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Rot-Grüne Initiative für das St. Pauli Theater – Umfassende Sanierung wird mit 300.000 Euro unterstützt

Donnerstag, 29.10.2015

Im Zuge seines 175. Geburtstages wird das St. Pauli Theater, das älteste deutsche Privattheater, im Sommer kommenden Jahres umfangreich modernisiert. Aus Mitteln des Sanierungsfonds soll dieses Vorhaben jetzt mit bis zu 300.000 Euro vonseiten der Bürgerschaft unterstützt werden. Das sieht ein entsprechender Antrag der Fraktionen von SPD und GRÜNEN zur nächsten Sitzung Mitte November vor.

Dazu die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Isabella Vértes-Schütter: "Ich freue mich sehr, dass wir dazu beitragen können, die weitere notwendige Sanierung dieses traditionsreichen Hauses auf den Weg zu bringen. Dankenswerterweise erhält das St. Pauli Theater aus Mitteln des Bundes dafür eine Zuwendung in Höhe von 650.000 Euro. Darüber hinaus ist es eine großartige Leistung, dass das Theater selbst 880.000 Euro aus Eigenmitteln bereitstellen kann. Dass wir jetzt die noch verbleibende Deckungslücke von bis zu 300.000 Euro aus den Mitteln des Sanierungsfonds und damit von städtischer Seite schließen können, ist uns ein wichtiges Anliegen."

Dazu René Gögge, kulturpolitischer Fachsprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Mit dem St. Pauli Theater besitzt Hamburg eine der ältesten Spielstätten in Deutschland. Seit knapp 175 Jahren trägt das Haus mit seinem bunten und unterhaltsamen Programm zur Vielfalt der Hamburger Theaterlandschaft bei. Um die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen zu finanzieren, hat das St. Pauli Theater auch hohe Eigenanstrengungen unternommen. Die Stadt Hamburg wird mit 300.000 Euro ihren Teil beitragen. Ich freue mich darauf, im Herbst 2016 das Haus im neuen Glanz erstrahlen zu sehen."

Hintergrund:
Das Gesamtvolumen für die Modernisierung des St. Pauli Theaters, die ab Juni 2016 beginnen soll, beträgt 1,83 Millionen Euro. Es umfasst die Sanierung des Bühnenbereichs, der Treppenhäuser, des Zuschauerraums inklusive seiner denkmalgeschützten Ausstattung, die Schaffung barrierefreier Sitzplätze sowie die Instandsetzung des Hinterbühnenbereichs. Diese Maßnahmen sind dringend erforderlich, um den Spielbetrieb weiter zu erhalten und neben den Anforderungen des Denkmalschutzes auch die Belange der Arbeitssicherheit zu erfüllen.
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