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Internationaler Hansetag – Eine Chance für Hamburg?

Mittwoch, 15.06.2011, Drucksache 20/

Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan Balcke, Uwe Lohmann

In diesem Jahr fand der 31. Internationale Hansetag in der litauischen Stadt Kaunas statt. Mehr als eintausend Vertreter aus rund einhundert Hansestädten v.a. des Ostseeraums sind mehrere Tage zusammengekommen, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und ein Kulturprogramm wahrzunehmen.
Im kommenden Jahr findet der 32. Internationale Hansetag unweit von Hamburg, in der ehemaligen Hansestadt Lüneburg statt.

In den vergangenen Jahren hat Hamburg die Chance zum gegenseitigen Austausch kaum genutzt.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

1. In welcher Form hat sich Hamburg in den vergangenen zehn Jahren bei den internationalen Hansetagen präsentiert? Bitte für jedes Jahr jeweils den ranghöchsten Vertreter des Senats und der Bürgerschaft nennen sowie in das Programm eingeflossene Beiträge der Stadt Hamburg bzw. Hamburger Unternehmen nennen.
2. Sofern Hamburg nicht vertreten war: Aus welchen Gründen wurde das Engagement hier nicht stärker verfolgt?
3. Die Kommission der Hanse kommt routinemäßig zwei Mal pro Jahr zusammen. Durch wen wurde in den vergangenen fünf Jahren die Stadt Hamburg in der Kommission vertreten? Wurde das Mandat wahrgenommen? Bitte seit 2005 jeweils jährlich darstellen.
4. Welche Themen wurden in den vergangenen fünf Jahren im Rahmen der Kommission oder der Delegiertenversammlung der Hanse erörtert und welche Position hat die Stadt Hamburg dazu jeweils eingenommen?
5. Die Jugendorganisation youthHanse stellt einen besonderen Beitrag zur Völkerverständigung insbesondere mit den östlichen Nachbarn dar.
a. In welcher Form werden die Jugendlichen ausgewählt, die Hamburg bei den Delegiertenversammlungen i.R. der Hansetage vertreten?
b. Mit wie vielen jugendlichen Teilnehmern war Hamburg seit erstmaliger Ausrichtung auf die Jugendlichen 1998 vertreten? Bitte jährlich mit Anzahl und vertretener Organisation nennen.
c. Werden die Reisekosten für die jugendlichen Vertreter Hamburgs durch die Freie und Hansestadt Hamburg getragen? Wenn ja, durch welchen Titel wird dies finanziert? Wenn nein, warum nicht?
6. Die Hanse erhebt meinen Mitgliedsbeitrag. Welche Kosten sind in den vergangenen zehn Jahren durch Hamburgs Beteiligung entstanden? Bitte jährlich darstellen. Welche Kosten wurden durch diese Mittel getragen?
7. Welche Bedeutung für Hamburg hat die Mitgliedschaft in der Hanse und wie will der Senat das Engagement im Ostseeraum in diesem Netzwerk in den kommenden Jahren intensivieren bzw. ausbauen?
8. Plant der Senat eine Teilnahme Hamburgs anlässlich der kommenden Hansetage in Lüneburg 2012
a. Wenn ja, in welcher Form wird sich Hamburg beteiligen?
b. Wenn nein, warum nicht?


Ansprechpartner

Jan Balcke

  • Fachsprecherin / Fachsprecher Wirtschaft

Uwe Lohmann

  • Fachsprecherin / Fachsprecher Familie, Kinder und Jugend

Referent/in

Matthias Bothe

Dokumente

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