-2006?
7.3. Welche Erkenntnisse liegen dem Senat bzw. der zuständigen Behörde über die Nutzung des Programms Jugend 2000-2006 in Hamburg im Vergleich zu anderen Bundesländern vor?
7.4. Welche Chancen sieht der Senat im neuen Programm „Jugend in Aktion“ für Hamburger Jugendliche?
7.5. Welche konkreten Zielsetzungen verbindet der Senat mit dem neuen Jugendprogramm „Jugend in Aktion“ in den Aktionsbereichen 1 bis 3 für Hamburger Jugendliche?
7.6. Auf welche Weise tragen der Senat oder die zuständigen Behörden dazu bei, dass junge Hamburgerinnen und Hamburger die Chancen des Programms „Jugend in Aktion“ möglichst intensiv nutzen?
7.7. Welche Möglichkeiten der Ko-Finanzierung für Hamburger Träger, die im Rahmen von Jugend in Aktion gefördert werden, sieht der Senat?
7.8. Mit welchen Maßnahmen oder Ansätzen versucht der Senat, insbesondere die Beteiligung von sozial benachteiligten Jugendlichen am Programm „Jugend in Aktion“ zu fördern?
7.9. Unternehmen der Senat oder zuständige Behörden der Freien und Hansestadt Anstrengungen, um die Aktion 3 „Jugend in der Welt“ des neuen Programms „Jugend in Aktion“ insbesondere für eine Vertiefung der Kontakte mit Ländern außerhalb der EU zu nutzen?
7.9.1. Wenn ja, welche und in Bezug auf welche Länder?
7.9.2. Wenn nein, warum nicht?
7.10. Was unternimmt der Senat, damit Hamburger Träger, wie zum Beispiel die Hamburger Jugendfeuerwehr ihre Arbeit im Rahmen von euro-südamerikanischen Jugendbegegnungen fortführen können?
7.11. Wie hat sich die Beteiligung Hamburger Jugendlicher am Dt. Russischen Jugendaustausch seit der Eröffnung des deutschen Koordinierungsbüros für den Deutsch-Russischen Jugendaustausch in Hamburg entwickelt?
7.12. Die Bürgerschaft hat sich auf Initiative der SPD-Fraktion intensiv mit dem Thema Freiwilligendienste und zwar ins besondere mit dem freiwilligen sozialen und dem freiwilligen ökologischen Jahr befasst. Wie stark wurde der Europäische Freiwilligendienst in den einzelnen Jahren 2002-2006 von Hamburger Jugendlichen genutzt?
7.13. Welche Maßnahmen haben der Senat bzw. die zuständige Behörde ergriffen, um die Bekanntheit des Programms „Jugend in Aktion“ in Hamburg zu fördern?
7.14. Welchen Stellenwert haben Partizipation und Politische Bildung im neuen Programm “Jugend in Aktion“ und wie werden diese Themen in Hamburg angegangen?
7.15. In wie vielen Fällen hat es bisher Empfehlungsschreiben der Senatskanzlei im Zusammenhang mit internationalen Jugendbegegnungen gegeben? Wie häufig konnte seit Einführung des Empfehlungsschreibens eine Einreise junger Menschen zum Zweck einer internationalen Jugendbegegnung in Hamburg trotz des Schreibens nicht ermöglicht werden? Welche Gründe waren dabei überwiegend ausschlaggebend?

8. Aktivitäten der EU zugunsten der Vermittlung junger Menschen in Arbeit
8.1. Welchen Stellenwert hat die Förderung der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit im Operationellen Programm für den Einsatz des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Hamburg im Zeitraum 2007-2013?
8.2. Welche Leistungen mit Bezug zur Verbesserung der Ausbildungs- und Beschäftigungschancen Jugendlicher sind in der ersten Ausschreibungsrunde ausgeschrieben worden?
8.3. Welche ESF-Projekte zur Integration Jugendlicher in den Arbeitsmarkt oder in Ausbildung oder zur Verbesserung der Ausbildungsreife sind zum Beginn des Jahres 2008 gestartet?

9. Europäischer Pakt für die Jugend
9.1. Das Jugend-Informationszentrum (JIZ) bietet online über den Hamburger Jugendserver Informationen über Auslandsaufenthalte für Jugendliche an. Gibt es eine Evaluation (Zugriffszahlen, Umfragen) und Bewertung darüber, wie viele Jugendliche und welche Gruppen junger Menschen damit erreicht werden?
9.2. Welche Rolle spielt die Landeszentrale für Politische Bildung bei der Information über Programme und Stipendien für Auslandsaufenthalte für Hamburger Schülerinnen und Schüler?
9.3. Gibt es eine regelmäßige Form der Beteiligung Hamburger Jugendverbände an den Planungen des Senats oder der zuständigen Behörde(n) im Bereich der internationalen Jugendkooperation?
9.3.1. Wenn ja, wie erfolgt diese und wer ist daran beteiligt?
9.3.2. Wenn nein, warum nicht?
9.4. Wie bewerten der Senat bzw. die zuständige Behörde den Europäischen Pakt für die Jugend?
9.5. Welche Konsequenzen haben der Senat bzw. die zuständige Behörde für sein bzw. ihr eigenes Handeln in Hamburg aus dem Europäischen Pakt für die Jugend gezogen?
9.6. War Hamburg an der Ausarbeitung der Berichte der Bundesregierung zu „Information der Jugendlichen“, „Partizipation der Jugendlichen“ und „Freiwillige Aktivitäten der Jugendlichen“ an die EU-Kommission beteiligt?
9.6.1. Wenn ja, wie und mit welchen Inhalten?
9.6.2. Wenn nein, warum nicht?
9.7. Hat der Senat im „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007“ eine unter diesem Motto stehende Veranstaltung, Maßnahme oder ein Projekt durchgeführt, das die Verbesserung der Chancengleichheit von sozial benachteiligten Jugendlichen zum Gegenstand hatte?
9.7.1. Wenn ja, welche?
9.7.2. Wenn nein, warum nicht?
9.8. Hat der Senat mit den Hamburger Jugendverbänden oder auf anderem Wege Initiativen ergriffen, um Hamburger Jugendliche an den Vorbereitungen für das „Europäsche Jahr des interkulturellen Dialogs 2007“ zu beteiligen?
9.8.1. Wenn ja, welche?
9.8.2. Wenn nein, warum nicht?
9.9. Haben der Senat oder die zuständige Behörde die Beteiligung Hamburger Jugendlicher an der Jugendkampagne des Europarats "Alle anders - alle gleich", die bis September 2007 lief, angeregt oder gefördert?
9.9.1. Wenn ja, wie und mit welchem Erfolg?
9.9.2. Wenn nein, warum nicht?

Ansprechpartner

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